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Nelson Müller: Sternekoch froh über Clemens Tönnies' Afrika-Aussage

Sternekoch spricht Klartext  

Nelson Müller froh über Tönnies' Afrika-Aussage

11.08.2019, 09:27 Uhr | dpa, JSp, t-online.de

 (Quelle: Reuters)
"Nich' so'ne Scheiße labern": Das sagen Gelsenkirchener Passanten zur Strafe für Schalke-Boss Tönnie

Der Vorwurf des Rassismus sei unbegründet, teilte der Fußball-Bundesligist nach einer mehrstündigen Sitzung des Ehrenrats mit. Die Passanten in Gelsenkirchen sind sich uneins über diese Einschätzung. (Quelle: Reuters)

"Nicht so eine Scheiße labern": Das sagen Passanten in Gelsenkirchen zum Urteil gegen den Schalke-Boss. (Quelle: Reuters)


Fleischunternehmer und Schalke-Aufsichtsratschef Clemens Tönnies erregte kürzlich mit einer Aussage über Afrika Aufmerksamkeit. Jetzt erklärt TV-Koch Nelson Müller, warum er froh darüber ist. 

Die Dinge, die Clemens Tönnies über Afrikaner gesagt hatte, seien entlarvend, merkte Nelson Müller an. "Ich finde es gut, dass diese Aussagen gefallen sind", erklärte der 40-Jährige der Deutschen Presse-Agentur in einer Stellungnahme. Dadurch komme "das Gedankengut vieler" an die Oberfläche, teilte er weiter mit.

Nelson Müller: Der Sternekoch äußert sich jetzt zu Clemens Tönnies.  (Quelle: imago images / Lumma Foto)Nelson Müller: Der Sternekoch äußert sich jetzt zu Clemens Tönnies. (Quelle: imago images / Lumma Foto)

"Vielleicht braucht Herr Tönnies ja eine Weiterbildung"

"Wir haben ja ein Grundgesetz. Mit solchen Aussagen wird immer wieder bewiesen, dass viele es einfach nicht verstanden haben. Will sagen: Die Leute brauchen scheinbar mehr Wissen und vielleicht braucht Herr Tönnies ja eine Weiterbildung." Jemand wie er, der auf der privilegierten Seite des Lebens stehe, könne dadurch nur profitieren "und mit dem neuen Wissen viel bewegen", so der Koch.  

Durch diverse TV-Auftritten in unterschiedlichen Kochshows, wie zum Beispiel "Lanz kocht!", "Die Küchenschlacht" oder "Grill den Profi" erfreute sich Müller Bekanntheit. Zusätzlich betreibt er in Essen zwei Restaurants. Der Starkoch bezeichnet sich selbst als "Stuttgarter Junge mit ghanaischen Wurzeln". 

Um diese Aussage geht es 

Tönnies hatte beim Tag des Handwerks in der Vorwoche in Paderborn Steuererhöhungen im Kampf gegen den Klimawandel kritisiert. Stattdessen solle man lieber jährlich 20 Kraftwerke in Afrika finanzieren. "Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn’s dunkel ist, Kinder zu produzieren", hatte der Schalke-Aufsichtsratschef gesagt.


Danach hatte sich Tönnies für seine Worte "bei den Fans, Mitgliedern und Freunden des FC Schalke 04" entschuldigt. Im Einvernehmen mit dem Ehrenrat des Vereins will er sein Amt nun für drei Monate ruhen lassen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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