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Darum wurde Prinz Williams Corona-Erkrankung geheim gehalten

Queen-Enkel war infiziert  

Darum wurde Williams Corona-Erkrankung geheim gehalten

04.11.2020, 09:28 Uhr | dpa, mbo, t-online

Darum wurde Prinz Williams Corona-Erkrankung geheim gehalten. Prinz William: Der Zweite in der britischen Thronfolge war mit dem Coronavirus infiziert. (Quelle: imago images / i Images)

Prinz William: Der Zweite in der britischen Thronfolge war mit dem Coronavirus infiziert. (Quelle: imago images / i Images)

Während die Covid-19-Erkrankung von Prinz Charles im Frühjahr offen kommuniziert wurde, war auch sein ältester Sohn infiziert. Dies wurde vom britischen Königshaus aus einem bestimmten Grund nicht öffentlich gemacht.

Im britischen Königshaus hat es eine bisher unbekannte Corona-Infektion gegeben. Prinz William war im Frühjahr an Covid-19 erkrankt, wie mehrere britische Medien unter Berufung auf Quellen aus dem Palast berichteten. Inzwischen hat der Kensington-Palast dies laut Adelsreporterin Rebecca English bestätigt. Demnach war der 38-Jährige im April erkrankt. Weitere Details behielt das Königshaus für sich.

Prinz Charles hatte sich das Virus Ende März eingefangen und daraufhin milde Covid-19-Symptome gezeigt. Der älteste Sohn von Queen Elizabeth II. hatte während seiner Isolation auf dem Landsitz Birkenhall weiter gearbeitet und etwa Telefonkonferenzen geführt. Dass er infiziert war, wurde direkt offen kommuniziert. 

Prinz Williams Infektion sei geheim gehalten worden, weil man die britische Bevölkerung nach der Diagnose seines Vaters nicht in Panik versetzen wollte. Immerhin waren damit die beiden direkten Thronfolger der Queen infiziert. Außerdem war auch Englands Premier Boris Johnson an Covid-19 erkrankt.

Der Herzog von Cambridge hatte sich zu Beginn der Pandemie mit seiner Frau Kate und den drei Kindern George, Charlotte und Louis auf den Landsitz Anmer Hall in Norfolk zurückgezogen. Kate und der Nachwuchs seien nicht infiziert gewesen. Das Paar hatte im April etliche Termine per Video oder Telefon wahrgenommen, unter anderem mit Angestellten in systemrelevanten Berufen. Während seiner Erkrankung habe sich William dann isoliert und sei von Palastärzten behandelt worden. Einem Bericht der "Daily Mail" zufolge habe er "Probleme beim Atmen" gehabt, es habe ihn "sehr hart getroffen". 

Geheimhaltung ist rückschrittlich

Monarchie-Experte Joe Little vom britischen "Majesty"-Magazin nannte die mutmaßliche Geheimhaltung rückschrittlich in Sachen Transparenz. Allerdings hielt er den Royals zugute, dass es wohl "aus den besten Absichten" und in sehr ungewöhnlichen Zeiten geschehen sei. Die Royal-Autorin Penny Junor äußerte ebenfalls ihr Unverständnis und sagte, es hätte für das britische Volk sogar hilfreich sein können, von der Erkrankung zu erfahren – anstatt ein "in Watte gepackter, weggeschlossener Royal zu sein, der immun gegen jegliche Krankheiten" ist.

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