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Frederic Prinz von Anhalt will "Sohn" Marcus Adelstitel wegnehmen

Frederic will Adoption aufheben  

"Protz-Prinz" Marcus von Anhalt bald kein Prinz mehr?

27.01.2015, 12:01 Uhr | dpa, t-online.de

Frederic Prinz von Anhalt will "Sohn" Marcus Adelstitel wegnehmen. Marcus Prinz von Anhalt (li.) und sein (Noch-)Adoptivvater Frederic (Quelle: dpa/lhe Boris Rössler/imago/Future Image)

Marcus Prinz von Anhalt (li.) und sein (Noch-)Adoptivvater Frederic (Quelle: dpa/lhe Boris Rössler/imago/Future Image)

Gerade erst wurde Marcus Prinz von Anhalt (48) zu vier Jahren Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung verurteilt. Nun droht dem selbsternannten "Protz-Prinz" neben dem Freiheitsverlust auch der Verlust seines Adelstitels. Denn Frederic Prinz von Anhalt (71), der ihm den Titel durch eine Adoption verschaffte, hat die Nase voll von dem Verhalten seines Adoptivsohns.

"Ich habe meinen Anwalt mit der Aufhebung der Adoption beauftragt", sagte Frederic der "Bild"-Zeitung. Er sei fertig mit Marcus und wolle ihn nie wiedersehen. Als Hauptgrund für die Aufhebung nannte er "arglistige Täuschung". "Marcus hatte mir und dem damals zuständigen Gericht seine Vorstrafenliste verschwiegen. Außerdem wandert er jetzt wieder ins Gefängnis", sagte Frederic.

"Er hat uns als Eltern einfach nicht verdient"

Der Nachtclubbesitzer Marcus Prinz von Anhalt, damals noch Marcus Eberhardt, hatte sich 2006 für eine stattliche Summe von Frederic adoptieren lassen. Doch wie Prinz Frederic nun sagte, sei es ihm damals nicht nur um das Geld gegangen. Er habe "auf Hilfe innerhalb der Familie" gehofft. Doch wie es seiner Ehefrau, der Hollywood-Legende Zsa Zsa Gabor (97) gehe, sei seinem Adoptivsohn egal. "Er hat uns als Eltern einfach nicht verdient", so Prinz Frederic.

Am 16. Januar hatte das Landgericht Augsburg den bereits vorbestraften Marcus Prinz von Anhalt wegen Steuerhinterziehung in Höhe von mehr als 800.000 Euro zu einer Haftstrafe von vier Jahren verurteilt. Nach Auffassung des Gerichts hat erdie Kosten für die private Nutzung von sechs Luxusautos als betriebliche Ausgaben geltend gemacht und damit widerrechtlich von der Steuer abgesetzt. Darüber hinaus soll er über Firmen in der Schweiz Geld am deutschen Fiskus vorbeigeschmuggelt haben.

Urteil noch nicht nicht rechtskräftig

Die Staatsanwaltschaft hatte vier Jahre und zehn Monate Haft für den Angeklagten gefordert, die Verteidigung auf Freispruch plädiert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Laut "Bild" will von Anhalt das Urteil anfechten. Zudem soll er von der Anklagebank aus erklärt haben: "In vier, maximal fünf Monaten bin ich draußen!" Sein Adoptivvater nannte dies einen "wirklich dummen Auftritt" und einen "Faustschlag gegen alle, die sich den Gesetzen beugen".

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