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Fall Jeffrey Epstein: Prinz Andrew räumt Fehler ein

Royal räumt Fehler ein  

Prinz Andrew bereut Besuch bei mutmaßlichem Sexualstraftäter Epstein

16.11.2019, 16:27 Uhr | t-online.de , dpa , JSp

 (Quelle: Richard Wainwright/imago images)
Epstein-Skandal: Prinz Andrew übt Selbstkritik

In einem Interview mit der BBC hat sich der britische Royal Prinz Andrew zu seinem Aufenthalt in einem Haus des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein geäußert. Prinz Andrew übte dabei Selbstkritik. (Quelle: t-online.de)

Prinz Andrew: Der britische Royal übte in diesem BBC-Interview Selbstkritik im Zusammenhang mit der Missbrauchsaffäre um Jeffrey Epstein. (Quelle: t-online.de)


Seit Wochen häufen sich Berichte über Prinz Andrew und sein Verhältnis zum mittlerweile verstorbenen mutmaßlichen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. In einem Interview zeigt sich der Royal von sich selbst enttäuscht. 

In einem veröffentlichten Auszug aus einem BBC-Interview sagte Prinz Andrew jetzt, sein Verweilen bei Epstein sei "für ein Mitglied der Königlichen Familie nicht geziemend" und "enttäuschend".  

Der US-Multimillionär hatte sich Anfang August in einem Gefängnis in Manhattan das Leben genommen. Ihm wurde vorgeworfen, minderjährige Mädchen zur Prostitution gezwungen zu haben. Andrew war wie viele andere Prominente mit Epstein befreundet. Der Prinz sieht sich deswegen schweren Vorwürfen ausgesetzt.

Bereits im Sommer hatte er sich deshalb zu einer Erklärung genötigt gefühlt. Laut BBC äußerte sich der zweitälteste Sohn von Königin Elizabeth II. nun das erste Mal zu Fragen zu dem Missbrauchsskandal um den gestorbenen US-Multimillionär. Am Samstagabend soll das Interview bei BBC 2 ausgestrahlt werden.

Besuch bei Epstein sei "nicht geziemend" gewesen 

Immer wieder waren Aufnahmen aufgetaucht, die Andrew mit Epstein oder in dessen Anwesen in New York zeigten – selbst nachdem der Multimillionär bereits eine erste Gefängnisstrafe wegen der Vorwürfe abgesessen hatte. Andrew sagte, er trete sich täglich selbst dafür, dass er auch nach der Verurteilung noch bei Epstein gewesen sei, weil es "für ein Mitglied der Königlichen Familie nicht geziemend" sei. Vielmehr bemühe sich die Königliche Familie, die höchsten Standards und Bräuche aufrechtzuerhalten. Er habe enttäuscht, so einfach sei das. Andrew wiederholte, er habe keine Erinnerung an ein Treffen mit einer Frau, die sage, sie sei im Alter von 17 Jahren zu Sex mit ihm gezwungen worden.


Prinz Andrew ist das dritte Kind von Queen Elizabeth II. und Prinz Philip. Der 59-Jährige ist der Vater von den Prinzessinnen Eugenie und Beatrice und der Ex-Ehemann von Sarah Ferguson. Er ist der jüngere Bruder von Prinz Charles und steht in als achter in der britischen Thronfolge. 

Verwendete Quellen:

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