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Tränenreicher Abschied von der Alm

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"Collien und Gülcan ziehen aufs Land"  

Tränenreicher Abschied von der Alm

14.08.2008, 15:39 Uhr | Birgit Aßmann

Gülcan und Collien im Kuhstall. (Foto: ProSieben)Gülcan und Collien im Kuhstall. (Foto: ProSieben) Wer hätte gedacht, dass die beiden Moderatorinnen und Glamourgirls Collien und Gülcan einmal der stinkenden Landluft, der harten körperlichen Arbeit und der meckernden Bäuerin nachtrauern würden. In der achten und letzten Folge von "Collien und Gülcan ziehen aufs Land" bekamen die Zuschauer genau das bei ProSieben präsentiert. Und dürften nicht schlecht gestaunt haben. Nachdem ihre Stöckelschuhe wieder in den 13 Koffern Platz gefunden hatten und die Kühe ein letztes Mal von den Schickeria-Praktikantinnen um ihre Milch erleichtert worden waren, ergoss sich in der Küche der Bauernfamilie ein Sturzbach: Die Tränen kullerten und die verflüssigte Wimperntusche sorgte mit ihren Trauerrändern an den Augen für die richtige Stimmung. Aber bevor die beiden Großstadt-Grazien in Richtung Heimat aufbrachen, sorgten sie hier und da noch für glamouröses Chaos auf dem Bauernhof - Ehrensache.

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Sturmfreie Bude

Collien und Gülcan hatten in den drei Wochen ihres Praktikums auf ein Ziel hin gearbeitet: Einen Tag lang den Hof der Familie Estermann eigenständig zu bewirtschaften. Gar nicht so einfach, wenn Feriengäste auf ein tolles Frühstück warten, die Hausdame allerdings noch nie in ihrem Leben ein Ei aufgeschlagen hat. Aber nicht nur das hatte Collien bei der Bäuerin Roswitha und ihrem Mann gelernt. Von nun an kann sie in ihren Lebenslauf schreiben, dass sie das Bulldog-Fahren beherrscht, Kühe melken und deren Ausscheidungen beseitigen kann. Eine ganze Menge für ein Mädel, das bis dahin eine Melkmaschine für ein obszönes Sexspielzeug gehalten hätte. Und so kamen die Bauersleute dann auch zu dem Entschluss, den beiden Praktikantinnen den Hof samt Feriengästen, Söhnen und den Tieren für einen Tag zu überlassen. Aber nicht, ohne sich ein wenig abzusichern – Oma und Opa Estermann sollten ein waches Auge auf die Großstadtgören werfen. Derweil würden es sich Konrad und Roswitha in einem Wellness-Hotel gut gehen lassen – nach drei Wochen mit der geschwätzigen Gülcan und der arbeitsscheuen Collien war das wohl auch dringend nötig.


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Ein strenges Regiment

"Kaum ist die Katze aus dem Haus..." – so dachten wohl auch Gülcan und Collien und hatten sich offenbar den Arbeitsplan von Roswitha nicht angesehen. Da hieß es Wäsche waschen, Ferienwohnungen auf Vordermann bringen, Gäste empfangen und Kaffee und Kuchen vorbereiten. Und eigentlich hatte Gülcan das mit dem Kuchen ganz gut hinbekommen. Aber selbst die härtesten Gäste hätten den versalzenen Kaffee der blonden Kamps-Gattin nicht runter bekommen. Gut gemeint Gülcan, aber das ging wohl daneben. Die Wäsche blieb erst einmal liegen – ebenso wie das Frühstücksgeschirr der Gäste – aber im großen und ganzen wurde in dieser letzten Folge weniger gemosert, gemeckert und gezickt. Haben die Mädels gar etwas fürs Leben gelernt? Es wäre Ihnen zumindest zu wünschen. Auch wenn Gülcan den Kampf mit dem kaputten Geschirrspüler verloren hat, dessen Inhalt sich großflächig in der Küche ergoss. Doch auch da konnte geholfen werden - Oma Anni schloss einfach die Tür des Gerätes. Zu früh gelobt – ein bisschen dämlich mussten sich die Mädels in der letzten Folge ja doch noch anstellen.



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Ein Abschied voller Tränen

Nach drei arbeitsreichen Wochen fiel der Abschied unerwartet schwer. Die Estermanns hatten sogar ihren wohltuenden Wellness-Urlaub abgebrochen, um den Mädels in den letzten Stunden auf dem Hof noch einmal zur Seite zu stehen. Collien versuchte tatsächlich, die Hausarbeit selbst zu erledigen und Gülcan verabschiedete sich persönlich bei jedem Rindviech: "Mach's gut Herta", und gab der Kuh noch einen liebevollen Klaps auf den Po. Und als der Moment des Abschieds endgültig gekommen war, gab es kein Halten mehr. ProSieben fuhr richtig dick auf: Zehn Minuten lang gab es nur Tränen überströmte Moderatorinnen zu sehen. Ein Abschieds-Picknick mit dem Bauern und seiner Frau war nur ein Grund für die endlosen Heulattacken von Collien und Gülcan. Für den Zuschauer ging damit ebenfalls eine Ära zu Ende – doch nachtrauern wird den Schickeria-Tussis im Blaumann keine Sau. 



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