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DSDS: Daniel Schuhmacher siegt vor Sarah Kreuz

Daniel Schuhmacher ist Superstar  

"Anfangs war ich sehr, sehr unsicher"

12.05.2009, 11:15 Uhr | Stefan Moser/mth

Daniel Schuhmacher ist Deutschlands neuer Superstar.(Foto: AP)Daniel Schuhmacher ist Deutschlands neuer Superstar.(Foto: AP) So richtig an sich geglaubt hat der neue Superstar Daniel Schuhmacher eigentlich nicht. Im RTL-Interview sagt der 22-Jährige, dass er zum ersten Mal ans Gewinnen gedacht habe, als Marco Schreyl verkündete: "Du bist der Superstar". "Anfangs war ich sehr, sehr skeptisch und war sehr, sehr unsicher. Ich war immer der Pessimistische, der dachte, er könnte jede Show rausfliegen." Das habe sich nun aber geändert. Und auch auf den Rummel, der ihn jetzt erwarten wird, freue er sich. "Schon während der Staffel haben mich die ganzen Sachen irgendwie nie gestresst. Ganz ehrlich: So Pressesachen fand' ich immer ganz witzig, und ich glaube, die Sachen, die jetzt kommen, können auch ganz witzig werden."

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"Mehr als hart arbeiten kann ich nicht"

Aber so locker Daniel jetzt wirkt - er hat natürlich realisiert, dass es in den nächsten Monate kaum eine Verschnaufpause geben wird. Aber er steht voll hinter dem, was jetzt auf ihn zukommt. "Ich will auch wirklich Musik machen und ein schönes Album produzieren, wo ich ganz viel Herzblut reinstecke." Welcher Musikstil seine Platte dominieren wird, weiß er noch nicht, er sei prinzipiell für viele Richtungen offen. Und anschließend kommt es natürlich drauf an, ob seine neuen Songs auch bei den Fans Begeisterung auslösen können. Denn Daniel weiß: "Mehr als hart arbeiten und mein Bestes geben kann ich ja nicht. Dann liegt's schlussendlich einfach an den Leuten da draußen, ob's denen gefällt."

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Das endlose Warten auf das Ergebnis

Sarah und Daniel nach der Ergebnis-Verkündung (Foto: ddp) Hinter sich hat Daniel das knappste "DSDS"-Ergebnis, das es je gab. Um exakt 23:47 Uhr erklang das akustische Signal, das die Abstimmung beendete. Danach sollte die Jury ihre Tipps abgeben. Doch selbst Dieter Bohlen, der sonst ein Freund klarer Worte ist, redete um die Entscheidung herum. Als Notar Jens Fleischhauer den Umschlag brachte, hatte man die Hoffnung, dass es nun endlich ein Ergebnis geben würde, doch Marco Schreyl eierte noch einmal schier unendliche sieben Minuten um den heißen Brei herum. Dann war endlich klar: Daniel ist mit 50,47 Prozent der Stimmen und damit dem knappsten Ergebnis aller Zeiten der neue Superstar. Und als solcher bewies er auch beim Siegertitel gleich wahre Größe, als er Finalistin Sarah Kreuz auf die Bühne holte, um im Duett den letzten Auftritt des Abends zu beenden.

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Nervöser Beginn bei Daniel

Bei seinem ersten Titel "Soulmate" von Natasha Bedingfield wirkte Daniel noch nervös, bei seiner Version von Bill Withers "Ain't No Sunshine" kam die Jury aber regelrecht ins Schwärmen. Doch erst mit dem von Bohlen komponierten Siegertitel "Anything But Love" konnte er mit seiner samtweichen Stimme den Titel einfahren. Für Daniel Schuhmacher beginnt mit dem Gewinn ein neues Leben. Als Sieger erhält er einen Plattenvertrag von Sony und wird schon in wenigen Tagen an der Spitze der deutschen Charts stehen. Das alles bedeutet natürlich auch Stress pur. Am Montag schon um kurz nach 6:00 Uhr geht Daniel bei RTL wieder auf Sendung und dann zum Videodreh nach Mallorca. Außerdem stehen der Auszug aus der Villa und immer wieder Interviews auf dem Programm. Für Sarah Kreuz hingegen endete gestern um kurz nach Mitternacht ihr Traum. Ohne Schulabschluss, ohne Job und seit den Final-Shows auch ohne Verlobten muss sie wieder zurück in die harte Realität von Poppenhausen bei Schweinfurt - Hartz IV statt Hitparade.


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Das beste Finale aller Zeiten?

War es nun das "beste “DSDS“-Finale aller Zeiten", wie Dieter Bohlen unter der Woche bei Günther Jauch in Stern TV versprach? War "Sarah gegen Daniel" die stimmlich beste Paarung, die ein “DSDS“-Finale je gesehen hat? Oder war es einfach nur die Langweiligste? Wenn RTL die Zahlen der Abstimmungen der letzten Wochen veröffentlicht, wird man sicher sehen, dass Daniel Schuhmacher die sechste Staffel von “DSDS“ dominiert hat. Seine Stimme war einzigartig und unverwechselbar, das hatten auch schon Anastacia und Seal bei ihren Gastauftritten festgestellt. Ihm gegenüber sang Sarah Kreutz perfekt, aber langweilig und austauschbar. Hätte man die Kandidaten vor den jeweiligen Auftritten beim Finale festgenagelt, sie hätten es wahrscheinlich nie gemerkt. Sie standen auf der Bühne herum, als hätte man sie bestellt und nicht abgeholt. Kurz vor der Verkündung des neuen Superstars durften dann beide noch einmal gemeinsam den Siegertitel “Anything But Love“ singen. Bei dem Siegertitel setzten die Macher auch in diesem Jahr auf eine Schnulze, die garantiert in wenigen Tagen die Spitze der Charts erobern wird. Er liegt irgendwo zwischen Yvonne Catterfeld und Alexander Klaws, dem ersten Superstar. Wem dieser Titel aus der Feder von Dieter Bohlen bekannt vorkam, lag genau richtig. Bereits beim Recall durften die Kandidaten diesen Titel schon mal in einem Berliner Studio einsingen.

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Die Jury hat immer Recht

Ein Sieger stand eigentlich schon fest. Die Jury, Nina Eichinger, Volker Neumüller und Dieter Bohlen, hatten ja schon vergangene Woche den letzten Farbtupfer bei "DSDS" erfolgreich aus der Show gemobbt. Wie lag sich die Jury in den Armen, als Annemarie Eilfeld endlich aus der Show gewählt war. Doch was blieb übrig? Viel Arbeit für die Leute hinter den Kulissen, die jene undankbare Aufgabe übernommen hatten, gleich zwei Langweiler zu inszenieren. Was wurde nicht alles gemacht? Da schwebten sie in Käfigen von der Bühne, da gab es Feuerwerk, doch eines gab es nicht: aufregende Unterhaltung. Die Musikauswahl im Finale war irgendwo zwischen Schmusestunde und Einschlafmusik angesiedelt. Auch wenn Dieter Bohlen bei Sarah Kreuz ein “Navi“ in den Stimmbändern ortete, und man sich in gegenseitigen Lobeshymnen über die Garderobe ergoss - Spannung wollte nicht aufkommen.

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Wo blieb der "Entertainment-Faktor"?

Hatte man zu Beginn der aktuellen Staffel von “DSDS“ noch Wert auf einen hohen “Entertainment-Faktor“ gelegt, versanken die beiden diesjährigen Finalisten in Belanglosigkeit. Sehnsüchtig wartete man auf Gefühlsausbrüche, wie sie noch vor zwei Jahren bei Mark Medlock oder bei Thomas Gordoj im vergangenen Jahr zu beobachten waren. Ex Juror Bär Läsker hatte schon vor Wochen über Sarah Kreuz sein Urteil gefällt: “Die beste Stimme dieser Staffel. Sie ist nicht hässlich, aber dumm wie Brot!“ Gestern präsentierte sie sich fehlerlos und konnte sie sich immerhin alle Texte merken, das gelang ihr auch nicht in jeder Show,

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Kritiklos durch den Abend

Eigentlich gibt es immer das “Beste zum Schluss“, doch gestern gab es irgendwie ein seltsames Sammelsurium. Da wurden noch mal die peinlichsten Kandidaten ins Gedächtnis gerufen, obwohl die Zuschauer die meisten gerade erst erfolgreich verdrängt hatte. Zwischenzeitlich durften die Eltern von Sarah ein bisschen in die Kamera heulen und dazwischen immer wieder die völlig überdrehten Ansagen von Marco Schreyl. Beim Fußball hätte er bereits nach 30 Minuten die erste gelbe Karte für Zeitschinden gesehen. Beispiele gefällig? "Die Latte liegt verdammt hoch heute Abend und zwar so hoch, wie noch nie zuvor in dieser Staffel. Wir haben zwei Kandidaten, das bedeutet direkter Vergleich, oder wenn es in dieser Staffel einen Mann gab, der Sarah das Wasser reichen konnte, dann war es er." Einmal brachte Schreyl es allerdings auf den Punkt: “Es ist so unglaublich hauchdünn.“ Damit meinte er allerdings das Abstimmungsergebnis und nicht seine Moderationen. Mit Kritik durften und mussten Sarah Kreuz und Daniel Schuhmacher am gestrigen Abend nicht rechnen. Die Jury hatte ihre Favoriten durchgepaukt, die Fans ein weichgespültes Finale und Deutschland den Superstar, den es verdient hat. Die USA hat Kelly Clarkson und England Leona Lewis, wir haben Daniel Schuhmacher: ist ja auch irgendwie nett.

Alle Infos zu "Deutschland sucht den Superstar" im Special bei RTL.de


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