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"heute journal": ZDF sendet erstmals aus dem neuen Studio

Am Freitag ist das neue ZDF-Studio erstmals zu sehen  

ZDF sendet aus der "grünen Hölle"

17.07.2009, 11:50 Uhr | JL/ AP

Gundula Gause und Claus Kleber im neuen ZDF-Studio (Foto: AP)Gundula Gause und Claus Kleber im neuen ZDF-Studio (Foto: AP) Vier Jahre lang wurde das neue ZDF-Studio geplant, nun ist mit einem halben Jahr Verspätung endlich soweit: Um 19. 00 Uhr geht "heute" mit Steffen Seibert auf Sendung, direkt aus der sogenannten "grünen Hölle", benannt nach der Innenverkleidung der fast 700 Quadratmeter großen Box. Später am Abend präsentieren Claus Kleber und Gundula Gause als erstes Moderatorenpaar das "heute-journal" (21.45 Uhr) aus dem hochmodernen neuen Studio. 30 Millionen Euro hat sich der Mainzer Sender das Studio kosten lassen, das sie ins Computer-Zeitalter katapultieren soll. Dreh- und Angelpunkt ist der riesige Holztisch, die "Autobahn" wie er intern genannt wird. Claus Kleber freut sich vor allem auf einen anderen Aspekt: "Es gibt mir mehr Bewegungsfreiheit. Ich bin nicht mehr so 'festgetackert' hinter dem Tisch", sagte er der Nachrichtenagentur AP. In unserer Foto-Show zeigen wir Ihnen die Bilder des virtuellen Studios.

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Mondlandefähre im Studio

Steffen Seibert vor dem einzigen Möbelstück im Studio, einem riesigen Tisch (Foto: ZDF/ Carmen Sauerbrei) Steffen Seibert vor dem einzigen Möbelstück im Studio, einem riesigen Tisch (Foto: ZDF/ Carmen Sauerbrei) Die gesamte Optik der ZDF-Nachrichten wird sich mit dem neuen Studio verändern: Geringfügig wandernde Bilder hinter den Moderatoren und Fahrten der vollautomatischen Studiokameras vermitteln den Eindruck fließender Bewegung; Farben und Linienführung sollen räumliche Tiefe verschaffen. Am spektakulärsten aber dürften die Grafiken und Animationen sein: In einer Testsendung schwebte da schon mal zum bevorstehenden Jahrestag der ersten Mondlandung die historische US-Raumfähre "Eagle" ins Studio - allerdings bewusst so verfremdet, dass der Zuschauer auf Anhieb erkennt, dass es sich um eine Computersimulation handelt, wie Projektleiter Robert Sarter erläutert.

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RTL und ARD geben sich unbeeindruckt

"Was das ZDF jetzt einführt, setzen wir schon seit fünf Jahren ein", sagt Peter Kloeppel, "Anchorman" von "RTL-aktuell" zu AP. "Bei uns ist alles virtuell bis auf den Tisch, ich kann mich im Studio bewegen, und wir haben zwei- und dreidimensionale Animationen." Nach dem für den Spätherbst geplanten Umzug in das neue Sendezentrum in Köln-Deutz "werden wir noch einen Schritt weiter sein", so Kloeppel weiter. Die ARD hingegen warnt vor einer Glaubwürdigkeitsfalle durch die virtuelle Kulisse. Der Chefredakteur von ARD-aktuell, Kai Gniffke sagt dazu: "Die Glaubwürdigkeitsfalle entsteht, wenn man Dinge suggeriert, die so nicht vorhanden sind." Dennoch will auch die ARD ab 2011 Nachrichtensendungen aus einem Studio mit einer Realkulisse senden, bei der man einen künstlichen Hintergrund einsetzen kann.


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