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Dieter Bohlen bringt Malcolm bei DSDS weiter: "Ich kann es" - Zum Recall gebettelt

Dieter Bohlen bringt Malcolm bei DSDS weiter  

"Ich kann es" - Zum Recall gebettelt

24.02.2010, 16:14 Uhr | bas

Eigentlich wollten Nina Eichinger und Volker Neumüller den Jüngling mit dem krassen Selbstbewusstsein gar nicht wiedersehen. Doch der 16-jährige Malcolm ließ sich nicht einfach mit zwei "Nein" aus der Jury von "Deutschland sucht den Superstar" abspeisen und ging in die Vollen: Von großartigem Talent konnte bei ihm tatsächlich nicht die Rede sein, doch wenn der Teenie eins konnte, dann war es unerträgliches Betteln und Jammern vom Allerfeinsten. "Ich kann es, ich kann es", wiederholte er immer wieder und trällerte einen Song nach dem anderen, um zu zeigen, was in ihm steckt. "Wenn Deine Stimme so groß wäre wie Dein Kampfgeist, dann wärst Du mega", tat Volker Neumüller seine Meinung kund. "Nein, mir gefällt es nicht", schloss sich Nina Eichinger an und beide blieben trotz unerträglicher Bettelei beim knallharten "Nein". Doch der große Bohlen rettete dem kleinen Kämpfer den Kopf und drückte ihm den ersehnten Recall-Zettel in die Hand. Dabei war Malcolm nicht der untalentierteste Kandidat an diesem Samstagabend.

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Markus – Hupfdole mit Piepsstimme

Tränen, Hoffnungslosigkeit und zerplatzte Lebensträume waren auch das Ergebnis des sechsten Castings der siebten DSDS-Staffel. Ob junges, naives Mädchen oder selbstbewusster, realitätsferner Jüngling: Dieter Bohlen nahm sie sich alle zur Brust und sagte ihnen unverblümt und ungeschönt die harte Wahrheit. "Ätzend für Kloreiniger ist geil, für deine Stimme scheiße", war nur einer der Kommentare, die Bohlen den Kandidaten um die Ohren schlug. Eine unglückliche Kandidatin musste sich anhören: "Deine Stimme brauch ich wie ein Sackhaar im Müsli". Fies, fieser, Bohlen – auch dieses Mal rührte er so manchen Kandidaten zu Krokodils-Tränen. Bei Markus Raith hatte der Chef-Juror aber keine Chance. Der schlaksige 24-Jährige aus Ingolstadt eifert nur einem nach und sieht sich schon als dessen Ebenbild und würdigen Nachfolger: Justin Timberlake. Und damit bei seinem großen Auftritt vor der DSDS-Jury auch alles tadellos abging, las Markus den Text seines Songs sauber und ordentlich vom Zettel ab – doch leider konnte ihn kaum jemand mit seinem leisen Stimmchen verstehen. Oder zum Glück, denn seine Piepsstimme erinnerte eher an eine Amsel in den Presswehen, aber nicht an den großen Timberlake. Dazu gab es eine ungelenke Tanzeinlage von der untalentierten Hupfdole. "Gute Schuhe hast Du", war der einzig positive Kommentar, bevor ihn Bohlen vor die Casting-Tür setzte.

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Céline ist mit ganzem Herzen dabei

Jung, bildhübsch, ein klares Stimmchen und dazu eine tragische Lebensgeschichte - und das mit 16 Jahren. Das sind die Geschichten, aus denen DSDS-Träume gemacht werden. Und auch diesmal führte das Erfolgsrezept zum erwünschten Recall- Ziel. Die süße Céline, die in Begleitung ihrer attraktiven Mutter zum Casting erschienen war, hat einen Herzfehler und wurde erst vor wenigen Monaten operiert. Um sich ewig an ihre "zweite Geburt" zu erinnern, hatte sich das junge Mädchen den schicksalhaften Tag, an dem sie fast gestorben wäre, auf ihr Handgelenk tätowieren lassen. Und wie konnte es anders sein: Natürlich fragte die DSDS-Jury nach ihrem Tattoo – jaja, wirklich ungewöhnlich für einen Teenie diesen Alters. Dann durfte sie ihre tragische Geschichte nochmals zum Besten geben, erhob ihre glockenklare Stimme und punktete mit ihren Rehaugen ordentlich bei Bohlen. Dafür gab es dreimal ein deutliches "Ja" und den Freifahrtschein in den Recall. Ähnlich erging es dem schnuckeligen Manuel Hoffmann, der auf Anraten seiner Omi mit einem riesigen Brilli im Ohr erschienen war. Ob es am Ende das schrille Schmuckstück war, oder doch sein Können? Jedenfalls kam der sympathische Sozialpädagogik-Student mit einem schmalzigen Xavier Naidoo-Song in die begehrte nächste Runde.

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Leichtgewicht ohne Stilgefühl

Er war schon einmal mit von der Partie und gehört damit zu den Casting-Wiederholungstätern – allerdings zu den erfolgreichen. Kevin Rebstock konnte, wie in der vergangenen Staffel, auch diesmal mit seinem Stimmchen punkten und den Recall in die Tasche stecken. Außerdem erschien er mit 22 Kilos weniger auf den Rippen auf der Bühne und musste trotzdem noch herbe Kritik von der Jury einstecken: "Du siehst richtig scheiße aus. Abnehmen ist gut, aber der Style geht gar nicht". Und da hatten sie leider recht: Fiese Föhnfrisur mit Seitenscheitel auf blondiertem Haar. Kevin versprach Bohlen und Co: "Beim nächsten Mal müsst ihr euch nicht die Augen zuhalten". Bei der nächsten Kandidatin war das Outfit das kleinere Übel. Jutta Didem versuchte es bei der DSDS-Jury mit einer Darbietung von Tina Turner und übertraf das Rock-Idol um Längen: Unkoordiniertes Hüpfen und Wedeln mit den Armen machten der Rock-Diva keine Ehre, aber trugen eindeutig zur Stimmung der Zuschauer bei. So einen Affentanz hat man selten gesehen und Volker Neumüller brachte es auf den Punkt: "Du kannst Dich nicht bewegen, auch wenn Du dich bewegst". Dem ist nichts hinzuzufügen.

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Bekloppt kommt weiter

Zwei Kandidaten konnten an diesem Abend neben ihrer Stimme eine weitere Eigenschaft in die Wagschale werfen: Harun Yelec, dem Bohlen verkündete: "Du hast einen Schaden, darum bist du hier". Diese Feststellung nahm der 23-jährige Metzger mit Fassung, denn er will nur eins – gewinnen und Deutschlands nächster Superstar werden. Genauso deutlich sprach der Pop-Titan mit Meike Büttner, die auf ihrer Gitarre ihre eigenen Lieder zupfte und in ihren knatschengen Leggins ein überdimensionales Selbstbewusstsein an den Tag legte. Die Blondine mit den Storchenbeinen ließ sich von Bohlens fiesen Sprüchen aber nicht aus der Ruhe bringen und hatte mit ihrer irren Art Erfolg. Der Recall-Zettel war ihr sicher und zum Abschied gab noch ein letztes Sprüchlein von Dieter: "Du bekommst ein 'Ja', da das DSDS-Format für Geisteskranke ist".

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