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DSDS: Ines Redjeb verabschiedet sich

Vierte Mottoshow  

Ausgezickt: Ines Redjeb verabschiedet sich bei DSDS

15.03.2010, 10:07 Uhr | bas

Die übellaunige Ines Redjeb machte an diesem Samstag ihrem Ruf alle Ehre und zickte sich bei „Deutschland sucht den Superstar“ aus dem Rennen. Der Spaßfaktor der Mottoshow „80er Jahre-Party“ blieb bei ihr laut Jury auf der Strecke und machte ihren Auftritt zu keinem Hochgenuss. Dieter Bohlen, Nina Eichinger und Volker Neumüller waren sich einig: Ihre Zickigkeit nervt, Sympathiepunkte gehen flöten und während ihres Auftritts „erstarrte sie zur Salzsäule“.

Während ihrer Performance von Madonnas „Like a Prayer“ guckte sie nicht nur wie angesäuerte Milch, sie blaffte bei der Jury-Kritik auch noch Bohlen und Co. an. Dabei war ihre Gesangs-Darbietung gar nicht mal schlecht. Doch sie hielt sich wie vergangene Woche krampfhaft an der Mikrostange fest und rührte sich keinen Zentimeter. Das war der verdiente Rauswurf der übellaunigen Ines. „Du bist auf dem besten Weg ein toller Studio-Sänger zu werden“, urteilte Volker Neumüller. Ob das der 22-jährigen Single-Mama Hoffnung machte? Das Urteil von Nina Eichinger dürften die meisten Zuschauer aber gar nicht mitbekommen haben. Denn dank ihres Mega-Dekolletes schalteten sich vermutlich die Ohren ab, während die Augen gebannt auf ihrem Ausschnitt klebten, der gefühlt bis zu den Kniekehlen reichte.

Manuel wieder davon gekommen

Der unscheinbare, aber doch niedliche Manuel Hoffmann ist ein weiteres Mal haarscharf am Rauswurf vorbei geschrammt. Wie vergangene Woche war er schon wieder einer der letzten beiden in der Zitterrunde. Die Songauswahl fiel bei ihm auf „Ohne Dich schlaf ich heut Nacht nicht ein“ von der Münchner Freiheit. Mehr schlecht als recht sang er sich durch den Titel – und die Umsetzung ließ nichts Gutes erhoffen. So fiel das Urteil des Pop-Titanen dann entsprechend hart, aber gerecht aus: „Die ersten 20 Sekunden waren gut, dann wurde es eine Katastrophe. Heute läuten die Abschiedglocken“. Und Volker Neumüller prophezeite: „Du wirst heute viel Glück brauchen“. Das hatte der schüchterne Jungspund allerdings und kam mit genügend Zuschauerstimmen in die fünfte Motto-Show. Doch wie heißt es so schön: alle guten Dinge sind drei – denn bei diesen Leistungen wird Manuel niemals gegen einen Menowin oder Mehrzad antreten können. Früher oder später fliegt er wohl raus - es ist nur noch eine Frage der Zeit.

Menowin wieder Nummer eins

Die letzten werden die ersten sein – das bewies am Samstagabend auch Menowin Fröhlich mit seinem Auftritt bei „Deutschland sucht den Superstar“. Er ging als letzter der sieben Finalisten ins Rennen der 80er-Jahre-Show und rollte das Feld von hinten auf. Mit „Billy Jean“ von Michael Jackson toppte er die Darbietungen der restlichen sechs Teilnehmer um Längen: „Nummer eins in den Charts zu sein ist besser als Sex. Das wirst Du auch bald wissen, denn Du bist auf dem besten Weg dahin“, urteilte auch Juror Dieter Bohlen. Menowin sang nicht nur wie ein junger Gott, er legte mit seinen Background-Tänzern auch eine heiße Sohle aufs Parkett. Völlig außer Atem und dem Herztod nahe nahm er die Beurteilung der knallharten Jury entgegen. Nur der fast ebenso talentierte Mehrzad Marashi konnte dem quirligen Tanz- und Gesangs-Gott Menowin das Wasser reichen. Mit „Hello“ von Lionel Richie verursachte er mit seinem gefühlvollen Gesang nicht nur bei Nina Eichinger eine Gänsehaut. „Leck mich am Arsch. Mehrzad, du Gefühlsbank“, sagte Volker Neumüller völlig hin und weg. Damit wäre dann auch alles gesagt. Was allerdings für eingefleischte Fans hinzuzufügen wäre: Der Streit zwischen den beiden begabten Knaben wurde bereits ganz in „Männer-Manier“ beigelegt.

Frauenpower

Auch das letzte weibliche Wesen der siebten DSDS-Staffel hat an diesem Samstag alles gegeben und noch mal gezeigt, was in ihr steckt. Zuerst zeigte das Küken Kim Debkowski aber, was so alles außen an ihr dran ist: Ihre Schmink-Tipps werden zumindest die U-16-Generation der Zuschauer interessiert haben. Oder wer sonst klebt sich glitzi-glitzi-Steinchen ins Gesicht und kleistert sich vorher „Kim“-like die Poren bis zum Atemstillstand der Haut zu? Zumindest bei ihrem Auftritt versagte sie nicht völlig, sondern legte sogar den besten Auftritt ihrer DSDS-Karriere hin – „Eternal Flame“ von den Bangles sei Dank! „Du siehst zum Niederknien aus“, brachte Bohlen Kims Äußeres auf den Punkt, die in einem kurzen, silbernen Schlittschuhläufer-Outfit auf die Bühne trat. Die Haare auftoupiert wie eine Flamme zeigte sich mal wieder die Kreativität der kleinen „Kim Gloss“, wie ihr Künstlername in Sachen Mode und Styling lautet. Doch jetzt muss sie sich allein gegen die fünf Männer der siebten DSDS-Staffel durchsetzen.

Telefonterror beim Checker

Selbstbewusst und mit überdimensioniertem Ego trat mal wieder der Zwergen-große Thomas Karaoglan auf die Bühne. Wie noch vor dem Auftritt zu sehen war, gab der Checker auch vergangene Woche wieder eine Autogrammstunde und hatte seine übereifrige Oma im Schlepptau. Und die brachte es tatsächlich fertig, den pubertierenden Groopies die Telefonnummer ihres Enkels zuzustecken. Das Resultat: Thomas hatte am nächsten Tag gute 3.500 Anrufe und musste seine Nummer wechseln. Das Leben als gefeierter Star kann schon hart sein, wenn man so eine Oma hat und einem die irrwitzigen Mädchen die Bude einrennen. Im Polizisten-Outfit präsentierte er den Superhit „YMCA“ von den Village People. „Der Checker ist zurück“, jubelte Volker Neumüller. „Er genießt seinen Realitätsverlust. Der ist so cool, dass es hinter ihm schneit“, sagte Dieter Bohlen zu Karaoglans Auftritt. Und tatsächlich, der Checker hüpfte wie von der Tarantel gestochen über die Bühne und grölte seinen Song. Dass er nicht einmal wusste, worum es in seinem Lied geht, steht auf einem anderen Blatt – und sollte wohl nicht weiter interessieren.

Langweiliger Versicherungsvertreter

Sein Ziehbruder Helmut Orosz legte eine passable Leistung hin – zumindest gesanglich überzeugte er. Nur Bohlen musste natürlich ein Haar in der Orosz-Suppe finden: „Du hast einen schönen Sound in der Stimme. Ich sehe aber keine Weiterentwicklung. In Deinen Klamotten siehst Du nicht aus wie ein Star, eher wie ein langweiliger Versicherungsvertreter“. Dieses harte Urteil hatte der bemühte DSDS-Kandidat nicht verdient, immerhin konnte er diesmal seinen Text. Um so weit zu kommen, hatte er viel Einfallsreichtum bewiesen: Helmut pflasterte das gesamte Loft mit Zetteln auf dem der Text für „Hungry Eyes“ stand – und machte auch vor dem Klodeckel nicht halt. Und bevor falsche Vermutungen aufkommen konnten, versicherte der 30-Jährige, dass er Sitzpinkler sei. Da wird den Zuschauern ein Stein vom Herzen gefallen sein. Doch so intime Einblicke in die Pinkel-Gewohnheiten eines DSDS-Möchtegern-Superstars braucht wohl keiner. Bleibt also abzuwarten, welche pikanten Details in der fünften Motto-Show zu Tage gefördert werden.

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