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DSDS-Superstars bei "Let's Dance": Menowin tanzt nach RTLs Pfeife

DSDS-Superstars bei "Let's Dance"  

Menowin tanzt nach RTLs Pfeife

26.04.2010, 10:28 Uhr | TK, t-online.de

Die armen B-Promis von "Let's Dance": Da wurde ihnen nach wochenlangem hartem Tanztraining doch am Freitag glatt die Show gestohlen – und zwar ausgerechnet vom umstrittenen DSDS-Vizesieger Menowin Fröhlich. Doch sie waren nicht die einzigen, deren Auftritt zur Nebensache geriet. Auch die Showpremiere des neuen Superstars Mehrzad Marashi fand im Windschatten seines Konkurrenten statt.

Wer dachte, mit dem Ende der DSDS-Staffel würde auch der Wirbel um Menowin Fröhlich abreißen, täuschte sich. Im Gegenteil: In den letzten beiden Tagen schaffte es der Skandalkandidat mit gewohnter Leichtigkeit, die Schlagzeilen zu beherrschen – und das alles dank Oliver Pochers simpler Ankündigung, der Vize-Superstar werde am Freitag in seiner Show auftreten. Das allerdings wurde vonseiten RTLs und Menowins Manager Volker Neumüller prompt dementiert. Am Freitagmittag gab RTL dann plötzlich bekannt, Menowin werde in der Live-Show „Let’s Dance“ an der Seite seines Konkurrenten Mehrzad auftreten. Sat.1 jedoch bestand weiterhin auf Menowins Zusage bei Pocher. Und so fragte sich ganz Deutschland: Welcher Sender gewinnt das Tauziehen um den Ex-DSDS-Kandidaten?

„Special Guest“ Menowin kam kaum zu Wort

Es war – vermutlich wenig überraschend – RTL, das noch die Exklusivrechte an TV-Auftritten des DSDS-Kandidaten besitzt. Was genau hinter den Kulissen ablief, wissen zwar nur der Kölner Sender und Menowin selbst, doch alles deutet daraufhin, dass RTL dem DSDS-Zweiten und Sat.1 schlicht und einfach zeigen wollte, wer die Hosen anhat. Als „Special Guest“ angekündigt, saß Menowin zwar den ganzen Abend im Publikum und wurde immer wieder eingeblendet, doch zu Wort kam er erst reichlich spät in der Sendung, und das auch nur für kaum mehr als eine Minute. „Es gibt durchaus schlechtere Orte, an denen du heute seien könntest“, stichelte Moderatorin Nazan Eckes dann, ging aber nicht konkret auf die Fehde zwischen RTL und Sat.1 ein. Stattdessen ließ sie Menowin seine berühmten Michael-Jackson-Tanzschritte vorführen, danach durfte er wieder im Publikum Platz nehmen.

Gute Miene zum bösen Spiel

Doch der Vize-Superstar machte durchaus gute Miene zum bösen Spiel. Stets lächelte er brav in die Kameras und schien seine offizielle Rolle als zweite Geige neben Mehrzad Marashi gut zu verkraften. Doch vielleicht ist ihm inzwischen einfach aufgefallen, dass DSDS einen nicht so recht zum Superstar macht. Denn Mehrzad Marashis groß angekündigte Premiere fiel eher dürftig aus. Er durfte für Soap-Star Nina Bott und ihren Tanzpartner Roberto Albanese die Begleitmusik geben und „Endless Love“ trällern. Maximal fünf Sekunden war der 29-Jährige während seines ersten Songs im Bild; alle Augen waren schließlich auf die Tänzer gerichtet. Immerhin: Am Ende der Show durfte Mehrzad auch noch seine Siegersingle „Don’t Believe“ singen, um die Zeit bis zur Stimmenauswertung zu überbrücken. Ein echter Superstar eben…

Aus für den „tanzenden Gute-Laune-Bär“

Doch kommen wir nun endlich zu dem, worum es bei „Let’s Dance“ ja eigentlich gehen sollte: die tanzenden Promis. Deren Reihen haben sich inzwischen merklich gelichtet, nachdem Hillu Schwetje, die frühere Frau von Ex-Bundeskanzler Schröder, nach Verletzungen an Hand und Knie ihre Teilnahme abbrechen musste. Nur noch sieben Paare kämpften um den Titel und für ein weiteres von ihnen war am Freitag Schluss: Leider traf es ausgerechnet den „tanzenden Gute-Laune-Bär“ Achim Mentzel (O-Ton Nazan Eckes). Obwohl der den Tango laut Jury-Fiesling Joachim Llambi „gar nicht mal so schlimm“ getanzt hatte, reichten die 22 Punkte der Jury-Wertung am Ende nicht aus.

Die zweite Chance lohnte sich für Rolfe

Besser lief es hingegen für Brigitte Nielsen, die zwar trotz 26 Punkten bis zuletzt ums Weiterkommen zittern musste – aber es dann schaffte. Und auch Rolfe Scheider und Tanzpartnerin Motsi Mabuse kamen mit 23 Punkten erneut eine Runde weiter, obwohl sie in der letzten Show nur dank des freiwilligen Ausscheidens von Boxer Arthur Abraham eine zweite Chance bekommen hatten. Und wo wir gerade beim Boxen sind: Soap-Star Nina Bott, die in der letzen Sendung ihrem Partner beim Tanzen die Lippe blutig geschlagen hatte, erreichte ebenfalls die nächste Show – und das sicher nicht nur dank ihres dieses Mal unfallfreien Auftritts, sondern auch wegen ihres megaheißen, tief ausgeschnittenen Silberkleids. Dafür gab’s von der Jury prompt 26 Punkte.

Unerschöpflicher Vorrat an Tanz-Platitüden

Diese gute Wertung wurde jedoch von Sylvie van der Vaart, Sophia Thomalla und Raúl Richter noch übertroffen. Besonders letzter entwickelt sich immer mehr zu einem Favoriten der Show. Gemeinsam mit seiner leicht bekleideten Tanzpartnerin Melissa überzeugte der GZSZ-Star mit einer gefühlvollen Rumba und kassierte dafür 29 Punkte von der Jury. Höchstwertung! Sophia Thomalla hingegen bekam einen Nenner weniger, dafür aber von Juror Harald Glööckler – der über einen unerschöpflichen Vorrat an Tanz-Platitüden zu verfügen scheint – eine Weisheit fürs Leben mit: „Man sagt doch, Tango sind zwei ernste Mienen und vier Beine, die sich amüsieren.“

Harte Woche für Sylvie

Sylvie van der Vaart zu guter Letzt konnte zum „Dirty Dancing“-Hit „She’s Like The Wind“ und in einem weißen asymmetrischen Outfit glänzen – und das, obwohl die Blondine eine harte Woche hinter sich hatte. Nicht nur, dass die Fußballergattin aufgrund der Aschewolke nicht heim zu ihrem Rafael nach Madrid fliegen konnte, nein, ihr Sohn Damian fiel auch noch so unglücklich aus seinem Kinderbett, dass seine Mutter eine Nacht mit ihm in der Notaufnahme verbringen musste. Trotzdem schaffte es Powerfrau Sylvie, so umwerfend zu tanzen, dass sie satte 27 Punkte ergatterte. Dabei hätte sie sich für die Show gar nicht so anstrengen müssen – schließlich hatten Nazan Eckes und Daniel Hartwich schon am Anfang der Sendung verkündet, sie hätten dieses Mal etwas „noch viel Tolleres“ zu bieten als das herumtanzende Promis, nämlich „Superstars, Superstars, Superstars“. Na, hätte Sylvie das mal vorher gewusst!


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