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Stefan Raabs goldene Spürnase

Multi-Talent Stefan Raab  

Raabs goldene Spürnase

02.06.2010, 08:24 Uhr | RE, t-online.de

Das Lena-Fieber verbreitet sich weiter in ganz Europa und während die frische Grand-Prix-Siegerin von einer Ehrung zur nächsten eilt, weicht ihr Mentor Stefan Raab nicht von der Seite. Der Entdecker des Gesangstalents aus Hannover strahlt dabei vor Freude, als wäre er gerade selbst zum Sieger in Oslo gekürt worden. Lenas Sieg ist für den 43-jährigen TV-Entertainer wohl der Höhepunkt einer Karriere, die von der ungewöhnlichsten Spürnase im Show-Business geprägt ist.

"Wer ist dieser Kerl mit diesen komischen selbstgeflickten Jeans?" fragten sich viele Viva-Zuschauer als Stefan Raab vor 17 Jahren erstmals im Fernsehen auf sich aufmerksam machte. Damals moderierte er noch "Vivasion" und erregte mit seinen rotzfrechen Interviews vor allem die Gemüter von Dieter Bohlen, 3P-Produzent Moses Pelham und dem damaligen Fußball-Nationalcoach Berti Vogts. Bereits damals schaffte er es mit Liedern, wie "Böörti Böörti Vogts" und "Hier kommt die Maus", die Charts zu stürmen, obwohl viele Hörer diese Songs eher als Klamauk und nicht als ernstzunehmende Musik bezeichneten. Bis zum heutigen Tag neigen viele Menschen dazu, Raab zu unterschätzen und wundern sich darüber, wie er es immer wieder schafft, aus Blödeleien erfolgreiche Konzepte zu produzieren.

Erfolge kein Zufall

Im Jahr 1999 wechselte Raab zu ProSieben und moderiert seitdem die Sendung TV total, welche zunächst wöchentlich und aufgrund hoher Quoten später mehrmals pro Woche gesendet wurde. Im Rahmen dieser Sendung schaffte Raab es immer wieder aus TV-Phänomen erfolgreiche Chart-Songs zu basteln. Mit "Ö La Palöma", "Maschendrahtzaun" und "Ho Mir Ma Ne Flasche Bier bewies er, dass seine Erfolge kein Witz oder Zufall sind. In einem "Stern"-Interview von 2004 meinte Raab zu dieser Thematik, "dass nicht jedes lustige Lied auch gleich musikalischer Quatsch sein muss".

Mehrere Grand-Prix-Beiträge

Als Komponist von Guildo Horns Beitrag "Guildo hat euch lieb" kam Raab 1998 erstmals mit dem Eurovision Song Contest in Berührung und erreichte einen respektablen siebten Platz. Erst einmal auf den Geschmack gekommen, nahm er zwei Jahre später beim Grand Prix in Stockholm selbst teil und konnte sich mit "Wadde hadde dudde da?" sogar auf Platz 5 steigern. Als Antwort auf den Casting-Hype um die damalige erste Staffel von DSDS suchte er dann in dem TV-Total-Special SSDSGPS (Stefan sucht den Super-Grand-Prix-Star) einen Kandidaten für den deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2004. Diesen fand Raab mit Max Mutzke, der sich mit "Can't Wait Until Tonight" beim Grand Prix Platz acht und in den deutschen Single-Charts den ersten Platz sichern konnte. Als Jury-Vorsitzender entdeckte er schließlich in "Unser Star für Oslo" Lena Meyer-Landrut und hatte damit einen entscheidenden Anteil am zweiten Grand-Prix-Sieg für Deutschland.

Multi-Talent Stefan Raab

Raabs Erfolge sind allerdings keinesfalls auf die musikalische Ebene beschränkt. Er ist verantwortlich für zahlreiche Special-Shows, wie die Wok-WM, das TV total Turmspringen und Stockcar Rennen. Besonders erfolgreich läuft seine Spiel-Show "Schlag den Raab", wo die Kandidaten in 15 verschiedenen Disziplinen gegen den TV-Star um Punkte antreten und mindestens 500.000 Euro gewinnen können. Die Sendung erzielte so hohe Quoten, dass das Sendeformat mittlerweile in zahlreiche Länder verkauft wurde. Es gehört zu Raabs Markenzeichen, dass er sämtliche Wettkämpfe sehr ernst nimmt und mit großem Ehrgeiz antritt. In einem Show-Kampf gegen die ehemalige Box-Weltmeisterin Regina Halmich kämpfte er mit gebrochenem Nasenbein genauso weiter, wie bei "Schlag den Raab" nach einem Rad-Sturz mit anschließender mittelschwerer Gehirnerschütterung, Jochbein - und Kieferhöhlenwandbruch!

Goldenes Händchen

Betrachtet man die gesamte Karriere des Multi-Talents, könnte man beinahe annehmen, Raab sei der Alchemist des Show-Business, der in der Lage ist alles in Gold zu verwandeln. Nach Lenas Grand-Prix-Sieg scheint es nichts zu geben, was dem TV-Gigant nicht gelingen könnte. Manche sehen in ihm sogar bereits den Nachfolger von Thomas Gottschalk bei "Wetten, dass...?". Fehlt nur noch, dass er die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in Südafrika betreut oder anfängt Top-Models zu coachen...



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