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Müller-Hohenstein und Molkerei lösen Vertrag

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Katrin Müller-Hohenstein  

Müller-Hohenstein und Molkerei lösen Vertrag

06.07.2010, 17:09 Uhr | SKO, t-online.de

Müller-Hohenstein und Molkerei lösen Vertrag. ZDF-Sportmoderatorin Katrin Müller-Hohenstein hat Ärger wegen eines Werbeauftritts. (Foto: dpa)

ZDF-Sportmoderatorin Katrin Müller-Hohenstein hat Ärger wegen eines Werbeauftritts. (Foto: dpa)

Nach dem Eklat um den werblichen Auftritt von ZDF-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein für Weihenstephan wurde der Vertrag zwischen ihr und der Molkerei jetzt aufgelöst. Damit wird die 44-Jährige, die derzeit als Moderatorin über die Fußball-WM berichtet, mit sofortiger Wirkung von ihren Verpflichtungen entbunden, wie Weihenstephan-Sprecherin Zarife Kameraj gegenüber t-online.de bestätigte. Die Sprecherin versicherte zudem, dass die Videos, in denen Müller-Hohenstein zu sehen war, mittlerweile von der Internetseite der Molkerei entfernt wurden.

Bedauern geäußert

In den Filmen der Molkerei war Müller-Hohenstein als Schirmherrin des so genannten "Qualitätsbeirates" aufgetreten. Als solche ließ sie sich beispielsweise erklären, wie Laktosefreie Milch hergestellt wird. Gegenüber dem "Spiegel" hatte sie sich am Wochenende voller Bedauern über die Videos geäußert: "Es war nie meine Absicht zu werben. Ich beende die Arbeit als Schirmherrin des Beirats."

Angeblich alles abgesprochen

Im Gespräch mit dem Medienmagazin "DWDL.de" hatte Unternehmens-Sprecherin Kameraj versichert, dass die gesamte Kampagne rund um den Qualitätsbeirat bis ins letzte Detail mit Müller-Hohensteins Agentur besprochen worden sei. "Es ist nichts online, was nicht über das Management mit Katrin Müller-Hohenstein abgestimmt ist." Gegenüber dem "Spiegel" hatte sich die Moderatorin jedoch von Äußerungen ihrer Agentur distanziert, dass der ehemalige ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender ihr die Tätigkeit einst erlaubt habe. Brender wiederum hatte erklärt, er habe lediglich "für die Mitwirkung bei einer unabhängigen Stiftung zur gesunden Ernährung von Kindern" eine Erlaubnis erteilt. "Eine Aktion für irgendein Produkt hätte ich niemals genehmigt."

"Glaubwürdigkeit nicht gefährden"

Auch ZDF-Chefredakteur Peter Frey hatte gegenüber dem "Medium Magazin" Kritik an Müller-Hohenstein geäußert: "Ihr Internetauftritt auf den Seiten von Weihenstephan ist nicht glücklich und kann so nicht bleiben." Das Ganze entspreche "nicht den Vorstellungen des ZDF von Auftritten seiner journalistischen Köpfe". Er habe das Müller-Hohenstein mitgeteilt und gehe davon aus, "dass dieser Internetauftritt schon bald Geschichte ist". Er sei nicht grundsätzlich gegen Nebentätigkeiten seiner festen und freien Mitarbeiter. Sie dürften aber "keinen werblichen Charakter haben und die journalistische Glaubwürdigkeit nicht gefährden".

"Innerer Reichsparteitag" sorgte für Aufregung

In einem anderen Fall hatte Müller-Hohenstein in ihrer Eigenschaft als Moderatorin der Fußball-WM erst kürzlich für einen Eklat gesorgt. Das 2:0 durch Miroslav Klose im Spiel gegen Australien nannte sie einen "inneren Reichsparteitag" für den Stürmer. Der ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz entschuldigte sich für die Äußerung und sagte, Müller-Hohenstein bedaure ihre Worte. Ein ZDF-Sprecher nannte die Aussage "flapsig".

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