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DSDS: "Nicht Waka Waka, sondern Kacka Kacka"

DSDS: "Nicht Waka Waka, sondern Kacka Kacka"

11.04.2011, 07:48 Uhr | LS, t-online.de

DSDS: "Nicht Waka Waka, sondern Kacka Kacka". Zazou Mall: "Die Kritik von Dieter Bohlen hat mir das Genick gebrochen" (Foto: dpa)

Zazou Mall: "Die Kritik von Dieter Bohlen hat mir das Genick gebrochen" (Foto: dpa)

Mit den Worten "Das war nicht Waka Waka, sondern Kacka Kacka" war Dieter Bohlen Samstagnacht über die Leistung von Zazou Mall hergezogen. Doch der Spruch passt auch zur gesamten DSDS-Staffel 2011. Denn in der sechsten Motto-Show bestätigte sich ein weiteres Mal wofür diese Staffel steht: Langeweile und Vorhersehbarkeit. Außerdem setzt sich mit Zazous Ausscheiden ein Trend fort, der schon in den vorangegangenen Ausgaben der Castingshow zu beobachten war. Frauen sind so gut wie chancenlos beim Kampf um den Superstar-Titel. Die überwiegende Mehrheit der DSDS-Gucker sind junge Mädchen - und die rufen für die Jungs an.

Die Ursache für das Ende der Schweizein nach der sechsten Show war auch schnell gefunden. Dieter Bohlens verbale Attacken hätten die Anrufer beeinflusst. "Die Kritik von Dieter Bohlen hat mir das Genick gebrochen", sagt die 26-Jährige im Interview mit "20 Minuten Online". Sie sei enttäuscht, auch wenn sie wusste, dass sie Bohlen ständig gegen sich gehabt hat. Wiederholt beschwerte er sich über Zazous Stimme, die nichts weiter als "schlimmes Gequake" sei. Entsprechend sauer war die Sängerin. Dass die Tanzlehrerin aus Zürich dem Österreicher Marco Angelini bei der Telefonabstimmung nur hauchdünn unterlag, mag ein schwacher Trost gewesen sein. Bleibt DSDS so vorhersehbar wie bisher, ist die Show spätestens ab der Top-Vier eine rein deutsche Veranstaltung.

Sinnlose Mottos für Songauswahl

Obwohl - es gibt ja noch Pietro Lombardi. Der permanent unter Textschwäche leidende Superstar-Anwärter kam diesmal zwar glimpflich davon. Doch dafür bot seine Songauswahl Anlass zur Kritik. Nicht bei der Jury - die ist über die krude Motto-Vorgabe der DSDS-Shows erhaben - aber bei unabhängigen Betrachtern. Lautete das Motto von Sendung Nummer sechs "Europa gegen Amerika", fragte man sich, wie Lombardi den Song "Don't Worry Be Happy" des Amerikaners "Bobby McFerrin als europäischen und "Mad World" von den britischen Tears For Fears als amerikanischen interpretieren konnte. Die Lösung: Als Vorbild dienten ihm Coverversionen der Songs. Von der Hermes House Band (Niederländer = Europa) und Gary Jules (Amerikaner = Amerika).

Zazou tippt auf Sebastian

Zazou Mall hat inzwischen ihre Koffer gepackt und wird wieder nach Zürich gehen. Aber nicht, ohne vorher noch ihren Tipp für den Ausgang der achten DSDS-Staffel abzugeben. Und der ist genauso "überraschend" wie die ganze Show: "Sebastian. Der ist so süß, so jung und kann gut singen."

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