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Quizsender 9Live stellt Live-Betrieb ein

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Quizsender 9Live stellt Live-Betrieb ein

05.05.2011, 13:12 Uhr | CK / dpa, dpa, t-online.de

Quizsender 9Live stellt Live-Betrieb ein. 9Live wird eingestellt. (Foto: imago)

9Live wird eingestellt. (Foto: imago)

Aus für das berüchtigte Call-In-TV: Zum 31. Mai stellt der Quizsender 9Live den Live-Betrieb ein. Wie die ProSiebenSat.1 Media AG am Mittwochabend mitteilte, werden die Anruf-Gewinnspiele wegen deutlich gesunkener Umsätze gestoppt. Der Sender bleibt jedoch vorerst unter gleichem Namen bestehen. Ab Juni sollen auf 9Live bis auf weiteres Filme gezeigt werden. Wie die langfristige Zukunft des Senders aussieht, ist allerdings unklar - ein neues Konzept gibt es noch nicht. Offen ist auch, wie viele der 60 Stellen bei 9Live dem Schnitt zum Opfer fallen werden.

Knapp zehn Jahre nach Ausstrahlungsbeginn steht 9Live als Mitmach-Sender damit vor dem Aus - und das, obwohl er bis zuletzt Geld verdiente. Doch ProSiebenSat.1-Vorstandschef Thomas Ebeling soll kein Fan des Minisenders gewesen sein. "Mit dem jetzigen Geschäftsmodell kann man leben - aber es ist kein attraktives Leben", soll er laut "dwdl.de" im März gesagt haben. Schon im vergangenen Dezember war gemutmaßt worden, dass der Sender 2011 nicht überleben werde. Diese Prophezeiung scheint nun einzutreten.

"Das wird lustig"

Die Belegschaft des Senders nimmt die Entwicklung mit Galgenhumor, wie "dwdl.de" berichtet. Moderator Thomas Schürmann etwa, der am 31. Mai die letzte Live-Sendung von 9Live präsentieren wird, soll über seinen Abschiedsauftritt gesagt haben: "Das wird lustig."

Ruf als Abzock-TV

Seit seiner Gründung war der Sender kontinuierlich in der Kritik: Aufgrund seiner Call-In-Gewinnspiele galt 9Live jahrelang als Abzock-TV. Doch auch wenn das Image litt, waren die Call-In-Shows ziemlich profitabel - bis die Medienwächter eingriffen und der Zuschauer-Abzocke Grenzen setzten. Es galten immer stärkere Einschränkungen für Call-In-TV, Auflagen und Informationspflichten wurden verschärft.

Seit 2009 sinkende Umsätze

Diese Änderungen hatten fatale Auswirkungen auf 9Live: Seit 2009 sind die Umsätze des Minisenders gesunken. Im ersten Quartal 2011 betrug der Umsatz nur noch 9,2 Millionen Euro, ein Minus von 34,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Thomas Ebeling erklärte laut "dwdl.de" bereits im Frühjahr 2010, er erwarte bei 9Live kein Wachstum mehr. Man müsse bei dem Geschäftsmodell des Senders immer wieder schauen, ob es noch attraktiv sei. Das ist es ganz offensichtlich nicht mehr - und auch die Zuschauer werden das Ende des Call-In-TVs wohl nicht beweinen.

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