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"Tatort" aus München: Dominik Graf überfordert Zuschauer und Darsteller

Verworrene Geschichte  

"Tatort" überforderte sogar die Hauptdarsteller

28.10.2013, 15:09 Uhr | Nibo

"Tatort" aus München: Dominik Graf überfordert Zuschauer und Darsteller. Der "Tatort: Aus der Tiefe der Zeit", verlangte den Zuschauern einiges ab. (Quelle: BR/Frederic Batier)

Der "Tatort: Aus der Tiefe der Zeit", verlangte den Zuschauern einiges ab. (Quelle: BR/Frederic Batier)

Eine verschrobene Story, schnelle Schnitte, Überblendungen, teilweise rätselhafte Dialoge und blutgetränkte Bilder. Der Münchener "Tatort: Aus der Tiefe der Zeit" am Sonntagabend war harter Tobak - selbst für eingefleischte Fans. Und so blieb mancher am Ende ob dieser schrägen Story ratlos zurück. Da mag es ein Trost sein, dass auch die Hauptdarsteller beim Dreh nicht immer wussten, was Regisseur Dominik Graf eigentlich erzählen wollte.

Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, war Schauspielerin Meret Becker, die im "Tatort" die Eventmanagerin Liz spielt, angesichts des wirren Drehbuchs im Vorfeld einigermaßen verwundert: "Ach du heilige Tasse Tee! Da hieß es für mich: Augen zu und durch!"

Drehbuch nicht gleich verstanden

Und selbst Kommissar Miroslav Nemec staunte: "Es war viel komplizierter als sonst, und ich habe das Drehbuch nicht gleich verstanden. Erst, als ich es mehrmals gelesen hatte, war mir alles klar."

Lediglich Regisseur Graf fand den Fall von Anfang an überschaubar. "Ich fand das Drehbuch auf Anhieb spannend und herausfordernd. Die Zusammenhänge und Ursachen von Verbrechen, wie sie 'Aus der Tiefe der Zeit' schildert, sind komplex. Ich bin der Meinung, der Zuschauer muss sie auch so erzählt bekommen."

Fans größtenteils genervt

Auf der Facebook-Seite der beliebten Krimiserie schrieben sich die Zuschauer dagegen unmittelbar nach oder noch während der Ausstrahlung des "Tatorts" den Frust von der Seele. Viele User beschwerten sich über unnötige Kameraschwenks und schnelle Schnitte.

So meinte Manuel: "Hat der Regisseur versucht, sich künstlerisch selbst zu verwirklichen? Wenn das so weitergeht, schalte ich um. Das ist unerträglich, diese Kameraführung mit den schnellen Bildwechseln."

"Geistige Onanie"

Andere bemängelten, dass in "Aus der Tiefe der Zeit" die künstlerische Form den Inhalt der Geschichte überstrahlen würde - weshalb dem Zuschauer der rechte Zugang fehle.

Foto-Serie mit 0 Bildern

Gerald brachte es auf den Punkt: "Was für eine geistige Onanie ist das denn? Kunstmüll für 1,2 Mio statt eines handwerklich vernünftig gemachten Tatorts? Anhäufung von Skurrilität ist nicht automatisch Originalität! Bild/Tonschere ist ja mal ganz nett, aber ständig die Handlungsebenen zu vermischen ist keine Unterhaltung mehr."

Und Susanne fasste knapp zusammen, was viele User dachten: "Herr Graf, bitte keinen Tatort mehr! Das nervt total!!"

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