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Folgen des Orkans: Kameramann muss beim "heute-journal" als Reporter einspringen

Folgen des Orkans "Christian"  

Kameramann muss beim "heute-journal" als Reporter einspringen

30.10.2013, 15:11 Uhr | kbe, t-online.de

Folgen des Orkans: Kameramann muss beim "heute-journal" als Reporter einspringen. Kameramann Kim Kruse musste unfreiwillig vor die Linse. (Quelle: ZDF)

Kameramann Kim Kruse musste unfreiwillig vor die Linse. (Quelle: ZDF)

Die meisten Kameramänner sind ganz froh, dass sie hinter der Kamera stehen dürfen. Auch Kim Kruse ist ganz zufrieden mit seinem Arbeitsplatz und war alles andere als begeistert, als er am Montagabend um 22.15 Uhr für das ZDF-"heute-journal" als Reporter spontan einspringen musste. Eigentlich sollte eine Reporterin des Landesstudios Schleswig-Holstein live aus Schafflund über den Sturm in Norddeutschland berichten, schaffte es aber nicht pünktlich zur Übertragung. Deshalb musste der Kameramann gezwungenermaßen selbst vor die Linse treten.

"Ab 15 Uhr ging auf den Straßen und Schienen in Schleswig-Holstein nichts mehr, und wir waren froh, dass das Kamerateam es so weit geschafft hatte", erklärte der ZDF-Studioleiter Hermann Bernd gegenüber der "Bild"-Zeitung. "Die Reporterin hing stundenlang am Kanaltunnel Rendsburg fest, die Autobahnbrücke war wegen Unfällen gesperrt."

"Er war nicht scharf darauf, vor die Kamera zu treten"

Also sprang Kameramann Kruse als Aushilfsreporter ein. "Nach Erläuterung des Ablaufs durch den Leiter der Sendung hat man mich also dazu überredet beziehungsweise mich sehr nett gebeten auszuhelfen", sagte er dem Blatt. Er sei vor seinem ersten Reporterjob nicht aufgeregt gewesen. "Von dem Plan erfahren habe ich circa eine Stunde vor der Sendung. Es war also relativ wenig Zeit um sich großartig einen Kopf zu machen."

Auch die Moderatorin des "heute-journals", Marietta Slomka, lobte Kruse für seinen Einsatz: "Wir waren dankbar, dass er den Mumm hatte, für die Reporterin einzuspringen. Er war nicht wirklich scharf darauf, vor die Kamera zu treten. Ich finde, er hat das toll gemacht." Die Kamera wurde in diesem Fall ausnahmsweise von Kruses Kameraassistenten bedient.

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