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Die "Tagesschau" wird aufgehübscht: Neues Studio, neue Melodie

Neues Studio, neue Melodie  

Die "Tagesschau" wird aufgehübscht

15.04.2014, 16:39 Uhr | dpa

Die "Tagesschau" wird aufgehübscht: Neues Studio, neue Melodie. Die ARD-Nachrichtensendung "Tagesschau" bekommt ein neues Studio. (Quelle: NDR)

Die ARD-Nachrichtensendung "Tagesschau" bekommt ein neues Studio. (Quelle: NDR)

Die älteste Nachrichtensendung Deutschlands, die "Tagesschau", bekommt eine neue Kulisse: Von kommendem Samstag an präsentieren die Sprecher das Weltgeschehen in einer moderneren Umgebung.

Mit dem neugestalteten Studio mache die ARD ihr Flaggschiff klar für die kommenden Jahre, berichtete der ARD-Vorsitzende Lutz Marmor. Neben der "Tagesschau" wird es auch für die "Tagesthemen", das Nachtmagazin und für den Digitalkanal tagesschau24 genutzt.

24 Millionen Euro sind geflossen

Das Studio von ARD-aktuell, der zentralen Nachrichtenredaktion der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt, wurde runderneuert. Rund 24 Millionen Euro flossen in die Technik, Funktionalität und ins Design. In dem neuen Studio soll es einige brandneue Finessen geben. Dazu zählt vor allem eine große Projektions-Leinwand, die sich im Hintergrund quer durchs gesamte Studio zieht, sodass die Moderatoren mitten in den Nachrichten stehen. Auch die klassische "Tageschau"-Fanfare wurde neu arrangiert.

Versteckte Countdown-Zeichen

Schon in den vergangenen Tagen hatten die Moderatoren der "Tagesthemen" immer wieder mit versteckten Zeichen den Countdown bis zum Start des neuen Studios angekündigt. Doch dabei mussten die Zuschauer schon genau hinsehen, um diese mitzubekommen. So hatte Caren Miosga am, Sonntag, also sechs Tage vor dem Start, nur sechs statt zehn Fingernägeln bunt lackiert.

Auch in den kommenden Tagen, so ARD-aktuell-Chef Kai Gniffke auf Anfrage von T-Online.de, gebe es wieder versteckte Zeichen: "In Bezug auf den Countdown sind der Phantasie kaum Grenzen gesetzt."

Ursprünglich war angedacht, dass das neue Studio schon weit früher, nämlich zum 60. Jubiläum der "Tagesschau" Ende 2012, fertig sein könnte. Stattdessen folgten aufgrund von Fehlern und technischen Problemen mehrere Verzögerungen.

Mutter der Nachrichtensendungen

Die "Tagesschau" gilt als Mutter der Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen. Am 26. Dezember 1952 wurde sie erstmals ausgestrahlt. Über Jahrzehnte prägte sie die TV-Nation mit ihrer Sendezeit um 20 Uhr. Durchschnittlich rund zehn Millionen Zuschauer werden täglich den eigenen Angaben zufolge mit dem Format erreicht, das auch über 3sat, Phönix und die Dritten Programme ausgestrahlt wird.

"Tagesschau" im Wandel der Zeit

Beim Zuschauer eingeprägt haben sich die Köpfe der Sendung, die Sprecher der Nachrichten. Mit Karl-Heinz Köpcke (1922-1991) erhielt die Sendung am 2. März 1959 erstmals ein Gesicht. Der Mann, der bis 1987 Chefsprecher war, wurde zur Ikone der TV-Nachrichten. Erste Frau unter den Ansagern war am 16. Juni 1976 Dagmar Berghoff. Heute hat Chefsprecher Jan Hofer als Sprecherinnen Ellen Arnhold, Susanne Daubner, Judith Rakers und Linda Zervakis für die Hauptausgabe mit im Team.

Mit Restmaterial der "Wochenschau"-Ausgaben im Kino und mit nur drei Sendungen pro Woche startete die "Tagesschau". Vom 1. Oktober 1956 kam sie täglich werktags, von 1961 an auch sonntags. Später folgten mehr Ausgaben im Tagesablauf - bis hin zum ARD-Digitalkanal Tagesschau24. Gestartet wurde die Nachrichtenausgabe vom Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR), aus dem der NDR und der WDR hervorgingen. 1954 stießen die weiteren ARD-Sender dazu.

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