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"Rising Star"-Kandidaten sind sauer auf RTL wegen Songauswahl

Eklat bei "Rising Star"  

Kandidaten sauer wegen Songauswahl

01.09.2014, 07:21 Uhr | CK, t-online.de

Die Show "Rising Star" entpuppt sich für RTL immer mehr als Reinfall. Nach mäßigen Quoten zum Auftakt gingen der Sendung am Samstag weitere Zuschauer verloren. Und schlimmer noch: Auch die Kandidaten machen nun Stress. Der Grund für ihren Ärger ist die Songauswahl, auf die sie nach eigener Aussage zu wenig Einfluss haben. Zu hören war diese Klage von den Kandidaten Teresa Winter und dem Duo Micky & Gustavo.

So erntete Teresa für ihre Interpretation des Jackson-Five-Songs "I want you back" von der Jury herbe Kritik. Jurorin Anastacia urteilte knallhart: "Das war der falsche Song für dich!" Das sah Teresa ähnlich und erklärte in der Live-Show verärgert: "Ich gebe der Jury recht, möchte aber sagen, dass die Songwahl nicht alleine meine Entscheidung war und dass ich mit einem anderen Song besser abgeliefert hätte."

"Kämpfe seit drei Wochen mit dem Song"

Ähnlich äußerte sich wenig später auch das Duo Micky & Gustavo. Auch diese beiden bekamen von der Jury Kritik zu hören, woraufhin dem Gitarristen Gustavo der Kragen platzte: "In Zukunft werde ich nur noch Songs singen, die mir gefallen", erklärte er. Als Juror Gentleman nachfragte: "Ihr habt den Song nicht ausgewählt?", schüttelten die beiden den Kopf. "Ich kämpfe seit drei Wochen mit dem Song", klagte Gustavo.

Moderator Rainer Maria Jilg versuchte die Situation zu retten, indem er betonte: "Es gibt einen musikalischen Leiter, der die Songs mit euch zusammen aussucht und bespricht." Doch Micky & Gustavo erklärten, von dem Liedvorschlag völlig überrascht gewesen zu sein: "Das war nicht ein Song, den wir auf der Liste hatten."

Jilg war es anschließend wichtig zu betonen, das Ausscheiden der beiden habe sicher nicht "am Song allein" gelegen. Auch Anastacia mischte sich in die Diskussion ein und erklärte, als Künstler trage man auch in einer Casting-Show die endgültige Verantwortung für die Songauswahl: "Lass dir von niemand reinreden, einen Song zu machen, den du nicht machen willst."

Shitstorm in sozialen Netzwerken

Das Publikum zeigte sich angesichts der gleich doppelt geäußerten Vorwürfe entsetzt: "Frechheit mit den Songs. Das ist bei DSDS auch so. Schweinerei von RTL, hab' schon keine Lust mehr zu schauen", lautete nur einer der zahlreichen wütenden Kommentare auf Facebook. "Wie peinlich, RTL! Warum dürfen die Kandidaten nicht singen was sie wollen?", ein anderer. Twitter-User Chris schrieb: "Ich vermute mal, damit hat sich #risingstar für RTL erledigt. Das Vertrauen ist dahin, und die Quoten sinken weiter. Überall Lug und Trug."

Der Sender sah sich anschließend genötigt, auf der Facebook-Seite von "Rising Star" auf die Vorwürfe zu reagieren, doch die Wogen glätten konnte das RTL-Statement nicht mehr.



Neben dem Imageproblem muss sich RTL auch um die Quoten von "Rising Star sorgen. Im Gesamtpublikum schauten 1,75 Millionen (7,0 Prozent) zu. Der Samstag war damit noch mauer als der Start am Donnerstagabend, als 2,25 Millionen Zuschauer (8,4 Prozent) dabei waren.

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