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"heute-show" darf wieder in den Bundestag

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"heute-show" darf wieder in den Bundestag

06.11.2014, 06:43 Uhr | dpa

"heute-show" darf wieder in den Bundestag. Oliver Welke und sein "heute-show"-Team dürfen wieder in den Bundestag. (Quelle: ZDF/Guido Engels/imago/Metodi Popow)

Oliver Welke und sein "heute-show"-Team dürfen wieder in den Bundestag. (Quelle: ZDF/Guido Engels/imago/Metodi Popow)

Jetzt also doch: Die "heute-show" hat wieder eine Drehgenehmigung für den Bundestag erhalten. Wochen zuvor war den Mitarbeitern des ZDF-Satiremagazins der Zugang zum Parlament verwehrt worden. Mit gewohnt fiesem Spott hatten Welke & Co. die Bundestagsabgeordneten aufs Korn genommen - sicher nicht zur Freude der Bundestagsverwaltung.

Am Mittwoch, dem 5. November wurden die Journalisten jedoch wieder ins Gebäude gelassen. Ein Team der Show habe eine Tagesakkreditierung erhalten und gedreht, teilte eine Sprecherin des Bundestags der Nachrichtenagentur dpa mit. Auch ein Sprecher des Mainzer Senders bestätigte am Mittwoch die Nachrichten mehrerer Twitter-Nutzer. "Wir hatten ja auch angekündigt, dass das Team einen neuen Antrag stellen werde", erläuterte der ZDF-Sprecher.

Akkreditierung verweigert

Das Parlament in Berlin hatte einem Drehteam der "heute-show" noch vor Wochen die Akkreditierung verweigert. Stein des Anstoßes war damals, dass das Team einen "Protagonisten" auf der Pressetribüne filmen wollte.

Der Bundestag sah das Parlamentsgebäude als Dreh-"Location" missbraucht und verweigerte die Zulassung mit Verweis auf die Hausregeln. Die Verwaltung verwies damals auch darauf, dass der "heute-show" Bilder aus Plenardebatten jederzeit zur Verfügung standen.

Macher der Satiresendung wehrten sich

Mitte Oktober hatten die Macher der Satiresendung den Schritt des Parlaments vor laufender Kamera beklagt. Die "heute-show" erhielt bereits zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Grimme-Preis.

Die jetzige Genehmigung erklärte das Pressereferat des Bundestags so: "Die Akkreditierung wurde erteilt, weil der aktuelle Antrag - im Unterschied zu den vorherigen Anträgen - nicht erkennen ließ, dass die Antragsteller beabsichtigten, gegen die Hausordnung des Deutschen Bundestages zu verstoßen."

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