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Wer wird Millionär?: Doktorand Tim verrät Kreditkarten-Code

Wer wird Millionär?  

Astrophysik-Doktorand verrät seinen Kreditkarten-Geheimcode

10.02.2015, 07:19 Uhr | jho

Wo ist ein CVV-Code zu finden, wollte Günther Jauch von seinem "Wer wird Millionär?"-Kandidaten Tim Tugendhat für 16.000 Euro wissen. Ein Leichtes für den Astrophysik-Doktoranden aus Heidelberg, der sofort die richtige Antwort parat hatte: Auf Kreditkarten stehe der Code, berichtete er stolz. "563 bei mir". Ups, da hatte er sich wohl vor einem Millionenpublikum verplappert. Jauch konnte es kaum fassen.

Als der Moderator die Frage gestellt hatte, war Tugendhat gleich klar: "Das ist dahinten der Geheimcode, damit, wenn man die geklaut hat, kann man nur die Vorderseite sehen." Nur die Vorderseite? Jauch war verwirrt: "Aber, wenn man die geklaut hat, kann man auch die Rückseite sehen." "Stimmt", gab Tim Tugendhat zu. Man müsse sie halt umdrehen, so Jauch. "Ja, das ist der Code auf der anderen Seite - 563 bei mir", platzte sein Kandidat heraus, was den Moderator fassungslos machte: "Sie meinen, weil eh nichts auf dem Konto ist, oder was?"

Daraufhin dämmerte es Tugendhat, dass es vielleicht nicht so klug war, den Code zu verraten. Dem konnte Günther Jauch nur zustimmen: "Nein, nicht besonders. Jetzt geben sie noch die Nummer durch, und dann …". Doch eigentlich sah der Doktorand keine großen Probleme, die Kreditkarte sei "ja nur noch bis Oktober dieses Jahres gültig". Was Betrügern allerdings noch ziemlich viel Zeit gibt. Weshalb Jauch auch kopfschüttelnd riet: "Ja, das hilft nur begrenzt weiter. Ich fürchte, Sie werden sich eine neue Karte besorgen müssen."

Ein nicht ganz unberechtigter Einwand, denn der drei- oder vierstellige CVV-Code (Card Verification Value) auf der Rückseite einer Kreditkarte ist eine nicht maschinenlesbare Prüfnummer, mit der festgestellt werden kann, ob die Karte tatsächlich physisch existiert. Dies kann nur von dem jeweiligen Kreditinstitut bestätigt werden. Dadurch soll es erschwert werden, gestohlene oder gefälschte Kreditkarteninformationen zu nutzen.

Dirk Niebel in der Dusche

Vor seinem Kreditkarten-Fauxpas hatte der Astrophysik-Doktorand schon mit der Anekdote für Erheiterung bei Jauch und Publikum gesorgt, dass er ein halbes Jahr Dirk Niebel als Duschvorhang hatte. Niebels Wahlkreis ist Tugendhats Wohnort Heidelberg, und bei der letzten Wahl hatte die FDP die Stadt mit seinen Wahlplakaten zugepflastert. Die seien wasserfest, so Tugendhat, was ihn und seine Freunde auf eine Idee brachte: "Wir haben die Plakate in der WG als Duschvorhang benutzt. Dann ist man wach, wenn der Dirk Niebel einem 20-fach ins Gesicht schaut."

Ein halbes Jahr hätten der Duschvorhang gehalten, so der 28-Jährige. Jauch war begeistert. "Und irgendwann lief ihm dann so ein Auge aus?", wollte er wissen. Und hakte neugierig nach: "Wie sind Sie an die Plakate gekommen?" Doch da wollte Tugendhat lieber nicht ins Detail gehen. "Die haben wir gefunden", erklärte er ausweichend.

Nun, wenn es für ihn bei "Wer wird Millionär?" gut läuft - aktuell steht Tugendhat bei 32.000 Euro und darf in der nächsten Ausgabe weiterspielen - ist finanziell sicherlich ein adäquater Ersatz für den Niebel-Duschvorhang drin.

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