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Hugo Egon Balder plant Talkshow im Stammtisch-Format

Neue Show "Der Klügere kippt nach"  

Hugo Egon Balder lässt Promis trinken

14.02.2015, 14:59 Uhr | dl

Hugo Egon Balder plant Talkshow im Stammtisch-Format. Hugo Egon Balder (hier bei der Theater-Komödie "Sei lieb zu meiner Frau") kommt mit "Der Klügere kippt nach" ins TV. (Quelle: imago images/Strussfoto)

Hugo Egon Balder (hier bei der Theater-Komödie "Sei lieb zu meiner Frau") kommt mit "Der Klügere kippt nach" ins TV. (Quelle: Strussfoto/imago images)

Schon öfter hatte Hugo Egon Balder in Interviews verraten, dass er an einem Konzept namens "Der Klügere kippt nach" arbeitet. Dort sollen die Gäste politische Themen erörtern und auch Alkohol dazu konsumieren. Bislang schien kein Sender anzubeißen - das hat sich nun anscheinend geändert.

Wie die "Hamburger Morgenpost" berichtet, will ein Münchner Privatsender im April das Format ausstrahlen. Dabei sollen sich Stars und Sternchen in einer Kneipe treffen. Sie trinken und erörtern tagesaktuelle Themen. Bereits um 19.30 Uhr trifft sich die Talk-Runde, um 22 Uhr schaltet sich das Fernsehen dazu und überträgt live.

Hella von Sinnen und Karl Dall sollen in der Runde, die aus vier Talkern besteht, eine feste Größe bilden. Moderiert wird das Ganze von Wigald Boning. Dieser muss allerdings nüchtern bleiben.

"Bisher hatte sich kein Sender getraut"

Auf Nachfrage der "Hamburger Morgenpost" bestätigte Balder das Projekt: "Ich werde die Show mit meinem Freund Jacky Dreksler produzieren. Wir schleppen dieses Format schon seit Jahren mit uns herum, aber bisher hatte sich kein Sender getraut. Das Spannende ist, dass wir wirklich live sind. Vor Beginn der Ausstrahlung wird festgehalten, wie viel Promille die Gäste haben. Das kontrolliert und verkündet ein Arzt - und dann wird losgeredet. Mal hören, was die trinkenden Gäste zu sagen haben."

Schon vor Ausstrahlung des Formats wird aber nun Kritik laut. Heinz-Josef Janßen, Bundesgeschäftsführer des Kreuzbundes, sagte der "Hamburger Morgenpost": "Es scheint mir, dass bestimmte Privatsender vor nichts mehr zurückschrecken. Angesichts Millionen Alkoholkranker in Deutschland und fast zehn Millionen Angehöriger von Alkoholkranken kann man eigentlich nur Würgereize bekommen."

Balder verteidigt Sendung

Balder verteidigt jedoch sein Konzept und sagte dem Blatt: "Alkohol ist nicht verboten. Ich denke auch an die vergangenen TV-Zeiten, wenn bei Werner Höfers Frühschoppen alle voll des guten Weines waren. Es gab damals Politiker, die besonders ehrlich waren, wenn sie vor ihrem Auftritt ein Gläschen getrunken hatten."

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