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Kommentar zu "Promi-BB": Der Familiengeburtstag neigt sich dem Ende entgegen

Warum "Promi Big Brother" funktioniert  

Zu Besuch bei der buckligen Verwandtschaft

28.08.2015, 11:52 Uhr | Denis Mohr

Nach zwei Nonstop-Wochen geht am Freitagabend "Promi Big Brother" zu Ende. Obwohl der Sieger noch nicht feststeht, ist jetzt schon klar: Die Show hat funktioniert, denn man wird die Bewohner vermissen. Wie kommt das? Ein Analyseversuch mit Gruß an die liebe, bucklige Verwandtschaft.

UMFRAGE
Wer soll "Promi Big Brother" gewinnen?

Nüchtern betrachtet brachte "Promi Big Brother" keine guten Voraussetzungen für Erfolg mit. Die Sendezeit war unbürgerlich gewählt (Start 22.15 Uhr, auch werktags). Die Mischung aus Rückblenden und Live-Sendung konnte manchmal ziemlich verwirrend sein. Die täglich wechselnden Nominierungsmodi muteten bisweilen wie Willkür an. Oder schlimmer noch: wie der Versuch des Senders, das Gehen und Bleiben der Bewohner maßgeblich mitzubestimmen.

Trotzdem verbuchte die Show von Anfang an passable Quoten und konnte sich in der zweiten Woche, als die Nominierungen begannen, sogar noch steigern. Was gefiel den Zuschauern so sehr, dass sie immer wieder und in steigender Zahl einschalteten?

Die ganze buckelige Verwandtschaft

Die Antwort ist einfach. Zwei Wochen lang hatte das Publikum die Möglichkeit, aus sicherer Distanz etwas zu beäugen, wovor es den meisten im richtigen Leben graut: ein Familiengeburtstag, zu dem die ganze buckelige Verwandtschaft gekommen ist.

Deutlich wird das an den Kandidaten, die den Finaleinzug geschafft haben. Sie repräsentieren das komplette Personal eines Familienfestes, das früher oder später alle Anwesenden in den Wahnsinn treibt.

Die biestige Schwiegermutter musste im Halbfinale gehen

Ausgerechnet die biestige Schwiegermutter hat es im Halbfinale erwischt: Désirée Nick, das Schwiegermonster, mit dem eigentlich keiner reden will, weil es glaubt, von der Höhe angemaßter Überlegenheit herab allen alles ins Gesicht sagen zu dürfen.

Dafür ist der kauzige Onkel Nino de Angelo noch da, der allen anderen den Wein wegsäuft, großspurige Reden führt, im Mülleimer nach Zigarettenstummeln wühlt und sich am Ende des Abends im Klo einschließt, um mit einer Handtuchpuppe zu sprechen.

Oder der kleine Bruder Menowin Fröhlich, der schon zeitig im Leben Mist gebaut hat, und dem nun alle so gerne wieder auf die richtige Bahn helfen wollen.

Außerdem ist da noch die große Schwester Sarah Nowak, die alle ein wenig belächeln, weil es schon immer ihr größter Traum war, Model zu werden. Zu Tränen kommt es natürlich, wenn die biestige Schwiegermutter der großen Schwester heimlich das gute Aussehen neidet und deshalb meint, sie vor allen anderen mies machen zu müssen. So mehrfach geschehen zwischen Nick und Nowak.

Dann gibt es noch den coolen Cousin David Odonkor, den alle immer gerne dabei haben, weil er nett ist und sportlich und für jeden Quatsch zu haben. Etwa, für die biestige Schwiegermutter zu strippen.

Am Ende ist da schließlich noch JJ, die ganzkörpertätowierte Cousine zweiten Grades, die immer irgendwie einfach da ist und der niemand so wirklich etwas zutraut, weil man dazu neigt, sie auf ihr schrilles Äußeres zu reduzieren.

Dass jeder Zuschauer mindestens einen, vielleicht sogar mehrere oder schlimmstenfalls alle diese Typen aus der eigenen Lebensrealität kennt, machte den Schau- und Unterhaltungswert des diesjährigen "Promi Big Brother" aus. Wer die Show am Ende tatsächlich gewinnt, dürfte da fast schon nebensächlich sein. Bleibt ja alles in der Familie.

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