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Gnadenlos überschätzt: Jeannettes bittere Lehrstunde bei "The Taste"

Überkocht, übergart, übernommen  

Gnadenlos überschätzt: Jeannettes bittere Lehrstunde bei "The Taste"

10.09.2015, 14:36 Uhr | Nina Bogert-Duin

Gnadenlos überschätzt: Jeannettes bittere Lehrstunde bei "The Taste". Mühte sich vergeblich ab: Kandidatin Jeannette bei "The Taste". (Quelle: Sat.1)

Mühte sich vergeblich ab: Kandidatin Jeannette bei "The Taste". (Quelle: Sat.1)

Sie wollte zu viel und konnte zu wenig. Kandidatin Jeannette (41) aus Olching bei München wollte in der Sat.1-Sendung "The Taste" mit ihren Kochkünsten auftrumpfen und die Jury auf kulinarische Höhenflüge schicken. Doch sie hatte nicht mit einer derart starken Konkurrenz gerechnet, und schlug am Ende ziemlich hart auf.

Blond, hübsch, zierlich - Jeannette kam als optischer Hingucker daher und war von Anfang an sehr von sich überzeugt. Von ihrem phänomenalen Können am Herd sollten sich die anderen bitteschön mal eine Scheibe abschneiden. Klar wollte sie bei ihrem Aussehen auch die "Waffen der Frau" einsetzen, wie sie selbst sagte. Ihr würden vor allem ausgefallene, "mondäne" Gerichte gefallen. "Ich koche besser als Alfons Schuhbeck", behauptete sie selbstbewusst. "Auch die besseren Münchener Restaurants, die reichen mir preis-leistungsmäßig nicht aus - da koche ich besser!" Das war mal ein Statement.

Jeanette will "die Jungs um den Finger wickeln"

Um die strenge "Taste"-Jury, bestehend aus Tim Mälzer, Cornelia Poletto, Frank Rosin und Alexander Herrmann, für sich zu gewinnen, zauberte Jeanette am Studioherd ein Quinoa-Risotto, dazu mit Lachsmus gefüllte Zucchiniblüten und eine Krustentierbisque, also Suppe. Beim Kochen plauderte sie eifrig und gestand, dass sie natürlich probieren würde, "die Jungs bei 'The Taste' auch ein bisschen um den Finger zu wickeln. Tim (Mälzer) und Frank (Rosin) hätten bestimmt Spaß beim Dreh mit mir." Daher wolle sie natürlich auch gerne in das Team von einem der beiden TV-Köche.

Mälzer: "Suzie Quatro in hübsch!"

Bei all der Schwätzerei schien die Blondine die Uhr ein wenig aus den Augen verloren zu haben und kam am Schluss in der vorgegebenen Zeit kaum dazu, ihre Gerichte pünktlich und appetitlich aussehend auf den Löffeln anzurichten. Als sie dann vor die Jury trat, begrüßte Tim Mälzer sie mit einem launigen "Hallo! Suzie Quattro in hübsch!" Auch wenn dies ein Kompliment sein sollte, wollte Mälzer sie nicht in seinem Team haben: "Ich mochte die Bröseligkeit nicht, die Reduktion war mir zu lakritzig. Es war einfach zu wenig für 'The Taste'".

Herrmann und Poletto argumentierten ähnlich, doch Frank Rosin rettet die bebende Kandidatin. Ihm schmeckte Jeannettes Risotto und er lud sie ein, in seiner Gruppe mitzukochen. Die 41-Jährige freute sich sehr. Das hielt jedoch nicht lange an, denn noch am selben Abend stand das legendäre Kopf-an-Kopf-Kochen der Kandidaten an.

Beim Kopf-an-Kopf-Kochen fällt Jeanette durch

Die Teams standen zwar fest, die einzelnen Hobbyköche mussten sich jedoch erneut beweisen. Jeder kochte einen neuen Löffel. Und dieses Mal fiel Jeannette mit ihrem Gericht gnadenlos durch. Im Jurygespräch fand Alexander Herrmann ihren Spargel "wie aus dem Glas", Cornelia Poletto fehlten die Kräuter und Jeanette wusste: "Es war einfach nicht gut!"

Die meisten roten Sterne

Am Ende der Show verteilte die Jury je einen goldenen Stern für das am besten gelungene Gericht und je einen roten Stern für das schwächste. Der Kandidat mit den meisten roten Sternen musste die Show verlassen. Es traf Jeannette.

Tim Mälzer fasste ihre "Kochkünste" noch einmal zusammen: "Das passte aromatisch überhaupt nicht, der Spargel war überkocht, der Fisch übergart, die Hollandaise hat man nicht wahrgenommen. Tut mir leid!" Auch Frank Rosin musste zugeben: "Für Jeannette tut es mir leid. Aber es war schlecht!" Vielleicht sollte die selbstbewusste Blondine es doch mal mit einer Lehrstunde bei dem Kollegen Schuhbeck versuchen.

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