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Enttäuscht vom Angebot: "Bares für Rares"-Kandidatin will nicht zu Händlern

"Für mich ist es mehr wert"  

"Bares für Rares"-Kandidatin will nicht zu Händlern

30.10.2018, 16:46 Uhr | JSp, t-online.de

Wertvoll oder wertlos? Um diese Frage geht es bei "Bares für Rares". Manchmal unterscheiden sich dabei die Empfindungen der Kandidaten und die der Experten. So zum Beispiel auch bei einer Grundschullehrerin aus Leverkusen. 

Sabine Kramer kommt mit einem Bild in die Sendung, das möglicherweise von großem Wert sein könnte. Es zeigt ein Fußballspiel. Die Lehrerin hofft, dass es sich dabei um eine Zeichnung des bekannten Illustratoren Robert Högfeldt handelt. 

"Keine Ahnung, was so ein Bild wert sein kann"

"Da ich gar keine Ahnung habe, was so ein Bild wert sein kann, ist es mir wichtig, dass ich eine Wertvorstellung bekomme", erklärt die 40-Jährige, bevor sie mit ihrem "Schatz" zum Experten Detlev Kümmel geht. Das Bild gehörte ihrem Vater, hing seitdem sie denken kann im Haus. Erst oben im Wohnzimmer und dann später im Partykeller. Spannend ist für sie nun, wie kostbar das vertraute Werk wirklich ist. 

Doch Detlev Kümmel lässt den Traum der Beamtin ziemlich schnell platzen. Der Experte erkennt sofort: Diese Bild ist nicht echt. Der Maler Robert Högfeldt sei bekannt für seine überspitzten Gesichtsausdrücke, erklärt er zunächst. "Das Fußballspiel sieht aus, wie eine Dorfschlägerei, soll wohl ein Kreisliga-Spiel sein. Es ist witzig anzuschauen. Aber – und jetzt kommen wir zu den negativen Dingen – es ist keine Zeichnung, sondern nur ein Druck. Ein Druck, in einem sehr gebrauchten Zustand." 

Wertvorstellungen gehen weit auseinander 

"Das ist aber sehr schade", versucht Moderator Horst Lichter noch die "Bares für Rares"-Kandidatin aufzumuntern. Der Druck, der dann auch noch nicht einmal limitiert, sondern ein Massendruck ist, hat außer dem sentimentalen Wert keinen großen Geldwert. Sabine Kramer hatte sich eine Summe von 500 bis 1.000 Euro erhofft.

Der Experte schätzt das Bild hingegen auf gerade einmal 20 bis 30 Euro. Selbst wenn es eine originale Zeichnung gewesen wäre, lägen die Bilder von Högfeldt in der Regel bei 150 Euro. "Dieser Künstler ist bekannt, er war aber nie sehr hochpreisig", erklärt der Experte weiter. 


"Dafür bleibt es zu Hause", entschließt sich die Grundschullehrerin ziemlich schnell und tritt – ohne die Händler überhaupt zu treffen – den Rückzug an. Das hat es bei "Bares für Rares" auch noch nicht so oft gegeben. Aber Simone Kramer erklärt: "Ich bin überhaupt nicht enttäuscht, ich bin froh, dass ich das Bild wieder mitnehmen kann, weil da schon auch mein Herz dranhängt. Für mich ist es mehr wert, als das, was die Expertise ergeben hat." 

Verwendete Quellen:
  • "Bares für Rares"-Sendung vom 29. Oktober

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