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Monsunregen setzt Manila unter Wasser - Zwei Meter hohe Überschwemmungen

Philippinen  

Halb Manila steht unter Wasser

20.08.2013, 15:34 Uhr | t-online.de, dpa

Monsunregen setzt Manila unter Wasser - Zwei Meter hohe Überschwemmungen. Ausnahmezustand in Manila - die halbe Stadt steht unter Wasser. (Quelle: dpa)

Ausnahmezustand in Manila - die halbe Stadt steht unter Wasser. (Quelle: dpa)

Schwere Monsunregen haben die philippinische Millionenmetropole Manila und weite Teile der nördlichen Provinzen lahmgelegt.

Mehr als die Hälfte des Hauptstadtgebiets sind überschwemmt, berichtete die Behörde für Katastrophenschutz am Dienstag. In einigen Stadtteilen stand das Wasser zwei Meter hoch und die Einwohner flüchteten auf ihre Dächer.

Starkregen sorgt für zahlreiche Überschwemmungen

"150 bis 350 Liter Regen wurden in 24 Stunden gemessen", sagt Andreas Wagner von Meteomedia gegenüber wetter.info. In Pasay City fiel mit bis zu 480 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb eines 24-stündigen Zeitraumes der stärkste Regen.

Dabei sind teilweise innerhalb von 10 Minuten bis zu 20 Liter vom Himmel geprasselt. Dies sind rekordverdächtige Summen und für die Kanalisation einfach zu viel an Regen. Weitreichende Überschwemmungen sind dann die Folge.

Zum Vergleich: in Berlin fallen in einem ganzen Jahr für gewöhnlich rund 580 Liter Regen auf den Quadratmeter.

130.000 Menschen auf der Flucht

Insgesamt flüchteten 130.000 Menschen vor den Wassermassen aus ihren Häusern. Sieben Menschen kamen bis Dienstag ums Leben. Die meisten wurden beim Überqueren angeschwollener Flüsse von den Wassermassen fortgerissen. Vier Menschen wurden noch vermisst.

Weitere starke Regenfälle sind zu erwarten, bis zu 40 Millimeter pro Stunde. Das Zentrum von Tropensturm "Trami" ist inzwischen weiter nach Norden über vorgelagerte Inseln Richtung Taiwan gezogen. Das Tief mit seinen Ausläufern brachte Regen in einem Gebiet mit rund 500 Kilometern Durchmesser.

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