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Unwetterwarnung: Hitze und Schwüle sind "hochexplosive Mischung"

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Schwergewitter am Wochenende

Hitze und Schwüle sind "hochexplosive Mischung"

02.07.2015, 14:05 Uhr | wetter.info, rf

Hitze und Schwüle sind "hochexplosive Mischung". Wolkenwand über Brandenburg: Am Wochenende drohen Unwetter. (Quelle: dpa)

Wolkenwand über Brandenburg: Am Wochenende drohen Unwetter. (Quelle: dpa)

Am Wochenende erreicht die Hitzewelle ihren Höhepunkt: Lokal kratzt das Quecksilber sogar an der 40-Grad-Marke. Unerträglich schwül und heiß wird es aber für alle. Doch damit nicht genug: "Die extreme Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit sind eine hochexplosive Mischung", warnte Friedrich Föst von MeteoGroup im Gespräch mit wetter.info. An beiden Tagen drohen heftige Schwergewitter mit hohem Unwetterpotenzial - Starkregen, Hagel, schnelle Blitzsalven und Sturm inklusive.

Ab Freitagnachmittag ist vor allem ein breiter Streifen von Mecklenburg über Sachsen-Anhalt, Thüringen, Hessen bis nach Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg von schweren Gewittern betroffen.

Hier geht es zur immer aktuellen Unwetter-Warnkarte

"Der Aufbau der Atmosphäre ist geradezu prädestiniert für Schwergewitter", erklärte Föst. Das liegt auch an der heißen Afrika-Luft, die selbst große Höhen erreicht hat.

Wichtig zu wissen: "Wir reden hier nicht über flächendeckende Unwetter entlang einer Gewitterlinie", sagte Föst, "aber wenn es kracht, dann wahrscheinlich sehr ordentlich". Es droht die ganze Unwetter-Palette: blitzintensive Gewitter, Sturmböen, wahre Wolkenbrüche und Hagelschlag.

Absolut gesehen ist es am Freitag ein bisschen weniger heiß, in der drückenden Schwüle wird das aber von niemandem als Erleichterung empfunden.

Knapp unter 40 Grad am Samstag

Samstag wird in der Westhälfte der heißeste Tag, selbst Gewitter werden keine Linderung verschaffen: "Die fördern eher noch die Schwüle", so der Wetterexperte.

40 Grad will Föst nicht hundertprozentig ausschließen, sehr wahrscheinlich wird diese Hitzemarke aber nicht erreicht. Und ein neuer Allzeitrekord oberhalb der legendären 40,2 Grad ist noch unwahrscheinlicher. Die meisten werden brütende Hitze zwischen 32 und 37 Grad ertragen müssen.

Gewitter- und Unwetterschwerpunkt liegen im extrem heißen Westen. Der Sonntag ist aber der wildere Tag von beiden. "Es sind deutlich mehr Regionen in dem gleichen Streifen wie Freitag betroffen", sagte Föst. Umgestürzte Bäume, Überschwemmungen, Blitzeinschläge - Feuerwehren werden zwischen Mecklenburg und Baden-Württemberg einiges zu tun bekommen.

Bei den Temperaturen entspannt sich die Hitzelage aber im Nordwesten, bei angenehmen 25 bis 31 Grad. Sonst sind noch mal 31 bis 37 Grad drin, wobei die höchsten Werte im Osten erreicht werden.

Entspannter Wochenbeginn

Zu Beginn der neuen Woche ist es mit 28 bis 34 Grad für viele immer noch zu heiß, eine deutliche Temperaturdelle erwartet uns erst von Mittwoch an, mit immer noch sommerlichen 23 oder 24 Grad und viel Sonnenschein. "Normale Werte für diese Jahreszeit", sagte Föst.

Wie es am Wochenende darauf weitergeht, ist noch nicht ausgemacht. Ein Wettermodell schießt noch quer. Föst rechnet aber mit einer Fortsetzung der sommerlich warmen Periode.

Quelle: wetter.info, rf

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