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Unwetterwarnung: Überflutungen können Häuser wegreißen

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UWZ warnt vor Gewitter-Superzelle und Starkregen

"Überflutungen können Häuser wegreißen"

17.06.2016, 06:20 Uhr | wetter.info, ebs

Unwetterwarnung: Überflutungen können Häuser wegreißen. Am Himmel brauen sich schwarze Gewitterwolken zusammen. (Quelle: dpa)

Am Himmel brauen sich schwarze Gewitterwolken zusammen. (Quelle: dpa)

Die Wetterlage bleibt auch am Freitag angespannt: "Es besteht die Gefahr, dass sich mehrere Gewitterzellen zu einer Superzelle zusammenschließen und es großflächig zu Unwettern mit Starkregen, Sturmböen und Hagel kommt", sagt Rainer Buchhop von MeteoGroup im Gespräch mit wetter.info.

Da die Böden schon mit Wasser vollgesogen sind und auch viele Flüsse Hochwasser führen, steigt das Risiko für Überschwemmungen. "Die Flüsse werden stark anschwellen", sagt der Meteorologe. Dort wo viel Wasser zusammenfließt, kann es auch "kräftige Überflutungen geben, die ganze Häuser wegreißen."

Alle aktuellen Warnungen finden Sie bei der Unwetterzentrale.

Gewitter-Superzelle droht

"Das Besondere ist, dass nicht einzelne Gewitterzellen unterwegs sind, die punktuell zuschlagen, wie in den letzten Tagen, sondern sich mehrere Zellen zu einer großflächigen Superzelle zusammenschließen können", sagt Buchhop.

Starkregen bis zu 70 Liter pro Quadratmeter

Die Unwetterzentrale warnt bereits ab Freitagmorgen von Süden her von Sachsen über Brandenburg bis zur Ostseeküste vor gewittrigem Starkregen. "Dabei können Niederschlagsmengen zwischen 35 und 45 Liter pro Quadratmeter in 18 Stunden, örtlich mit eingelagerten Gewittern auch bis zu 70 Liter pro Quadratmeter" runter kommen. Die hohen Regenmengen können zu Überflutungen führen. Erst am Freitagabend lässt der gewittrige Starkregen langsam nach. "Auf der Rückseite des Tiefs gelangen außerdem Sturmböen zu uns", so Buchhop. Auch die Tornado-Gefahr hält weiter an.

Auch im Norden sind verbreitet Gewitter mit Starkregen unterwegs. Im Westen können ebenfalls kräftigere Schauer niedergehen und die eine oder andere Straße unter Wasser setzen. "Das ist aber nicht mit der Situation in den Unwettergebieten zu vergleichen", sagt Buchhop.

Deutlich freundlicher mit nur einzelnen Regenschauern und häufigeren sonnigen Abschnitten wird es an der Nordsee sowie südlich von Mosel und Main. In der Südhälfte beruhigt sich das Wetter wieder mit nur einzelnen abendlichen Wärmegewittern. Die Temperaturen erreichen nur noch zwischen 15 Grad in den Regengebieten und maximal 22 Grad am Oberrhein.

Wetter beruhigt sich am Wochenende

Am Samstag zieht Tief "Karin" dann ab. Im Nordosten ist jedoch noch länger mit Starkregen zu rechnen. Zwischen Schwarzwald und den Alpen sind lokale Wärmegewitter möglich. Ansonsten gibt es einen Mix aus sonnigen Abschnitten und örtlichen Regenschauern. "Es wird zwar nicht schlagartig schön, aber doch deutlich ruhiger", sagt Buchhop. Mit 17 bis 24 Grad ist es für die Jahreszeit zu kühl.

Am Sonntag herrscht meist ruhiges Wetter. Nur im äußersten Süden, im Schwarzwald, auf der Alb und in Alpennähe, sind lokale Wärmegewitter unterwegs.

Ein stabiles Sommerhoch ist auch zu Beginn der neuen Woche nicht in Sicht. Aber immerhin geht es Montag und Dienstag erstmal wärmer und freundlicher zu.

 (Quelle: dpa) (Quelle: dpa)

Quelle: wetter.info, ebs

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