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Parkett abschleifen – der richtige Zeitpunkt und die beste Methode


Fußboden-Renovierung
Parkett abschleifen - Das sollten Sie beachten

sa (IP)

29.01.2014Lesedauer: 2 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Parkett sorgt für eine angenehme Wohnatmosphäre und ist langlebig. Dennoch kann eine Neuversieglung mit vorhergehendem Abschleifen notwendig werden. Sind Sie handwerklich begabt und haben bereits Erfahrung in diesem Bereich, schaffen Sie dies mit den richtigen Tipps, alle anderen sollten dagegen die Hilfe von Fachleuten in Anspruch nehmen.

Wann und warum ist ein Abschleifen notwendig?

Auch bei guter Pflege des Parketts ist ein Abschleifen früher oder später notwendig. Zehn bis 15 Jahre sind hierfür ein normaler Zeitrahmen. Nehmen Flecken und Kratzer in dem Maße überhand, dass sie die Ästhetik einschränken, ist der richtige Zeitpunkt gekommen. Wie oft Sie Ihr Parkett abschleifen müssen, hängt auch davon ab, wie dick das Holz ist. Bei älteren Massivholzdielen ist das häufiger der Fall, bei modernem und dünnerem Schichtparkett wesentlich seltener.

Mieter sind nach Aussagen des Mieterschutzbundes übrigens nicht dazu verpflichtet, Abschleifen, Versiegeln oder gar einen neuen Bodenbelag zu zahlen. Sie können nur dann haftbar gemacht werden, wenn das Parkett tatsächlich Schäden genommen hat. Klauseln, bei denen diese Arbeiten unter Schönheitsreparaturen fallen, sind somit hinfällig, wie das "Mietrechtslexikon" in seiner Online-Ausgabe verrät.

Parkett selbst abschleifen

Schleifen Sie Parkett nur selbst ab, wenn Sie über das notwendige Fachwissen und handwerkliche Fähigkeiten verfügen. Bei altem Parkett oder Holzdielen beurteilt im Zweifelsfall am besten ein Fachmann, ob sie noch einmal abgeschliffen werden können. Ist dies der Fall, sollten Sie eine professionelle Schleifmaschine ausleihen, wobei Teller- oder Walzschleifmaschinen am besten geeignet sind.

Außerdem von Vorteil ist, wenn Sie mit einem Staubrückhaltesystem ausgestattet sind, um das erhebliche Staubaufkommen zu reduzieren.

Achten Sie beim Abschleifen schließlich darauf, dass die Maschine in einem konstanten Tempo bewegt wird, ohne dass die Richtung sich ändert. Vertiefungen, die sich nicht leicht wieder beseitigen lassen, sind andernfalls die Folge. Wiederholen Sie den Abschleifvorgang mehrere Male mit unterschiedlicher Körnung und saugen Sie jedes Mal den Boden gründlich ab. Nachdem Sie das Parkett abgeschliffen haben, folgt die Versiegelung oder ein Ölen des Bodens.

Vom Profi das Parkett abschleifen lassen

Das Abschleifen ist für Laien kaum fachgerecht durchführbar und vor allem sehr anstrengend. Gerade der dabei entstehende Staub kann belastend sein. Parkett ist jedoch wertvoll und kann bei mangelnder Fachkenntnis schnell dauerhaft beschädigt werden. Sind Sie handwerklich weniger begabt, sollten Sie Ihr Parkett daher lieber von einem Experten abschleifen lassen.

Gleiches gilt für Hartholzparkett, da der Staub im Verdacht steht, krebserregend zu sein. Die Preise variieren dabei erheblich, sodass es sich in jedem Fall lohnt, Angebote von unterschiedlichen Firmen einzuholen.

Grundsätzlich sollten Sie jedoch mit zwanzig bis dreißig Euro pro Quadratmeter rechnen. Eine anschließende Versiegelung sollte ebenfalls von Fachkräften durchgeführt werden. Viele Firmen bieten Ihnen hierfür Komplettpreise an, die Ersparnisse ermöglichen. Wer auszieht, muss übrigens nicht zwangsläufig das ganze Parkett abschleifen lassen. Häufig genügt bereits das Ausbessern einzelner Stellen.

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