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Mann gibt 52.000 Euro für Pokémon-Karte aus – Gefängnis

Von t-online, mk

Aktualisiert am 08.03.2022Lesedauer: 1 Min.
Ash Ketchum reitet auf Glurak: Für eine Spielkarte mit dem Drachen aus Pokémon hat ein Mann in den USA 52.000 Euro bezahlt – behalten konnte er sie nicht.
Ash Ketchum reitet auf Glurak: Für eine Spielkarte mit dem Drachen aus Pokémon hat ein Mann in den USA 52.000 Euro bezahlt – behalten konnte er sie nicht. (Quelle: Mary Evans/imago-images-bilder)
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Im US-Staat Georgia hat ein 31-Jähriger ein Vermögen für eine Spielkarte ausgegeben – das Geld kam allerdings aus dem staatlichen Corona-Fonds. Die Karte hat der Mann nicht mehr, ins Gefängnis muss er trotzdem.

Die Gelegenheit schien Vinath O. offenbar günstig: Als der US-Staat Georgia im Herbst staatliche Corona-Hilfen für Kleinunternehmer anbot, griff der 31-Jährige zu. Er erfand ein paar Mitarbeiter, rechnete die Gewinne seines "Unterhaltungsservices" hoch und erhielt schließlich umgerechnet 78.000 Euro – die er größtenteils in seine Spielkartensammlung investierte.

Für 52.000 Euro kaufte O. eine Karte mit dem Charakter Glurak aus der Reihe Pokémon. Die Freude hielt jedoch nicht lang. Die Staatsanwaltschaft erhob Anklage gegen O. wegen Betrugs. Ein Gericht hat den Mann jetzt zu drei Jahren Haft verurteilt – obwohl er sich bereit erklärte, das mutmaßlich wertvollste Stück seiner Sammlung herzugeben. Ein Bundesrichter fordert außerdem die Rückzahlung des Darlehens und ordnete eine Geldstrafe von mehr als 9.000 Euro an.

Das Pokémon-Kartenspiel basiert auf den Comic-Charakteren der Nintendo-Videospielserie. Die Spieler treten mit den Pokémons ihrer unterschiedlichen Kartendecks gegeneinander an. Generell bieten seltenere und teurere Karten größere Chancen auf den Sieg.

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Die Karten werden schon seit den 1990er-Jahren herausgebracht. Ältere Stücke gelten als besonders wertvoll, vor allem, wenn sie ungeöffnet sind. Bei einer Auktion in den USA zahlte ein Käufer im Juli 2020 beispielsweise umgerechnet 80.000 Euro für eine Pokémon-Karte.

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