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Razzia bei "Letzter Generation" in Hamburg: Polizei durchsucht Kanzlei


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Polizei durchsucht Anwaltskanzlei wegen "Letzter Generation"


Aktualisiert am 24.05.2023Lesedauer: 1 Min.
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Polizisten tragen einen Karton aus einem durchsuchten Gebäude: In Hamburg ist eine Anwaltskanzlei das Ziel der Ermittler gewesen.Vergrößern des Bildes
Ein Polizist trägt einen Karton aus einem durchsuchten Gebäude: In Hamburg ist eine Anwaltskanzlei das Ziel der Ermittler gewesen. (Quelle: TV Newskontor)

Ist die "Letzte Generation" eine kriminelle Vereinigung? Sicherheitsbehörden wollen die Finanzen der Klimaaktivisten erforschen. Stecken Hamburger Anwälte mit drin?

Die Polizei hat im Zuge der bundesweiten Razzia gegen die Klimaaktivisten der "Letzten Generation" offenbar die Räumlichkeiten einer Anwaltskanzlei in Hamburg durchsucht. Nach Informationen von t-online ist die Kanzlei der Sitz der KUEÖ gGmbH, die nach eigenen Angaben "zivilgesellschaftliche Initiativen" unterstützt – darunter auch die "Letzte Generation". Bilder zeigen Ermittler im Gebäude der Anwälte.

Der volle Name der gemeinnützigen Gesellschaft lautet "Klima- und Umweltaufklärung für den Erhalt der lebenssichernden Ökosysteme" (KUEÖ). Über diese gemeinnützige Gesellschaft planen die Klimaaktivisten, Spenden zu sammeln, um ihre Arbeit und die Aktionen zu finanzieren. Noch nutzt die "Letzte Generation" nach eigenen Angaben dafür vor allem den Verein "Wandelbündnis" mit Sitz in Berlin. Aktuell kämpfen die Aktivisten mit Geldsorgen, wie vor wenigen Tagen bekannt geworden war.

Insgesamt 15 Objekte in ganz Deutschland durchsucht

Weder die Polizei Hamburg noch die federführende Generalstaatsanwaltschaft München wollten die Durchsuchungen bei der Kanzlei auf Anfrage von t-online bestätigen. Die Anwaltskanzlei hat auf schriftliche und telefonische Kontaktversuche bislang nicht reagiert.

Die bundesweite Aktion am Mittwoch erfolgte im Auftrag des bayerischen Landeskriminalamts (LKA) und der Generalstaatsanwaltschaft München mithilfe weiterer Landespolizeien. Beamte durchsuchten dabei 15 Objekte in sieben Bundesländern. Nach eigenen Angaben ermitteln die Behörden gegen sieben Beschuldigte im Alter zwischen 22 und 38 Jahren. Was bislang dazu bekannt ist, erfahren Sie hier.

Verwendete Quellen
  • Eigene Recherchen
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