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Deutsche Autoindustrie zu träge? Tesla plant Batteriefabrik in Deutschland

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Deutsche Autoindustrie zu träge?  

Tesla plant Batteriefabrik in Deutschland

22.11.2014, 18:09 Uhr | t-online.de

Deutsche Autoindustrie zu träge? Tesla plant Batteriefabrik in Deutschland. Wer Elektroautos baut, braucht auch Batterien dafür. Tesla (im Bild das Modell S) will sie sich in Deutschland selbst bauen (Quelle: Reuters)

Wer Elektroautos baut, braucht auch Batterien dafür. Tesla (im Bild das Modell S) will sie sich in Deutschland selbst bauen (Quelle: Reuters)

Der US-Elektroautohersteller Tesla will in Deutschland Batteriezellen herstellen. Diese Ankündigung verband Tesla-Chef Elon Musk in einem Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin "Spiegel" mit fundamentaler Kritik an der deutschen Automobilindustrie, die viel zu wenig auf die Technologien der Zukunft setze.

Vergangene Woche war bekannt geworden, dass Daimler die bislang einzige deutsche Batteriezellen-Fabrik für Elektroautos in Kamenz bei Dresden schließen will. Musk warf den hiesigen Autoherstellern mangelndes technologisches Engagement vor: "Die deutsche Autoindustrie sollte viel mehr Energie in die Entwicklung von Batterien stecken." Sie hätte eigentlich "beste Voraussetzungen".

Nun will der US-amerikanische Pionier für rein elektrische Nobel-Karossen offenbar in diese Lücke in Deutschland stoßen. "Ich gehe davon aus, dass Tesla auf lange Sicht eine Batteriefabrik in Deutschland errichten wird", sagte Musk dem "Spiegel".

Toyota "hat keinen Sinn"

Der Tesla-Chef kritisiert aber nicht nur deutsche Autobauer, sondern auch die japanische Konkurrenz. Den Vorstoß des japanischen Herstellers Toyota, der gerade ein Serienfahrzeug mit Brennstoffzellen vorgestellt hat, betrachtet er mit Skepsis. "Das hat überhaupt keinen Sinn."

Das Verfahren sei extrem ineffizient, unter dem Strich verbrauche ein mit Brennstoffzellen angetriebenes Elektroauto dreimal mehr Energie als eines, das mit Batterien angetrieben wird. Auch Plug-in-Hybride - also Elektroautos, die zusätzlich mit einem Verbrennungsmotor ausgestattet sind - lehnt der Tesla-Chef ab: "Das ist wie ein Amphibienfahrzeug, nicht ideal im Wasser und nicht ideal an Land."

Gespräche mit BMW

Dass Daimler und Toyota vor Kurzem Anteile an Tesla verkauft haben, wertet Musk übrigens nicht als Warnsignal: "Daimler und Toyota wollten wohl einfach Gewinne realisieren." Die Zusammenarbeit mit Daimler werde trotzdem fortgesetzt. Er spreche auch mit BMW über eine Kooperation; dabei gehe es um Batterietechnik und Ladestationen, aber auch um die Karbonfaserproduktion von BMW: "Das könnte für unsere Karosseriebauer interessant sein."

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