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Autopflege: So bekommen Sie Vogeldreck und Insektenleichen weg

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Autopflege  

So bekommen Sie Vogeldreck und Insektenleichen weg

| dpa-tmn, t-online.de

Autopflege: So bekommen Sie Vogeldreck und Insektenleichen weg. Vogelkot: Hier hilft nur noch eine Spezialbehandlung. (Quelle: imago)

Vogelkot: Hier hilft nur noch eine Spezialbehandlung. (Quelle: imago)

Insektenreste am Wagen rauben vielen Autobesitzern im Frühling und Sommer den letzten Nerv: Ist der Schmutz erst einmal eingetrocknet, geht er nur schwer wieder ab. Selbst nach einer gründlichen Wäsche bleiben oft noch Sprenkel zurück. Was also tun?

Fliegendreck erst einmal einweichen

Hans-Georg Marmit von der Sachverständigenorganisation KÜS hat einen Tipp, wie sich die hartnäckig haftenden Fliegenrückstände ganz ohne Chemie beseitigen lassen: "Zeitungsseiten mit Seifenwasser tränken, auf stark betroffene Stellen legen und diese damit einweichen." Danach lasse sich der Dreck in der Regel problemlos mit einem weichen Schwamm abwischen.

Bloß keine chemischen Reiniger

Marmit empfiehlt, das feuchte Papier nicht in der prallen Sonne auf den Wagen zu legen, weil es dann zu schnell antrocknet. Mit einer Bürste, einem harten Schwamm oder gar einem Schaber sollte man Fliegenresten auf keinen Fall zu Leibe rücken: Lackierte und verchromte Teile, Scheinwerfer und Scheiben könnten dabei verkratzen. Auch beim Einsatz chemischer Reiniger seien Lackschäden nicht auszuschließen.

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Vogelkot ist aggressiv

Viele Autofahrer unterschätzen immer noch die Schäden, die von Insektenresten, Vogeldreck & Co. ausgehen. Dabei kleben diese Verunreinigungen nicht nur auf der Oberfläche, sie graben sich geradezu in den Lack hinein. "Die chemische Zusammensetzung des Vogelkots und der Chitinreste ätzt sich direkt in die Lackoberfläche und bildet dort feine Risse. Der Lack quillt auf und verliert an den betroffenen Stellen an Leuchtkraft und Farbe", erklärt ein Lackpflegeexperte der Firma Nigrin.

Sommersonne verschärft Wirkung

"Je länger der Schmutz drauf bleibt, desto schwerer lässt er sich entfernen." Die Sommersonne verstärkt die Wirkung noch und brennt die Ablagerungen regelrecht in den Lack ein. Die erste Pflichtübung lautet daher: möglichst schnell runter mit den aggressiven Naturprodukten.

Auch vor der Haustür darf gewaschen werden

Waschen vor der Haustür ist nicht grundsätzlich verboten und wird von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich gehandhabt. Über die jeweilige Regelung gibt die Stadtverwaltung Auskunft. Ein Waschpark ist eine gute Alternative für alle, die ihr Fahrzeug nicht auf dem eigenen Grundstück waschen können.

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