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Allwetterreifen: Alles zu M+S-Kennung und Versicherungsschutz

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Vor- und Nachteile von Allwetterreifen  

Jetzt Sommerreifen oder gleich Allwetterreifen kaufen?

20.03.2015, 10:19 Uhr | t-online.de

Allwetterreifen: Alles zu M+S-Kennung und Versicherungsschutz. Ganzjahresreifen: Sind sie tatsächlich eine Alternative? (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ganzjahresreifen: Sind sie tatsächlich eine Alternative? (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Winterreifen, immer nur Sommerreifen oder etwa Allwetterreifen beziehungsweise Ganzjahresreifen für den Pkw? Diese Frage stellt sich wohl vielen Autofahrern. Doch sind die Allwetterreifen wirklich Alleskönner, die bei Schnee und trockener, warmer Straße für bestmögliche Sicherheit sorgen, oder sind sie nur ein schlechter Kompromiss? Wir erklären Ihnen die Vor- und Nachteile von Allwetterreifen.

Allwetterreifen: Vor- und Nachteile

Da bei Allwetterreifen für Pkw nur ein Satz Reifen gekauft werden muss, liegt der Vorteil der Ganzjahresreifen bei den geringeren Anschaffungskosten im Vergleich zu saisonalen Reifen. Zusätzlich spart man durch Allwetterreifen das Umrüsten, den Montageaufwand und die Einlagerung der saisonalen Reifen.

Der Nachteil der Allwetterreifen ist aber die schnellere Abnutzung der Reifen im Sommer. Es kommt, bedingt durch die weichere Gummierung der Allwetterreifen, zu einem erhöhten Abrieb gegenüber saisonalen Reifen. Ganzjahresreifen führen zu einem erhöhten Spritverbrauch. Hinzu kommen die höheren Anschaffungskosten der Ganzjahresreifen gegenüber saisonalen Reifen. Allwetterreifen: Vor- und Nachteile

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Allwetterreifen sind eigentlich Winterreifen

Was genau sind eigentlich Allwetterreifen? Ganzjahresreifen mit M+S-Kennzeichnung sind im Prinzip Winterreifen, die auch im Sommer gefahren werden können und dürfen. Um diese Kriterien zu erfüllen, brauchen sie eine bestimmte Kennzeichnung.

Winterreifen werden laut ADAC überwiegend mit "M&S", "M+S" oder ähnlichen Abkürzungen gekennzeichnet. Als Winterreifen gelten M+S Reifen, dazu gehören auch Allwetterreifen. Da das M+S-Symbol nicht gesetzlich geschützt ist und immer mehr nicht wintertaugliche Reifen dieses Zeichen bekamen, wurde das Schneeflocken-Symbol eingeführt.

Allwetterreifen, die zur M+S Kennung auch das Schneeflocken-Symbol auf der Flanke der Reifen tragen, sind rechtlich gesehen als Winterreifen einzustufen. Um im Sinne der Straßenverkehrsordnung als Winterreifen zu gelten, ist aber und allein die Kennzeichnung "M+S" maßgeblich, die sich auch auf zulässigen Ganzjahresreifen findet. So erkennt man gute Winterreifen

Was sind die Besonderheiten bei Pkw-Allwetterreifen? Der Trick der Reifenentwickler liegt in einer optimierten Laufflächenmischung. Diese sorgt dafür, dass ein Ganzjahresreifen oder Allwetterreifen im Gegensatz zu Sommerreifen bei Kälte nicht verhärtet, sondern fast so elastisch wie ein Winterreifen bleibt. Gleichzeitig behalten die Allwetterreifen bei sommerlichen Temperaturen ihre Steifigkeit und sind annähernd so leistungsfähig wie ein herkömmlicher Sommerreifen.

Test Allwetterreifen von GTÜ und ADAC

In einem Allwetterreifentest hat die GTÜ (Gesellschaft für Technische Überwachung) vier unterschiedliche Reifentypen auf verschiedenen Untergründen getestet und miteinander verglichen. Fazit des Allwetterreifentests: Ganzjahresreifen oder Allwetterreifen können für Kleinwagen und Kompaktwagen eine Alternative sein. Bei Fahrten überwiegend im städtischen Bereich genügen ebenfalls Ganzjahresreifen. Hier geht es zum GTÜ-Test Allwetterreifen

Fahrern schneller Limousinen und Sportwagen raten die GTÜ-Reifenexperten jedoch nach wie vor zur Umrüstung im Herbst und Frühjahr. Ansprüche wie präzise Lenkreaktionen und geringer Reifenverschleiß auf sommerlichen Straßen können die getesteten Allwetterreife allesamt nicht erfüllen. Hier geht es zum Allwetterreifentest.

Auch der ADAC hatte 2014 vier Allwetterreifen für Pkw getestet. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass dieser Reifentyp letztendlich weder mit guten Sommer- noch mit guten Winterreifen mithalten kann. Den angestrebten Kompromiss finden diese Reifen somit nicht. Bei allen diesen Reifen müssen in einzelnen Eigenschaften deutliche Nachteile in Kauf genommen werden.

Auch dies ist ein Grund, weshalb nur wenige Reifenhersteller diesen Reifentyp entwickeln und anbieten.

Sind Allwetterreifen im Winter erlaubt?

Durch die Gesetzesänderung wird klar vorgeschrieben, dass im Winter nur Winterreifen (also auch wintertaugliche Allwetterreifen) für den Pkw erlaubt sind. Der Gesetzestext schreibt vor, dass ein Kraftfahrzeug bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte nur mit Reifen gefahren werden darf, welche die in Anhang II Nr. 2.2 der Richtlinie 92/23/EWG beschriebenen Eigenschaften erfüllen.

Dort ist festgelegt, dass das Laufflächenprofil und die Struktur von M+S-Reifen so konzipiert sind, dass sie vor allem auf Matsch sowie frischem oder schmelzendem Schnee bessere Fahreigenschaften gewährleisten als normale (Sommer-)Reifen.

Die vom Fachhandel verkauften Winter- und Ganzjahresreifen mit M+S-Kennzeichnung erfüllen die beschriebenen Voraussetzungen. Dies gilt natürlich auch für früher verkaufte M+S-Reifen.

Versicherungsschutz bei Allwetterreifen

Und was ist mit dem Versicherungsschutz bei Allwetterreifen? Auch der Versicherungsschutz bleibt im Falle eines Unfalls mit diesen Ganzjahresreifen bzw. Allwetterreifen somit erhalten. Schließlich sind Allwetterreifen Winterreifen und somit für den Winter geeignete Reifen.

Falls Sie sich in diesem Jahr doch für Sommerreifen entscheiden: Wissen Sie, wann Sie auf Sommerreifen wechseln sollten? Die Faustregel besagt, dass man Winterreifen von Oktober bis Ostern (O bis O) aufziehen sollte. Doch natürlich hängt dies auch immer von den aktuell herrschenden und vorhergesagten Wetterbedingungen ab. Zudem fällt Ostern nicht immer auf das gleiche Datum. Wann Sie auf Sommerreifen wechseln sollten.

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