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Regeln für Unfälle  

Warnwestenpflicht in Europa: Urlaubsländer in der Übersicht

27.06.2014, 12:22 Uhr | dpa-tmn

Warnwestenpflicht in Europa: Urlaubsländer in der Übersicht. Warnwestenpflicht gilt ab 1. Juli 2014 auch in Deutschland (Quelle: imago)

Warnwestenpflicht gilt ab 1. Juli 2014 auch in Deutschland (Quelle: imago)

Ab dem 1. Juli müssen Autofahrer in Deutschland mindestens eine Warnweste für den Pannenfall an Bord haben. Doch wer auf Urlaubsreisen ins Ausland fährt, muss einige Regeln beachten. Denn die Warnwestenpflicht in Europa ist nicht einheitlich.

In Deutschland sind Autofahrer ab Juli verpflichtet, mindestens eine Warnweste im Wagen zu haben. In anderen europäischen Ländern von Frankreich bis Kroatien ist der grelle Überzug längst vorgeschrieben. "Wir empfehlen generell, Warnwesten aus Sicherheitsgründen im Pannenfall anzuziehen, egal in welchem Land", gibt ADAC-Jurist Michael Nissen Reisenden mit auf den Weg, die mit dem Auto in den Sommerurlaub aufbrechen.

Warnweste am besten ins Handschuhfach

Am besten liegt laut Nissen im Wagen für jeden Mitfahrer eine Weste parat - und zwar nicht im Kofferraum, sondern griffbereit im Handschuhfach. Die Regelungen zur Warnwestenpflicht und die Geldbußen bei deren Missachtung unterscheiden sich von Urlaubsland zu Urlaubsland.

Warnwestenpflicht in Europa in der Übersicht

Belgien: Bei Unfällen oder Pannen auf belgischen Autobahnen oder Kraftfahrstraßen ist die Weste Pflicht. Wer keine trägt, muss mit einer Geldbuße von mindestens 50 Euro rechnen. Das gilt auch für Motorradfahrer. Wer bei einer Kontrolle keine Weste vorzeigen kann, wird dafür in Belgien aber nicht belangt.

Frankreich: Die Warnweste muss nicht nur im Notfall getragen werden, sondern immer dabei sein - am besten im Handschuhfach, weil sie bereits vor Verlassen des Fahrzeugs angezogen werden muss. Das gilt auch für die Mitfahrer. Wer ohne Weste erwischt wird, zahlt mindestens 90 Euro. Motorräder und Quads sind davon ausgenommen.

Italien: Wer sich außerhalb geschlossener Ortschaften auf der Fahrbahn ohne Weste aufhält, riskiert ein Verwarnungsgeld von mindestens 41 Euro. Allerdings betrifft das nach italienischem Recht nur den Fahrer oder denjenigen, der das Warndreieck aufstellt. Motorradfahrer sind ausgenommen. Bei Kontrollen muss hingegen keine Weste vorgezeigt werden. «In Italien gilt nur die Tragepflicht», sagt Nissen.

Kroatien: Auto- und Motorradfahrer müssen außerhalb geschlossener Ortschaften eine Weste dabei haben und bei Pannen überziehen. Verstöße werden in Kroatien aber nicht geahndet.

Österreich: Hier gehört eine Warnweste für den Fahrer verpflichtend in das Reisegepäck. Bei schlechter Sicht, an unübersichtlichen Stellen oder bei Dunkelheit müssen die Westen auch bei Pannen auf der Landstraße übergezogen werden. «Österreich ist das einzige Land, wo unsere Mitglieder von durchgesetzten Geldbußen berichten», sagt Nissen. Die Strafe liegt zwischen 14 und 36 Euro.

Portugal: Wer als Auto- oder Motorradfahrer keine Warnweste mitführt, riskiert eine Geldbuße von 60 bis 300 Euro. Wer im Notfall auf der Fahrbahn keine trägt, sogar 120 bis 600 Euro. Das gilt zwar nur für in Portugal zugelassene Fahrzeuge, schließt aber auch Mietautos für Urlauber ein.

Spanien: Reflektierende Westen müssen Fahrer von Autos, Omnibussen und Lastwagen tragen, Moped- und Motorradfahrer hingegen nicht. Wer keine Weste trägt, riskiert eine Geldbuße von bis zu 100 Euro - zahlt man die Strafe sofort, erlässt die spanische Polizei den halben Betrag.

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