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Ganzjahresreifen werden immer beliebter: Wann der Allrounder sinnvoll sein kann

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Allrounder können sinnvoll sein  

Ganzjahresreifen werden immer beliebter

29.09.2015, 16:57 Uhr | SP-X

Ganzjahresreifen werden immer beliebter: Wann der Allrounder sinnvoll sein kann. Ganzjahresreifen: Die Allrounder werden immer besser. (Quelle: Hersteller)

Ganzjahresreifen: Die Allrounder werden immer besser. (Quelle: Hersteller)

Ganzjahresreifen finden immer mehr Käufer. Noch vor wenigen Jahren wurden sie hierzulande ein wenig belächelt und sogar von dem einen oder anderen Reifenhersteller als unsinnig abgetan. Doch inzwischen sieht das anders aus: Selbst Michelin - früher ein bekennender Gegner dieser Reifenart - hat nun einen Allrounder im Angebot.

Ganzjahresreifen: Allrounder in allen Klassen

Gab es Ganzjahresreifen früher nur in kleinen Dimensionen sowie mit eingeschränkten Geschwindigkeitsfreigaben, sind sie heute auch bis 18-Zoll-Größen erhältlich. Speedindizes bis V (240 km/h) sind keine Seltenheit mehr. Und die Reifen werden nicht nur für Pkw und Transporter angeboten, sondern auch für SUV. Für die unschlüssigen Reifenkäufer des kommenden Wintergeschäfts stellen gerade weitere Reifenhersteller wie zum Beispiel Dunlop ihre neuesten Allrounder in die Regale der Händler.

Geringere Kosten und weniger Aufwand

Die Vorteile der Ganzjahresreifen sind offensichtlich: Kein Reifenwechsel ist mehr für die Sommer- beziehungsweise Wintersaison nötig. Der Zeitaufwand für das Umrüsten sowie die logistische Planung wird so geringer. Außerdem muss kein zweiter Satz Reifen zwischengelagert werden. Zudem spart der Kunde bei den Kosten für den Reifenwechsel.

Was Ganzjahres-Reifen wirklich taugen

Sind moderne Allwetter-Reifen mittlerweile eine sinnvolle Alternative?

Was Ganzjahres-Reifen wirklich taugen. (Quelle: News2do)


Gerade bei Fahrzeugen, die über ein direkt messendes Reifenluftdruck-Kontrollsystem verfügen, sind die Kosten für den Reifenwechsel nicht unerheblich. Hier ist jeder Reifen mit einem Sensor ausgestattet. Dieser muss beim Wechseln kalibriert werden. Die Verweildauer eines Fahrzeugs auf der Hebebühne bei einer Reifenmontage steigt so. Außerdem werden mit einem solchen System an Bord Reifenkauf sowie deren Montage komplizierter und zeitaufwändiger. Der Fachhandel muss sich mit den unterschiedlichsten Sensortypen eindecken. Nur wenn der Fahrzeugtyp eindeutig identifiziert ist, können auch die richtigen Sensoren verwendet und programmiert werden.

Ganzjahresreifen immer noch ein Kompromiss

Natürlich sind Ganzjahresreifen keine eierlegenden Wollmilchsäue. Sie sind ein Kompromiss. Schon die saisonalen Spezialisten stehen im Spannungsfeld gegenläufiger Eigenschaften. So muss ein Sommerreifen sowohl bei Hitze und trockener Fahrbahn als auch bei Nässe gute Brems- und Fahreigenschaften zeigen. Ein Winterpneu soll zuverlässig Grip auf Schnee und Eis zeigen, aber auch bei Schmuddelwetter überzeugen. Die grundsätzliche Herausforderung bei der Entwicklung eines Ganzjahresreifen besteht also darin, den Pneu so auszulegen, dass er die unterschiedlichen Anforderungen bei Fahrten auf trockener Fahrbahn und Nässe bei sommerlichen und winterlichen Bedingungen allesamt zufriedenstellend meistert.

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Allrounder werden besser

Waren die ersten Ganzjahresreifen auf dem deutschen Markt eher verkappte Winterreifen, sind bei den heutigen Nachfolgern Profildesign sowie Gummimischung so abgestimmt, dass sie mit allen Straßen- und Wetterlagen zurechtkommen. Tests der großen Automagazine oder Automobilverbände der vergangenen Jahre machen die Fortschritte deutlich. Wichtig für den Wintereinsatz: Die Allrounder sollten das Schneeflocken-Symbol auf der Flanke tragen. Damit dokumentieren sie bessere Kälteeigenschaften als Pneus, die nur den M+S-Schriftzug aufweisen.

Ganzjahresreifen können sinnvoll sein

Wer also in der jeweiligen Saison Wert auf optimale Reifenperformance legt, sollte zu den Spezialisten greifen. Der Ganzjahresreifen ist eher für Autofahrer gedacht, die in schneearmen Gebieten zuhause sind und bei extremen Wintereinbruch das Fahrzeug stehen lassen können. Auch wer regelmäßig in die Berge zum Skilaufen fährt, dürfte mit einem Kältespezialisten besser bedient sein.

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