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Gumpert Apollo: Aus für deutsche Sportwagenmanufaktur

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Gumpert Apollo  

Aus für deutsche Sportwagenmanufaktur

29.08.2013, 15:48 Uhr | AFX, dpa

Gumpert Apollo: Aus für deutsche Sportwagenmanufaktur. Aus für den Gumpert Apollo (Quelle: Hersteller)

Aus für den Gumpert Apollo (Quelle: Hersteller)

Für die im thüringischen Altenburg ansässige Sportwagen-Manufaktur Gumpert besteht keine Hoffnung mehr. Noch im März waren der Einstieg eines neuen Investors und ein neues Modell angekündigt worden.

Insolvenzverwalter bestätigt Investoren-Absage

Doch der Interessent habe den vereinbarten Kaufpreis nicht zahlen können, sagte Insolvenzverwalter Görge Scheid am Donnerstag.

Gumpert Apollo: Aufträge ausgeblieben

Zudem seien erhoffte Aufträge ausgeblieben. Deswegen wurde den zuletzt noch 19 Mitarbeitern gekündigt und die Produktion Mitte Juni eingestellt. Medienberichten zufolge belaufen sich die Forderungen auf 1,7 Millionen Euro.

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Beim Topmodel sorgen 550 PS für ordentlich Vortrieb. Damit der Sprint von 0 auf 100 in 3,5 Sekunden gelingt, ist Audis quattro-Antrieb mit an Bord.

Beim Topmodel sorgen 550 PS für ordentlich Vortrieb.


Von Audi-Manager gegründet

Die Sportwagenschmiede war 2004 vom langjährigen Audi-Manager Roland Gumpert gegründet worden. Seither wurde dort der Bolide Apollo in Handarbeit hergestellt. Für Aufsehen sorgte die Mittelmotorflunder bei Rekordfahrten auf der Nordschleife des Nürburgrings.

Gumpert Apollo: Leicht und stark

Dank des Leergewichts von weniger als 1200 Kilogramm hat der 650 PS starke V8-Biturbo nur wenig Mühe mit dem knapp 4,50 Meter langen und zwei Meter breiten Mittelmotorboliden. Den Standardsprint absolviert der Gumpert Apollo entsprechend flott in 3,1 Sekunden und der Vortrieb endet erst bei 360 km/h.

Neues Modell war in Planung

Mit dem angekündigten neuen Investor sollte die Produktpalette erweitert werden. Erste Design-Vorschläge für den - ebenfalls super-sportlichen - Tornante kamen vom etablierten Karosseriebauer Touring.

Gumpert-Pleite folgt auf Artega und Wiesmann

Ganz aufgeben will Scheid jedoch noch nicht: "Ich verhandle mit zwei potenziellen Investoren." Nähere Angaben wollte er dazu nicht machen. Mit dem nahenden Ende für Gumpert verschwindet der dritte deutsche Kleinserienhersteller - nach Artega und Wiesmann - vom Markt.

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