29.02.2012, 11:44 Uhr | t-online.de
US-Forscher untersuchen Giftstoffe bei Autos (Quelle: Hersteller)
Viele Kunden schätzen an ihren Fahrzeugen den typischen Geruch, welchen man vor allem bei Neuwagen vorfindet. Dass sich dahinter mitunter die Ausdünstungen giftiger Chemikalien verbergen, ist nur wenigen Fahrern bekannt. Das US-Institut "Ecology Center" hat die 200 erfolgreichsten in den USA angebotenen Autos auf Giftstoffe im Innenraum überprüft. Darunter befinden sich auch Autos, die hierzulande angeboten werden.
Das beste Auto im Test ist der neue Honda Civic. Audis S5 kann die Forscher ebenfalls überzeugen und landete in den Top Ten der besten Autos bei Giftstoffen. Am schlechtesten schnitt der Mitsubishi Outlander Sport ab. Auf dem unrühmlichen zweiten Platz in der Rangliste der Autos mit den meisten Giftstoffen landete der Chrysler 200 SC. Auch der VW Eos und der Mini Cooper Clubman können nicht überzeugen und befinden sich in den Top Ten der Negativbeispiele.
Die besten Autos bei Giftstoffen | Die schlechtesten Autos bei Giftstoffen | |||
Rang | Modell (Modelljahr in Klammern) | Rang | Modell (Modelljahr in Klammern) | |
1 | Honda Civic (2012) | 10 | Mini Cooper Clubman (2012) | |
2 | Toyota Prius (2011) | 9 | VW Eos (2012) | |
3 | Honda CR-Z (2011) | 8 | Kia Sportage (2011) | |
4 | Nissan Cube (2011) | 7 | Chevrolet Aveo (2011) | |
5 | Acura RDX (2012) | 6 | Hyundai Accent (2012) | |
6 | Acura ZDX (2012) | 5 | Mazda CX-7 (2011) | |
7 | Audi S5 (2012) | 4 | Nissan Versa (2011) | |
8 | Smart Coupé (2011) | 3 | Kia Soul (2011) | |
9 | Toyota Venza (2011) | 2 | Chrysler 200 SC (2011) | |
10 | Smart Passion (2011) | 1 | Mitsubishi Outlander Sport (2011) | |
Quelle: "Ecology Center" | ||||
Die Forscher vom "Ecology Center" bemängeln, dass sich im Innenraum vieler Fahrzeuge ein Giftcocktail aus hunderten Chemikalien befindet. Dazu zählen zum Beispiel Chlor, Blei und Schwermetalle. Die Ausdünstungen dieser Stoffe werden mit vielen Krankheiten und gesundheitlichen Problemen in Verbindung gebracht, wie etwa Krebs und Allergien.
Zu den Ausdünstungen tragen auch hohe Temperaturen bei, die auf Oberflächen durch intensive Sonneneinstrahlung entstehen können. Jeff Gearhart, Chef der Forschung vom "Ecology Center", warnt, dass sich Autos wie kleine "Chemie-Reaktoren" verhalten. Der Innenraum sei eine der gefährlichsten Umgebungen, der man sich aussetzen könne. Und jeder Durchschnittsamerikaner verbringt laut Studie jeden Tag 1,5 Stunden in seinem Auto.
Immerhin haben viele Hersteller in den vergangenen Jahren den Einsatz von gefährlichen Stoffen im Innenraum erfolgreich reduziert. 17 Prozent aller Neuwagen in den USA kommen ohne PVC aus. Viele Hersteller hätten große Fortschritte gemacht. Dazu zählt VW, dessen Durchschnittswerte bei seinen Fahrzeugen sich um 42 Prozent verbessert hätten. Auch Mitsubishi (plus 38 Prozent) und Ford (plus 30 Prozent) haben große Fortschritte gemacht. Daimler verschlechterte sich dagegen um 29 Prozent.
29.02.2012, 11:44 Uhr | t-online.de
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