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Oldtimer: H-Kennzeichen nicht immer sinnvoll

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H-Kennzeichen beim Oldtimer: Die Vor- und Nachteile

18.04.2013, 10:49 Uhr | mid

Oldtimer: H-Kennzeichen nicht immer sinnvoll. Fiat 500: Hubraumschwache Oldtimer ohne H-Kennzeichen billiger

Fiat 500: H-Kennzeichen ist nicht immer sinnvoll

Viele Oldtimer fahren mit H-Kennzeichen. Die pauschale Steuer für solche Fahrzeuge beträgt unabhängig vom Hubraum 191 Euro. Doch ob eine H-Nummer wirklich sinnvoll ist, hängt vom Hubraum ab.

Bei einem Fiat 500 etwa muss der Besitzer gemäß der nach dem Hubraum berechneten Kfz-Steuer nur 126,80 Euro zahlen. Ein normales Autokennzeichen kommt somit günstiger. Das gilt auch für andere Auto-Klassiker mit einem Hubraum von unter 0,65 Litern wie etwa einem Citroën 2CV (Ente).

Vorsicht in Umweltzonen

Wie der TÜV in seinen Spar-Ratschlägen anmerkt, dürfen historische Fahrzeuge mit normalem Nummernschild nur dann in Umweltzonen einfahren, wenn sie eine grüne Plakette tragen. Sie müssen also mit Katalysator oder Feinstaubfilter ausgerüstet sein, was bei den meisten alten Modellen aber nicht möglich ist. Außerdem sollten Fahrer eines potentiellen Oldtimers das Regelwerk im Auge behalten. Unter Umständen können die aufwändige Pflege und die teuren Originalteile hohe Summen verschlingen.

H-Kennzeichen mit Vorteil

Fahrzeuge mit H-Kennzeichen, das bei einem Fahrzeugalter von 30 und mehr Jahren nach einer positiv abgeschlossenen technischen Untersuchung im Umfang einer Hauptuntersuchung zugeteilt wird, dürfen die Sperr-Verkehrszeichen hingegen ignorieren. Ein alter Cadillac oder andere hubraumstarke Oldtimer fahren ohnehin am billigsten mit H-Autokennzeichen.

Rote 07-er-Nummer nur für Sammler interessant

Für Privatleute, die mehrere Oldtimer ihr Eigen nennen, ist die rote 07-er-Nummer interessant, die seit 2007 nur noch für Fahrzeugveteranen ausgegeben wird, die 30 und mehr Jahre auf dem Buckel haben. Dieses Schild erlaubt allerdings nur Probefahrten durch Kfz-Sachverständige, Überführungsfahrten sowie Fahrten zur Werkstatt bzw. Teilnahme an Oldtimer-Veranstaltungen samt An- und Abfahrten in Deutschland.

Kurzzeit-Kennzeichen nur fünf Tage gültig

Im Ausland sei die Rechtslage jedoch unklar, warnt der TÜV, der noch ein weiteres Schild im Angebot hat: Das Kurzzeit-Kennzeichen. Dieses kann bei Probe- oder Überführungsfahrten zum Einsatz kommen, was aber nicht länger als fünf Tage dauern darf.

Wechselkennzeichen bringt keinen Steuervorteil

Auch Youngtimer-Fahrer können Bares sparen, wenn sie sich informieren und nachrechnen. Entscheiden sie sich für ein Wechselkennzeichen, können sie beispielsweise zwei Fahrzeuge abwechselnd nutzen und per Kombi-Tarif versichern. Steuerlich bringen die neuen Schilder jedoch keine Vorteile. Der Satz fällt für beide Fahrzeuge voll an.

Saisonkennzeichen für das Sommer-Auto

Die Alternative heißt Saisonkennzeichen; gedacht ist sie für Motorräder, Cabrios oder Youngtimer, die nur zeitweise, meistens im Sommer, im Einsatz sind. Der Zeitraum ist frei wählbar; mindestens zwei, maximal elf Monate lautet die Vorgabe.

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