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ADAC wehrt sich gegen Abzocke-Vorwürfe im Werkstattgeschäft

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"Bild"-Bericht zu Werkstatt-Ausbau  

ADAC wehrt sich gegen Abzocke-Vorwürfe

28.01.2014, 16:36 Uhr | t-online.de

ADAC wehrt sich gegen Abzocke-Vorwürfe im Werkstattgeschäft. ADAC: Autoclub auf dem Weg ins Werkstattgeschäft (Quelle: imago/Karlheinz Pawlik)

ADAC: Autoclub auf dem Weg ins Werkstattgeschäft (Quelle: Karlheinz Pawlik/imago)

Im aktuellen ADAC-Skandal stehen vor allem die wirtschaftlichen Aktivitäten in der Kritik. Doch statt der angekündigten Rückbesinnung auf die Club-Wurzeln weitet der ADAC - einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge - seine Geschäftstüchtigkeit aus: So soll der Autoclub in den nächsten Monaten groß ins Werkstattgeschäft einsteigen. Auf Anfrage von T-Online wies der ADAC die Kritik an den Vertragsmodalitäten zurück.

Bis April: Aus fünf Vertragspartnern sollen 75 werden

Schon im April soll aus den - bislang fünf Pilotbetrieben - ein Netz mit 75 Werkstätten entstehen.

Ende 2014 soll das Netz 150 Werkstätten umfassen

Bis zum Ende des Jahres soll der Autoclub bundesweit sogar mit 150 sogenannten "Pluspartnern" auf dem Werkstatt-Markt vertreten sein. Gegenüber T-Online stellte ADAC-Sprecher Dr. Christian Buric allerdings klar: "Für 2014 sind weitere 10 bis 15 geplant, in den Folgejahren 15 bis 20 Betriebe pro Jahr. Bis 2021 sind 120 bis 150 Standorte geplant..."

Bild-Zeitung liegen geheime Vertragsentwürfe vor

Aus den der "Bild-Zeitung" vorliegenden Vertragsentwürfen soll hervorgehen, auf welche Zwänge sich die potenziellen ADAC-Partnerbetriebe einlassen.

Knallhartes Geschäftsgebaren

So soll es den Partnern des Autoclubs vorgeschrieben sein, dass die komplette Werkstattausrüstung ausschließlich über den ADAC bestellt werden darf. Außerdem soll eine Sanktion von 2500 Euro pro Monat (bis zu 25.000 Euro im Jahr) fällig werden, falls der Partnerbetrieb nicht das festgelegte Volumen an Ersatzbestellungen erreicht.

ADAC will Kontrolle behalten

Dazu meint der ADAC: "Bei der Vorgabe hinsichtlich Teilebezug, geht es beispielsweise weniger um einen Verdienst für den ADAC (weil der ADAC weder Teilehersteller, noch Teilehändler ist), sondern um die Einhaltung des Reparaturprozesses und der Qualität gegenüber dem Kunden, der auch abhängig ist vom Prozess der Ersatzteilebestellung und -lieferung. Das heißt, es kann jeder Teilelieferant genommen werden, wenn dieser vorher vom ADAC auditiert wurde und in den einheitlichen Prozess eingebunden ist."

Somit bestätigt der ADAC zumindest die Malus-Regelung zum Volumen der Ersatzteilbestellungen und räumt ein, dass nur bestimmte (vom ADAC genehmigte) Teilelieferanten für die Partnerwerkstätten infrage kommen.

Empfiehlt der ADAC bestimmte Stundensätze?

Den Unterlagen der "Bild"-Zeitung zufolge, sollen die Betriebe ihre Arbeitsleistung zu einem vorgegebenen Stundensatz anbieten. So soll die Werkstattstunde mindestens zehn Prozent günstiger als der örtliche Durchschnittspreis sein, aber zehn Prozent teurer als beim Werkstattketten-Mitbewerber Auto Teile Unger (A.T.U.).

Auf Anfrage von T-Online wehrte sich der ADAC allerdings gegen diese Darstellung und versicherte: "Grundsätzlich definiert jede Werkstatt selbst seinen Stundenverrechnungssatz gegenüber den Kunden, hier darf und will der ADAC keine Vorgaben machen."

Vertrauensverlust ist noch nicht einkalkuliert

In einer - der "Bild"-Zeitung vorliegenden - Präsentation "für den internen Gebrauch" heißt es, trotz der Querelen der letzten Woche, selbstbewusst: "Kostenvoranschläge werden in der Regel aufgrund des großen Vertrauensvorschusses für den ADAC nicht hinterfragt."

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