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ADAC nach Meyer-Rücktritt: Dudenhöffer fordert Frau an Clubspitze

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Stimmen zum ADAC-Skandal  

Dudenhöffer fordert Frau an der Spitze

11.02.2014, 13:02 Uhr | dpa, t-online.de

ADAC nach Meyer-Rücktritt: Dudenhöffer fordert Frau an Clubspitze. Ferdinand Dudenhöffer will eine weibliche Revolution beim ADAC (Quelle: imago)

Ferdinand Dudenhöffer will eine weibliche Revolution beim ADAC (Quelle: imago)

Der Rücktritt von ADAC-Präsident Peter Meyer schlägt hohe Wellen. Reicht der Rücktritt des Verbandspräsidenten für einen Neuanfang des Autoclubs schon aus?

Immer mehr Kritiker fordern nun einen radikalen Neuanfang. Dabei geht es auch um die Frage, ob der ADAC mit seinen mehr als 18 Millionen Mitgliedern weiterhin als Verein geführt werden kann. Bisher will der Club daran nicht rütteln, sondern sich mit einem 10-Punkte-Plan reformieren.

Kann eine Frau den ADAC retten?

Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer sprach sich für eine weibliche Nachfolge aus. "Der ADAC sollte eine Frau zur Vorsitzenden machen", sagte er der "Braunschweiger Zeitung" (Dienstag). "Das wäre eine Revolution, die auf fruchtbaren Boden fallen würde."

UMFRAGE
Ist der Rücktritt von ADAC-Präsident Peter Meyer ein Schritt in die richtige Richtung?

Linkspartei: Gesamter Vorstand muss weg

Die Linkspartei hat den Rücktritt des gesamten ADAC-Managements gefordert. "Der ADAC hat nicht einmal vor Fälschungen zurückgeschreckt. Das ist Verbrauchertäuschung", sagte die Vize-Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Caren Lay dem "Handelsblatt Online" (Dienstag). "Jetzt sollte das gesamte Management zurücktreten, um den Weg für einen Neustart freizumachen."

ADAC-Ehrenpräsident: "Heilsamer Schock"

Als "heilsamen Schock" hat ADAC-Ehrenpräsident Otto Flimm laut einem Medienbericht den Rücktritt von ADAC-Präsident Peter Meyer bezeichnet. Dieser habe kommen müssen, sagte Flimm der Koblenzer "Rhein-Zeitung" (Dienstag). Flimm, der von 1989 bis 2001 ADAC-Präsident war, kritisierte die schlechte Kommunikationsstrategie des Clubs seit Aufkommen des Skandals. Er halte es für einen Fehler, dass der ADAC sein wirtschaftliches Engagement derart ausgeweitet habe. Er hoffe nun, dass Ruhe einkehre. Auswirkungen auf das Interesse des Clubs am zum Verkauf stehenden Nürburgring erwartet Flimm nicht.

Verkehrspolitiker begrüßen Meyer-Rücktritt

Verkehrspolitiker des Bundestags haben den Rücktritt von ADAC-Präsident Peter Meyer parteiübergreifend begrüßt. Der Vorsitzende des Verkehrsausschusses, Martin Burkert, sprach von einer konsequenten und überfälligen Entscheidung. Der Rückzug sei eine "Chance für den ADAC, sich nicht nur neu und transparent aufzustellen - sondern sich auch strukturell neu zu ordnen", sagte der SPD-Politiker am Montag der Nachrichtenagentur dpa. Der verkehrspolitische Sprecher der Union, Ulrich Lange (CSU), sagte: "Es gilt jetzt, eine neue und unbelastete Spitze zu finden, die alle Vorfälle rigoros aufklärt und den Mut zu einem echten Neuanfang überzeugend vermitteln kann."

Horst Seehofer: Neuanfang jetzt erst möglich

CSU-Chef Horst Seehofer habe wiederholt gesagt, dass es ein Weiter-so nicht geben könne. Zu Meyers Rücktritt sagte er: "Das ist eine respektable Konsequenz und ermöglicht einen Neuanfang."

ACE: Meyer-Rücktritt war unausweichlich

Der Rücktritt des ADAC-Präsidenten Peter Meyer kommt nach Einschätzung des Auto Club Europa (ACE) nicht überraschend. "Dieser Rücktritt war ebenso absehbar wie unausweichlich", sagte ein Sprecher des ACE am Montag in Stuttgart. "Der Verein muss jetzt zwar nicht mehr die Last seines Präsidenten tragen, am Gewicht der eigenen Probleme hat sich vorerst aber nichts geändert."

Dudenhöffer: Rücktritt Meyers ist unzureichend

Für einen Neuanfang des krisengeschüttelten ADAC hält der Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer den Rücktritt von dessen Präsident Peter Meyer für unzureichend. Er halte auch den ADAC-Geschäftsführer Karl Obermair für nicht weiter tragbar, sagte der Autoexperte von der Universität Duisburg-Essen der "Rheinischen Post" (Dienstag). "Nachdem die ersten Enthüllungen über die Manipulationen beim 'Gelben Engel' veröffentlicht wurden, hat Obermaier sich darüber öffentlich lustig gemacht statt aufzuklären. Allein darum ist er als hauptamtlicher ADAC-Chef nicht mehr tragbar und muss sofort gehen."

Stefan Bratzel: Meyers Rücktritt ist der richtige Weg

Automobilexperte Stefan Bratzel, Leiter des Center of Automotive in Bergisch Gladbach, hält laut "Rheinischer Post" Meyers Rücktritt für den richtigen Weg: Eine grundlegende Reform sei nun leichter möglich. "Aber auch in der Geschäftsführung muss sich jeder Verantwortliche fragen, ob er glaubhaft für einen Neuanfang stehen kann", betonte Bratzel.

Verbraucherschutzminister Maas skeptisch

Verbraucherschutzminister Heiko Maas (SPD) hat nach dem Rücktritt von ADAC-Präsident Peter Meyer weitere Konsequenzen bei Deutschlands größtem Autoclub angemahnt. "Dieser Rücktritt wird allein nicht ausreichen", teilte Maas am Montag mit. "Der ADAC muss sich das verlorene Vertrauen seiner Mitglieder zurück erarbeiten. Dafür braucht es größtmögliche Transparenz und grundlegende Reformen."

Maas: "Gute Unternehmensführung" gefragt

Verbraucher müssten sich darauf verlassen können, dass Produkttests und Umfragen nicht manipuliert werden, forderte Maas. Nach den Manipulationen beim ADAC-Autopreis "Gelber Engel" hatte ADAC-Präsident Meyer am Montag sein Amt niedergelegt. "Grundsätze der guten Unternehmensführung sollten auch für Organisationen wie den ADAC gelten", sagte Maas.

Vizepräsident übernimmt

Der Vizepräsident des ADAC, Dr. August Markl (65), übernimmt das Amt des Präsidenten kommisarisch und meldet sich in einer Presseerklärung gleich zu Wort. "In den vergangenen Wochen ist jedem in der Führungsspitze des ADAC bewusst geworden, dass die Struktur des ADAC den mit der Organisationsgröße verbundenen Anforderungen nicht mehr gerecht wird. Deshalb haben wir jetzt einen tiefgreifenden Reformprozess eingeleitet, der auch vor vermeintlichen Tabus nicht zurückschreckt und den ADAC für die Zukunft neu aufstellt." Damit wolle man "schnellstmöglich das Vertrauen in den Club wieder herstellen" so Markl.

Wie geht es weiter?

Die Nachfolge für das Präsidentenamt will der ADAC bei der nächsten ordentlichen Hauptversammlung im Mai regeln.

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