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Welche Autos SPD-Wähler fahren: Umfrage von mobile.de bringt Klarheit

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Umfrage von mobile.de bringt Klarheit  

Welche Autos SPD-Wähler fahren

27.08.2015, 14:39 Uhr | t-online.de

Welche Autos SPD-Wähler fahren: Umfrage von mobile.de bringt Klarheit. SPD-Wähler fühlen sich einem Opel gut aufgehoben. (Quelle: Symbolbild: Thinkstock)

SPD-Wähler fühlen sich einem Opel gut aufgehoben. (Quelle: Symbolbild: Thinkstock)

SPD-Wähler, Fußballfans und Manager - wer fährt eigentlich welche Autos? Dieser Frage ist der Fahrzeugmarkt mobile.de in einer Umfrage nachgegangen - hier sind die überraschenden Ergebnisse.

Opel bei SPD-Wählern beliebt

Demnach fahren SPD-Wähler auffallend häufig Opel (11,0 Prozent), etwa jeder fünfte Schalke-04-Fan bevorzugt asiatische Hersteller (18,8 Prozent) und Renault steht bei keiner anderen Berufsgruppe so hoch im Kurs wie bei Sozialarbeitern (15,7 Prozent). Übereinstimmung herrscht über alle Gruppen hinweg beim ersten Platz.

"Bei Volkswagen ist der Name Programm“, sagt Malte Krüger, Geschäftsführer von mobile.de. "Ganz gleich, ob CDU- oder Grünen-Wähler, Dortmund- oder Bayern-München-Anhänger bei allen ist VW die am häufigsten gefahrene Marke." Besonders überraschend: An zweiter Stelle dominiert in weiten Teilen Opel. "Es ist beeindruckend, zu sehen, dass die Rüsselsheimer mit ihrer aktuellen Strategie und Modellpolitik wieder einen festen Platz in den Autoherzen der Nation eingenommen haben", so Malte Krüger.

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CDU-Wähler stehen auf Premium

Insbesondere bei den verschiedenen Wählergruppen können sich VW und Opel als Spitzenreiter über sämtliche etablierte Parteien hinweg behaupten. Doch auf den nachfolgenden Rängen wird es bunt. Der Süden ist beispielsweise nicht nur an der Wahlurne vom Lokalpatriotismus geprägt: CSU-Wähler sind auffallend häufig in bayerischen Premiummarken unterwegs - 8,8 Prozent fahren Audi, 8,3 Prozent BMW.

Unter den CDU-Anhängern sieht es ähnlich aus; allerdings sind der Autobauer aus München und die Stuttgarter Konkurrenz von Mercedes bei den Christdemokraten mit je 6,2 Prozent gleichermaßen beliebt. Wer bei der Sonntagsfrage seine Stimme der SPD oder den Grünen geben würde, lenkt deutlich häufiger einen Opel als Wähler anderer Parteien (11,0 bzw. 10,1 Prozent). Bei Anhängern der Linken ist mit 6,7 Prozent der Anteil an Renault-Fahrern am größten.

Wolfsburger für VW, Schalker für Asiaten

Selbst Deutschlands Fanlager haben abseits des grünen Rasens zumindest ihre Vorliebe für VW gemeinsam. Wobei Anhänger des VfL Wolfsburg signifikant häufiger in einem Volkswagen unterwegs sind als die meisten anderen Fans - jeder dritte VfL-Sympathisant (34,9 Prozent) hält dem VW-Konzern die Treue. Umso überraschender ist, dass 16,9 Prozent von ihnen gar kein Auto besitzen.

Bei den Schalkern wiederum schneiden asiatische Hersteller so gut ab wie bei keinem anderen Verein: Jeder fünfte Schalke-04-Fan (18,8 Prozent) hat sich beim letzten Autokauf für ein Modell von Hyundai, Mazda und Co. entschieden. Bei den Anhängern von Bayern München liegt Audi trotz Sponsoring mit einem Anteil von 7,0 Prozent knapp hinter BMW (7,4 Prozent). Die Rivalen vom BVB halten es genau andersherum: Sie fahren öfter Audi (6,4 Prozent) als BMW (5,8 Prozent).

Das Einkommen bestimmt die Marke

Unter den Berufsgruppen ist die Markenwahl wenig überraschend von der Preiskategorie abhängig. So ist die Mehrheit der befragten Manager (15,4 Prozent) im Audi unterwegs, während die meisten Sozialarbeiter (15,7 Prozent) einen Renault fahren. Mehr als jeder zehnte Lehrer (11,2 Prozent) sitzt wiederum am Steuer eines Fords.

Unter Krankenschwestern bzw. -pflegern ist Opel die am häufigsten gefahrene Marke (11,5 Prozent). Hohes Prestige-Bewusstsein zeigt sich bei den Juristen – hier folgen auf den Gesamtsieger VW die Premiummarken BMW (9,3 Prozent) und Mercedes (8,4 Prozent).

Über 15.000 Personen befragt

Alle Daten wurden von der "Puls Marktforschung GmbH" bereitgestellt. An der Befragung nahmen 15.220 in Deutschland lebende Personen zwischen 18 und 69 Jahren teil. Die Erhebung fand im April 2015 statt. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die befragte Bevölkerungsgruppe.

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