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So verhalten Sie sich bei Strafzetteln aus dem Ausland richtig

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Verkehrsverstöße im Urlaub  

So verhalten Sie sich bei Strafen aus dem Ausland richtig

03.04.2017, 13:39 Uhr | dpa-tmn, dpa

So verhalten Sie sich bei Strafzetteln aus dem Ausland richtig. Wer im Urlaub zu schnell fährt, muss mit hohen Strafen rechnen. (Quelle: dpa)

Wer im Urlaub zu schnell fährt, muss mit hohen Strafen rechnen. (Quelle: dpa)

Autofahrer sollten Bußgelder aus dem Ausland möglichst schnell bezahlen. Denn viele Länder gewähren bei Sofortzahlung oft hohe Rabatte, teilt der ADAC mit. Für welche Verkehrssünden Sie besonders zur Kasse gebeten werden.

Wenn der Bescheid fehlerhaft oder der Betrag offensichtlich zu hoch ist, sollten Autofahrer aber sofort Einspruch einlegen. Informationen dazu stehen immer in der "Rechtsmittelbelehrung" am Ende des Bescheids, die Verfahren sind in jedem Land verschieden.

Ab 70 Euro: Vollstreckung von Strafen innerhalb der EU

Innerhalb der EU werden Strafen erst ab einer Höhe von 70 Euro vollstreckt. "Im Normalfall liegen alle Einzelverstöße inklusive der Verfahrensgebühr jenseits dieser Grenze", erklärt der ADAC.

Erhebliche Unterschiede bei Tempoverstößen

Denn Verkehrssünden sind im Ausland oft teurer als in Deutschland. Eine Geschwindigkeitsüberschreitung um 20 km/h kostet in Italien rund 170, in den Niederlanden und der Schweiz mindestens 165 und in Deutschland lediglich 35 Euro.

Handy am Steuer kann bis zu 230 Euro kosten

Ähnlich ist es beim Telefonieren am Steuer: Italien fordert für den Regelverstoß 160, die Niederlande fordern sogar 230 Euro. Hierzulande zahlen Autofahrer nur 60 Euro und bekommen einen Punkt.

Allerdings bekommen deutsche Autofahrer für Verkehrssünden im Ausland keine Punkte, und im Ausland verhängte Fahrverbote sind in Deutschland nicht gültig.

Bei Alkohol am Steuer drohen besonders harte Strafen 

Hat ein Fahrer 1,5 Promille im Blut, kann er als Halter des Fahrzeuges beispielsweise in Italien enteignet werden. In Dänemark gilt diese Regelung ab 2,0 Promille. Die Bußgelder variieren je nach Land und Promillegrenze – los geht es bei 95 Euro (Kroatien, Promillegrenze bei 0,5). Aber auch Strafen bis zu 5710 Euro sind möglich (Großbritannien und Schottland, Promillegrenze bei 0,8 sowie 0,5).

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