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ADAC: Dachbox ist der größte Spritverbraucher im Winter

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Spritfresser Dachbox  

Bis zu zwei Liter auf 100 Kilometer

30.12.2013, 11:57 Uhr | ADAC

ADAC: Dachbox ist der größte Spritverbraucher im Winter . So viel Sprit verbraucht eine Dachbox zusätzlich (aufs Bild klicken) (Quelle: ADAC)

So viel Sprit verbraucht eine Dachbox zusätzlich (aufs Bild klicken) (Quelle: ADAC)

Wenn eine Dachbox nicht mehr benötigt wird, sollte sie schnellstmöglich runter vom Auto. Grund: Als größter zusätzlicher Spritverbraucher im Winter steigt allein durch sie der Kraftstoffbedarf laut ADAC um bis zu zwei Liter pro 100 Kilometer (bei 130 km/h).

Mit Dachbox fahren, kann ins Geld gehen

Auch bei 80 km/h steigt der Verbrauch bereits um rund elf Prozent. Sitzheizung, Front- und Heckscheibenheizung sowie ein beheizbares Lenkrad verbrauchen bis zu einen Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer.

Auch Nebelscheinwerfer verbrauchen Sprit

Wer länger als nötig die Nebelscheinwerfer und Nebel-Schlussleuchten eingeschaltet hat, braucht für 100 Kilometer etwa 0,2 Liter mehr Sprit. Auch das Gepäck schluckt Kraftstoff. Pro 100 Kilogramm werden bis zu 0,3 Liter mehr Sprit auf 100 Kilometer benötigt. Selbst Schnee auf dem Dach führt zu höheren Tankrechnungen.

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Nur eine Dachbox erhält die Note "sehr gut"

Der ADAC hat acht Träger aus dem mittleren Preis- und Größensegment getestet. Video

50 km/h im fünften Gang fahren

Wer Sprit sparen will, sollte vorausschauend und mit hohem Gang fahren. Bei zu spätem Hochschalten steigt der Verbrauch um bis zu 30 Prozent. Ein Fahrzeug, das bei 50 km/h im fünften Gang rund vier Liter auf 100 Kilometer verbraucht, schluckt im dritten Gang etwa einen Liter mehr. Das entspricht einer Steigerung von rund 24 Prozent.

Reifendruck erhöhen

Auch der Reifendruck sollte so hoch sein, wie es der Hersteller empfiehlt, sonst steigt der Kraftstoffverbrauch an. Moderne Technologie vermindert Spritkosten: mit einer Start-Stopp Automatik in der Stadt bis zu zehn Prozent.

Motor nicht warm laufen lassen

Auch das sogenannte Warmlaufenlassen treibt die Tankrechnung hoch. Wer beim Eiskratzen den Motor bei einem Mittelklassefahrzeug etwa vier Minuten laufen lässt, muss dafür rund 20 Cent bezahlen.

Betriebstemperatur wird nicht erreicht

Diese Unsitte ist ohnehin verboten und wird mit zehn Euro Bußgeld geahndet. Außerdem belastet dies die Umwelt durch Abgase und verschleißt den Motor. Technisch ist es sinnlos, denn der Motor erreicht in dieser Zeit nicht einmal annähernd seine Betriebstemperatur.

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