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ESP und RDKS werden zum 1. November 2014 Pflicht

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Änderungen für Autofahrer  

ESP und RDKS sind seit 1. November 2014 Pflicht

03.11.2014, 09:48 Uhr | dpa, t-online.de

ESP und RDKS werden zum 1. November 2014 Pflicht. Ab 1. November 2014 Pflicht: ESP bei Neuwagen (Quelle: dpa)

Ab 1. November 2014 Pflicht: ESP bei Neuwagen (Quelle: dpa)

Der 1. November brachte einige Änderungen für Autofahrer mit sich. Die wichtigsten: Das Stabilisierungsprogramm ESP wurde Pflicht - ebenso wie Reifendruck-Kontrollsysteme (RDKS). Die neuen Regelungen gelten aber nur für Autos, die zum ersten Mal zugelassen werden. Bereits zugelassene Autos, die umgemeldet werden, müssen die Systeme nicht vorweisen. Die meisten Neuwagen verfügen ohnehin seit Jahren über die Techniken.

Die ESP-Pflicht gilt mit wenigen Ausnahmen für alle typgenehmigten Fahrzeuge der Klassen M, N und O - das sind Pkw, Lastwagen, Busse und Anhänger. Die entsprechende EU-Verordnung (661/2009) wurde im Juli 2009 erlassen.

ESP-Pflicht: Händler nutzen Tageszulassung

Fahrzeuge, die die EU-Verordnung nicht erfüllen und nicht einfach nachgerüstet werden können, brauchen eine Erstzulassung vor dem Stichtag 1. November. Händler, die noch auf solchen Autos sitzen, können dafür zum Beispiel eine Tageszulassung nutzen.

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Experten rechnen mit einem Anstieg solcher Tageszulassungen - diese Fahrzeuge gibt es dann günstiger als Gebrauchte mit null Kilometern auf dem Zähler zu kaufen. Wer hier allerdings nur aufs Geld schaut und sich ein Auto ohne ESP zulegt, sollte sich der Einbußen bei der Sicherheit bewusst sein.

ESP seit Mitte der 90er Jahre bekannt

Das ESP wirkt etwa bei Ausweichmanövern durch gezieltes Abbremsen einzelner Räder dem Ausbrechen des Fahrzeugs entgegen. Spätestens seit dem sogenannten Elchtest mit der ersten A-Klasse von Mercedes im Jahr 1997 ist ESP den meisten ein Begriff.

Bereits 1995 hatte Mercedes als erster Autobauer den Schleuderschutz in seine S-Klasse eingebaut - von ihm stammt übrigens auch die gängige Abkürzung, bei anderen Herstellern heißt das System zum Beispiel DSC, VSC oder DSTC.

Im Pkw-Bereich haben die meisten Neufahrzeuge den TÜV-Angaben nach bereits serienmäßig ESP an Bord. Nur im Kleinwagenbereich ist das bei manchen Basismodellen noch ein aufpreispflichtiges Extra. Daraus ergeben sich bei diesen Modellen Mehrkosten von etwa 300 bis 500 Euro.

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RDKS kann Mehrkosten verursachen

Auch das RDKS bauen inzwischen die meisten Hersteller serienmäßig ein, oft als indirekt messendes System. Muss ein direkt messendes RDKS nachgerüstet werden, werden nach Einschätzung des ADAC 250 bis 300 Euro für die Sensoren plus etwa 50 Euro für Einbau und Programmierung fällig.

Diese Kosten fallen auch für Winterräder an, die mit RDKS-Sensoren ausgestattet werden müssen.

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Sicherheit zuerst

Vor allem Sicherheitsaspekte spielen eine Rolle bei den neuen Verordnungen: "Diese neuen Vorschriften werden Fahrzeuge viel sicherer machen", sagt ein Sprecher der EU-Kommission. "Schlingern ist die Hauptursache für 40 Prozent aller tödlichen Unfälle."

Sowohl eine elektronische Stabilitätskontrolle als auch die Reifendruckkontrolle würden helfen, Schlingern zu vermeiden und Leben zu retten.

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) begrüßt die RDKS- und ESP-Pflicht. "Die vielen Reifenteile, die man auf den Autobahnen sieht, stammen in der Regel von Fahrzeugen, die mit zu geringem Luftdruck unterwegs waren", gibt Welf Stankowitz, DVR-Experte für Fahrzeugtechnik, zu bedenken.

Zu wenig Luft geht ins Geld und schadet der Umwelt

Zu wenig Luftdruck geht zulasten des Bremswegs und der Fahrstabilität. Und nicht zuletzt geht zu wenig Luft in den Reifen auch ins Geld. Bei zu schlappen Reifen ist der Verbrauch unnötig hoch, belastet also den Geldbeutel. Und schadet der Umwelt.

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