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Kärtchen am Auto: Was wirklich dahintersteckt

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"Wir kaufen Ihr Auto"  

Wer wirklich hinter diesen bunten Kärt­chen steckt

21.11.2016, 14:44 Uhr | Stiftung Warentest/ADAC, t-online.de

Kärtchen am Auto: Was wirklich dahintersteckt. Visitenkarten unter den Scheibenwischer geklemmt  - was steckt dahinter? (Quelle: imago)

Visitenkarten unter den Scheibenwischer geklemmt - was steckt dahinter? (Quelle: imago)

"Ich kaufe Ihr Auto". Solch ein Kärtchen unter dem Scheibenwischer haben sicher schon viele Autofahrer vorgefunden. Aber wer oder was steckt eigentlich dahinter?

Die Stiftung Warentest ist zusammen mit dem ADAC dieser Frage nachgegangen. Das überraschende Ergebnis: Komplett unseriös, wie manche vermuten, sind diese Angebote gar nicht.

Autohändler stecken hinter Kärtchen

Vier Kärtchen schnappte sich die Stiftung Warentest und rief die dort angegebenen Nummern an. Immer handelte es sich um Autohändler - mal weniger seriös, mal mehr. Immer dabei: Ein 15 Jahre alter Opel Corsa, der verkauft werden sollte und vom ADAC auf 1700 Euro geschätzt worden war.

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Vorab: Die 1700 Euro wollte keiner der vier "Stichproben-Händler" zahlen - maximal 1400 Euro bekam das Warentest-Team geboten. Zweimal aber waren es zähe und einmal gar unangenehme Verhandlungen. Nur mit einem Händler war man sich schnell einig geworden.

"Die Händler sind nicht unbe­dingt unseriös"

Oder wie es die Stiftung Warentest formuliert: "Die Händler sind nicht unbe­dingt unseriös. Sie können freundlich sein, aber auch knall­hart und enorm Druck aufbauen."

Für Besitzer alter Autos mit nur noch geringem Wert können diese Händler trotzdem interessant sein. Die Fahrzeuge werden an Exporteure weiterverkauft. "Aber nur die billigen", zitiert "Warentest" einen Händler. "Die Abnehmer zahlen nur einige Hundert Euro pro Fahr­zeug."

Zusammenfassend lässt sich also sagen: Hängt an einem Fahrzeug eine Karte mit einem Kaufangebot, dann steckt nicht unbedingt ein Gauner dahinter. Meist verbergen sich hinter den Angeboten Händler, die Autos für den Export suchen. Trotzdem ist Vorsicht geboten - der ADAC rät zu folgendem Verhalten:

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Tipps für den Autoverkauf

  1. Lässt sich ein Autofahrer auf Preisverhandlungen ein, sollte er sich sein Auto nicht "schlecht machen" und den Preis durch angebliche Mängel herunterhandeln lassen.
  2. ADAC-Tipp: Vorab erkundigen, wie viel der Wagen wert ist. Geschäfte lohnen sich in solchen Fällen nur, wenn kein allzu hoher Erlös beim Verkauf des Gebrauchtwagens zu erwarten ist.
  3. Autobesitzer sollten sich auch nicht unter Druck setzen lassen, etwa wenn sie zu einer schnellen Entscheidung gedrängt werden. Der ADAC rät dazu, dann vom Verkauf Abstand zu nehmen.
  4. Auf Nummer sicher geht, wer das Fahrzeug vor dem Verkauf selbst abmeldet. Ansonsten besteht die Gefahr, dass er weiterhin für die Versicherung zahlt, etwa wenn der Käufer den Wagen nicht ummeldet oder plötzlich nicht mehr auffindbar ist.
  5. Der Verkauf des Fahrzeugs sollte immer schriftlich, etwa mit Mustervertrag, festgehalten werden. Ratsam ist es, das Geld am Schalter einer Bank zu übergeben, um einen Betrug durch Falschgeld auszuschließen. Schecks, Anzahlungen oder Überweisungen sind nicht empfehlenswert.
  6. Zudem ist die Telefonnummer auf den Angebotskärtchen immer zu prüfen. Manchmal handelt es sich nicht um eine Festnetz- oder Handynummer, sondern um kostenpflichtige und kostspielige Rufnummern.

Das Kärtchenstecken ist übrigens nicht erlaubt. Ordnungsämter werten diese Art der Werbung als unerlaubte Sondernutzung der Straße. Viel tun dagegen können sie nicht - die Verteiler werden selten auf frischer Tat ertappt.

Was die Stiftung Warentest mit den Händlern erlebt hat, können Sie hier nachlesen.

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