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PC mit Fernseher verbinden: So geht's

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HDMI, DVI, VGA oder Scart

PC mit Fernseher verbinden

11.11.2011, 17:02 Uhr | t-online.de

PC mit Fernseher verbinden: So geht's. Den PC an den Fernseher anschließen – so geht's. (Quelle: imago)

Den PC an den Fernseher anschließen – so geht's. (Quelle: imago)

 

Der Fernseher als extra-großer Monitor für PC oder Notebook – das sollte doch eigentlich kein Problem sein. Tatsächlich gibt mehrere Möglichkeiten, beide PC und TV miteinander zu verbinden. Doch nicht alle Optionen bieten gleich gute Ergebnisse. Außerdem hakt es oft an den Einstellungen von TV oder Grafikkarte. Wir verraten, wie Sie das Computerbild auf den Fernseher bringen und was Sie dazu benötigen.

Der eleganteste Weg, das Bildsignal auf den Fernseher zu übertragen, ist per Funk. Mit Intels Wireless Display Technologie (WiDi) gibt es seit 2010 eine Lösung, die in vielen Notebooks mit Intel-Core-Prozessoren und Windows 7 zum Einsatz kommt. Allerdings wird die Funktechnik längst nicht von jedem Flachbildfernseher unterstützt, so dass in den allermeisten Fällen nur eine klassische Verkabelung zum Ziel führt.

Zunächst sollten Sie deshalb überprüfen, welche Buchsen für die Bild- und für die Soundausgabe an Ihrem PC und welche Eingänge am Fernseher vorhanden sind. Ideal: PC und Fernseher verfügen jeweils über HDMI-Buchsen. Über das HDMI-Kabel strömen die Bildsignale voll digital und in maximaler HD-Qualität zum Fernseher. Steht die Verbindung, gilt es im Idealfall nur noch, mit der TV-Fernbedienung die gewählte HDMI-Buchse als Bildeingang zu wählen. Die Grafikkarte stellt die Auflösung automatisch auf den Bildschirm ein und es gibt ein knackig scharfes Bild.

Computer-Video 
PC an TV anschließen

Wie das Computerbild auf dem Fernseher angezeigt werden kann. zum Video

DVI: gute Alternative zu HDMI

Bei Flachbildfernsehern sind HDMI-Buchsen Standard, bei Computern aber noch nicht die Regel. Vor allem bei älteren PC hat man es meist mit einem DVI- oder VGA-Ausgang zu tun. DVI ist klar die bessere Lösung, denn DVI überträgt Bildsignale vom PC in der gleichen hohen Qualität wie HDMI. Blu-ray-Filme verlangen allerdings, dass die Grafikkarte den Kopierschutz HDCP unterstützt. Fehlt am TV der DVI-Eingang, kann man sich für ein paar Euro mit einem DVI/HDMI-Adapter behelfen. Oft ist der Adapter im Lieferumfang der Grafikkarte enthalten.

Analoge Ausgabe über Video-Ausgang

Weder HDMI noch DVI am PC - was tun? HD-Qualität fällt dann zwar flach, aber eine Verbindung ist trotzdem oft möglich, etwa über Scart oder Cinch. Während Grafikkarten mit dem breiten Scart-Anschluss recht selten sind, finden sich die runden Video-Ausgänge mit der Bezeichnung TV-Out noch an vielen Notebooks. Die Bildqualität hängt in jedem Fall stark von der Qualität des Kabels ab. Die Schärfe einer digitalen Verbindung lässt sich aber auch mit einem hochwertigen Kabel nicht erreichen. Dafür hat praktisch jeder Fernseher einen runden Video-Eingang oder zumindest eine Scart-Buchse, die mit einem handelsüblichen Cinch-auf-Scart-Adapter aus dem Elektromarkt ebenfalls zum Erfolg führt.

Oft Ärger mit VGA

Für die Bildausgabe stellt der PC einzig eine VGA-Buchse zur Verfügung? Das ist immer noch bei Netbooks und manchen Notebooks so. In diesem Fall sollte der Fernseher unbedingt einen VGA-Eingang bieten. Ein gut abgeschirmtes VGA-Kabel verhilft meist zu annehmbarer Bildqualität, die meist besser ausfällt als über eine Scart- oder Cinch-Verbindung. Erfahrungsgemäß ist ein zufriedenstellendes Ergebnis trotzdem Glückssache, da viele Fernseher das VGA-Bild nur verzerrt darstellen oder beschneiden. Oft hilft es, mit verschiedenen Bildauflösungen und Bildwiederholraten zu experimentieren.

PC an Röhrenfernseher anschließen mit Videokonverter

Vielen Flachbildfernsehern und generell Röhrenfernsehern fehlt jedoch auch ein VGA-Eingang. Ohne speziellen analogen TV-Aushang am PC kommen Sie jetzt nicht mehr mit einer preisgünstigen Kabelverbindung weiter. Ein separater Videokonverter kann helfen, etwa von VGA auf HDMI oder VGA auf Scart. Solche Signalwandler gibt es im Elektronikfachhandel. Allerdings liefern sie oft bescheidene Ergebnisse. Wer einen Desktop-PC mit alter Grafikkarte und einen Flachbildfernseher mit HDMI besitzt, sollte deshalb eher den Austausch der Grafikkarte gegen ein Modell mit HDMI oder DVI erwägen. Wenig Chancen auf eine Verständigung zwischen den Geräten gibt es, wenn die Grafikkarte nur einen digitalen HDMI- oder DVI-Ausgang, der Fernseher aber nur analoge Eingänge besitzt.

PC an Fernseher anschließen: Ton

HDMI überträgt auch das Tonsignal – vorausgesetzt, der PC liefert es über die HDMI-Buchse mit. Leider muss der Computer hierzu oft erst konfiguriert werden. Karten mit Grafikchips der Reihe AMD Radeon 2000 und aufwärts bieten dafür eine eigene Sounderzeugung, die in den Windows-Einstellungen aktiviert werden muss. Bei anderen Grafikkartenmodellen müssen Sie im Inneren des Computers eine Verbindung zwischen Sound- und Grafikkarte mittels S/PDIF-Kabel herstellen.

Die Mühe können Sie sich sparen, wenn Sie statt dessen den Ton über ein separates Kabel vom Ausgang der Soundkarte zum Audio-Eingang des Fernsehers führen. Ideal ist auch hier eine digitale Verbindung. Eine einfache analoge Soundverbindung über die Line-Out-Buchse der Soundkarte genügt jedoch zumeist und sollte mit jeder Gerätekombination funktionieren. Dazu benötigen Sie ein Kabel mit 3,5-mm-Klinkenstecker für den Soundausgang und zwei Cinch-Steckern für den rechten und linken Kanal auf Seiten des TV-Geräts. Für VGA, TV-out und die meisten DVI-Buchsen von PC-Grafikkarten gilt: Diese Schnittstellen übermitteln in der Regel nur das Bild. Hier kommen Sie um die Zwei-Kabel-Lösung nicht herum, wenn Sie Wert auf Tonuntermalung legen.

Bildausgabe auf PC und Notebook einstellen

Kabel verbunden und immer noch kein Bild? In diesem Fall funken noch die Einstellung von TV oder PC dazwischen. Prüfen Sie zunächst, ob Sie in den Einstellungen des Fernseher-Menüs den richtigen Eingang ausgewählt haben – zum Beispiel AV1, AV2 oder RGB. Bei vielen Fernsehgeräten können Sie zudem zwischen analogen und digitalen Verbindungen wählen. Zeigt der Fernseher jetzt nur noch ein schwarzes Bild, muss das TV-Gerät sozusagen als zweiter Monitor am PC aktiviert werden. Bei Notebooks geht dies ganz einfach über das gleichzeitige Drücken der FN- und F2-Tasten. Bei einem Desktop-PC müssen Sie hierzu gegebenenfalls die Systemeinstellungen der Grafikkarte öffnen.

Auflösung von PC und Fernseher anpassen

Für ein optimales Bild sollte die am PC eingestellte Auflösung mit der des Fernsehers identisch sein. Die meisten Flachbildfernseher haben eine Auflösung von 1920 x 1080 (Full-HD) oder 1366x768 Pixel. Bei einer analogen Verbindung müssen Sie die Auflösung am PC manuell anpassen, während bei HDMI alles automatisch ablaufen sollte. Trotzdem kann es passieren, dass der Fernseher das Bild an den Rändern abschneidet. Deaktivieren Sie die Overscan-Funktion am TV-Gerät, wird das Bild wieder komplett angezeigt. Je nach Fernseh-Modell erzielen über die Einstellung Just scan, Pixelfür Pixel oder nativ eine passgenaue Darstellung des Bildes.

Ratgeber: PC-Anschlüsse zur Datenübertragung

 
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