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WLAN-Reichweite erhöhen - WLAN-Empfang verbessern

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WLAN-Tuning  

So erhöhen Sie die Reichweite Ihres WLANs

18.03.2016, 16:30 Uhr | t-online.de

WLAN-Reichweite erhöhen - WLAN-Empfang verbessern. Mit erhöhter WLAN-Reichweite besser surfen. (Quelle: dpa)

Mit erhöhter WLAN-Reichweite besser surfen. (Quelle: dpa)

Hardware-Hersteller versprechen werbwirksam opulente Reichweiten für das WLAN. Von mehreren hundert Metern und fast grenzenlosem Surf-Vergnügen ist da gern die Rede. Doch die Realität ist von den marktschreierisch beworbenen Leistungen meist weit entfernt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die WLAN-Reichweite erhöhen und den WLAN-Empfang verbessern.

WLAN-Adapter und WLAN-Router schaffen die auf den Verpackungen angegebenen Übertragungsraten und Entfernungen nur im Optimalfall – in einem großen leeren Raum oder im Freien. In einem Haus oder einer Wohnung hingegen schwächen Türen, Wände und Möbel die WLAN-Funksignale so stark, dass sich in manchen Haushalten das Netzwerk maximal über zwei Stockwerke erstreckt.

Insbesondere Stahlbeton ist ein sehr großes Hindernis. Wessen Computer sich da nicht in WLAN-Router-Nähe befindet, empfängt im schlimmsten Fall gar nichts oder die Daten fliegen im Schneckentempo durch die Luft.

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Das bremst ihr WLAN-Funknetzwerk

Mikrowelle belästigt den WLAN-Router

Daher sollten Sie schon beim Aufstellen des Routers auf den richtigen Platz achten, um Funklöcher und Aussetzer zu vermeiden. Typische WLAN-Killer wie Mikrowellen und Bluetooth-Geräte, die auch auf der 2,4-GHz-Frequenz senden, müssen aus der näheren Umgebung entfernt beziehungsweise der Router anderweitig aufgestellt werden. Auch USB-3.0-Kabel können den WLAN-Empfang beeinflussen.

In manchen Fällen ist eine Investition in weitere Hardware wie ein zusätzlicher Access Point oder ein Range Extender unumgänglich, die beide das Funknetz erweitern. Auch der aktuelle WLAN-Standard 802.11ac verspricht aufgrund der MIMO-Technologie besseren WLAN-Empfang.

Hoch damit!

Oft kann auch eine Änderung des Montageortes des WLAN-Routers an dessen Aufstellungsort helfen. Steht der Router beispielsweise am Boden und dabei vielleicht sogar hinter Möbeln nahe der DSL-Anschlussdose, dann hilft es oft schon, den WLAN Router hoch auf einen Schrank zu stellen, um ihm zu etwas mehr Reichweite zu verhelfen. Die Antennen, ob intern oder extren, sollten frei abstrahlen können.

Ist der DLS-Anschluss im Keller, dann sollte der WLAN-Router eventuell mit entsprechenden Verlängerungskabeln im Flur des Kellers und möglich nahe der Treppe nach oben hoch an der Wand montiert werden. Dann kann er besser über das Treppenhaus in andere Stockwerke strahlen, als wenn er irgendwo in der hintersten Ecke am DSL-Anschluss steht.

WLAN-Kanal wechseln

Heute ist kaum jemand ist in seiner Nachbarschaft der einzige, der einen WLAN-Router hat. Wenn viele WLAN-Router auf dem gleichen Funkkanal surfen, kann das auch schnell als Hemmschuh wirken. Probieren Sie über die Einstellung in ihrem Router doch mal andere WLAN-Kanäle aus. Wenn Sie einen finden, der weniger frequentiert oder sogar frei ist, kann das ihrem WLAN schon die die Sprünge helfen.

Im 2,4 GHz-Frequenzbereich gibt es beispielsweise 13 Kanäle, auch Bänder genannt. Jeweils drei benachbarte Kanäle überlappen sich. Deshalb sollten Sie die Kanäle 1, 6 und 11 ausprobieren, um den enstprechenden Abstand der Kanäle zu nutzen.

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So stopfen Sie mit etwas Aufwand WLAN-Funklöcher. Video

WLAN-Verbindung bricht ab – was tun?

Doch nicht nur geringe Reichweiten nerven die Anwender, sondern auch die oftmals instabilen WLAN-Verbindungen. Kaum wurde im Internet eine interessante Seite entdeckt oder der Download einer großen Datei oder ein Videostream gestartet, bricht die Verbindung zum Funknetzwerk unvermittelt ab.

Das Symbol neben der Zeitanzeige wandelt sich, ein rotes Kreuz erscheint und der Anwender sitzt ratlos vor dem Computer. Noch viel verwirrender: Eine Verbindung zum Netzwerk besteht gar nicht erst, oder es lässt sich keine Verbindung ins Internet aufbauen – trotz funktionierendem WLAN. Für diese Probleme gibt es viele mögliche Ursachen – doch der Knackpunkt lässt sich meist schnell entlarven.

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