| Jens Müller
Schlechte Datenraten bis hin zu Verbindungsabbrüchen: Wenn's nicht richtig funkt - das können Sie tun.
Hardware-Hersteller versprechen opulente Reichweiten für das WLAN von mehreren hundert Metern. Da sollte sich doch im ganzen Haus surfen und Daten austauschen lassen, losgelöst von Kabeln und Schreibtischen. Doch die Realität bietet meist ein anderes Bild als die erhoffte Freiheit. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die WLAN-Reichweite erhöhen und den WLAN-Empfang verbessern.
WLAN-Adapter und WLAN-Router schaffen die auf den Verpackungen angegebenen Übertragungsraten und Entfernungen nur im Optimalfall – in einem großen leeren Raum. In einem Haus oder einer Wohnung hingegen schwächen Türen, Wände und Möbel die WLAN-Funksignale so stark, dass sich in manchen Haushalten das Netzwerk maximal über zwei Stockwerke erstreckt. Insbesondere Stahlbeton ist ein sehr großes Hindernis. Wessen Computer da nicht in WLAN-Router-Nähe befindet, empfängt im schlimmsten Fall gar nichts oder die Daten fliegen im Schneckentempo durch die Luft.
Daher sollten Sie schon beim Aufstellen des Routers auf den richtigen Platz achten, um Funklöcher und Aussetzer zu vermeiden. Typische WLAN-Killer wie Mikrowellen und Bluetooth-Geräte, die auch auf der 2,4-GHz-Frequenz senden, müssen aus der näheren Umgebung entfernt werden. Auch USB-3.0-Kabel können den WLAN-Empfang beeinflussen.
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Doch bereits das Neuausrichten der Antennen am Router kann Wunder bewirken. In manchen Fällen jedoch ist eine Investition in weitere Hardware wie ein zusätzlicher Access Point oder ein Range Extender unumgänglich, die beide das Funknetz erweitern. Auch der aktuellen WLAN-Standard 802.11n verspricht aufgrund der MIMO-Technologiebesseren WLAN-Empfang.
Doch nicht nur geringe Reichweiten nerven die Anwender, auch die oftmals instabilen WLAN-Verbindungen. Kaum wurde im Internet eine interessante Seite entdeckt oder der Download einer großen Datei gestartet, bricht die Verbindung zum Funknetzwerk unvermittelt ab. Das Symbol neben der Zeitanzeige wandelt sich, ein rotes Kreuz erscheint und der Anwender sitzt ratlos vor dem Computer. Noch viel verwirrender: Eine Verbindung zum Netzwerk besteht gar nicht erst, oder es lässt sich keine Verbindung ins Internet aufbauen – trotz funktionierendem WLAN. Für diese Probleme gibt es viele mögliche Ursachen – doch der Knackpunkt lässt sich meist schnell entlarven.
Quelle: Jens Müller
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