Startseite
Sie sind hier: Home > Digital > Internet > Facebook >

Facebook-Konto löschen und deaktivieren

...

Und tschüss  

Facebook-Konto löschen und deaktivieren

29.01.2015, 14:22 Uhr | dpa, t-online.de

Facebook-Konto löschen und deaktivieren. Facebook-App vor dem Hintergrund eines wachsamen Auges (Quelle: imago/Kraehn)

Facebook gestaltet den Ausstieg aus seinem Netzwerk recht schwer. (Quelle: Kraehn/imago)

Facebook wächst und wächst: Über eine Milliarde Mitglieder zählt das soziale Netzwerk bereits weltweit. Die ab dem 30. Januar gültigen AGB dürften so manchen Facebook-Nutzer jedoch endgültig vergrätzen. Ausstiegswilligen macht es der Internet-Riese allerdings schwer; wer sein Facebook-Konto löschen oder deaktivieren möchte, muss die jeweiligen Funktionen erst finden.

Facebook musste zu seiner Datensammelei sogar vor dem Bundestag Rede und Antwort stehen. Weiterführende Erkenntnisse brachte die Befragung aber nicht. Wer sich nach dem 30. Januar bei Facebook einloggt, stimmt automatisch den neuen AGB zu und erlaubt dem sozialen Netzwerk seine Aktivitäten zum Zweck der "personalisierten Werbung" zu durchleuchten.

Personalisierte Werbung ausschalten

Zwar lässt sich diese Funktion deaktivieren, es bleibe aber unklar, ob Facebook Nutzerdaten aus seinen verschiedenen Diensten miteinander verknüpfe, kritisierte der Hamburger Datenschutzbeauftrage Johannes Caspar. Zu Facebook gehören auch der Messenger WhatsApp und das Fotonetzwerk Instagram. Facebook versicherte wiederholt, dass Nutzerdaten der verschiedene Dienste getrennt blieben. Die neuen AGB machen eine Verknüpfung aber zumindest möglich, meint Caspar.

Foto-Show
Seniorin ist zu alt für Facebook

Facebook-Konto deaktivieren für kleine Pause

Wer Facebook den Rücken kehren will, steht vor zwei Ausstiegsmöglichkeiten. So lässt sich ein Facebook-Konto löschen oder deaktivieren. Wer sein Konto lediglich deaktiviert, steigt auf Zeit aus und lässt sich eine Hintertür zur Rückkehr offen. Das bietet sich für jene Nutzer an, die eine längere Pause einlegen möchten. Das Facebook-Konto wird dabei stillgelegt, aber nicht gelöscht. Alle erstellten Inhalte bleiben auf den Servern von Facebook gespeichert, werden aber ausgeblendet. Sowohl Facebook-Freunde als auch Suchmaschinen wie Google finden die Inhalte nicht mehr, das Nutzerprofil ist in dem sozialen Netzwerk unsichtbar.

So lässt sich ein Facebook-Konto deaktivieren

Die Funktion zum Deaktivieren des Kontos hat Facebook zwar etwas versteckt, aber der Vorgang selbst ist simpel. Öffnen Sie oben rechts in der Statusleiste neben dem kleinen Vorhängeschloss, das Facebook-Menü und klicken Sie auf Einstellungen. Links neben den Allgemeinen Kontoeinstellungen erscheint ein Untermenü – wählen Sie dort den Punkt Sicherheit. Im unteren Bereich der Seite finden Sie die Funktion Deaktiviere dein Konto. Im folgenden Schritt können Sie noch begründen, weshalb Sie Ihr Facebook-Konto deaktivieren. Doch das ist kein Muss.

Um die Deaktivierung des Facebook-Kontos abzuschließen, müssen Sie sich noch entscheiden, wie lange die Deaktivierung gelten soll und dies unten auf der Seite bestätigen. Das Konto wird damit stillgelegt. Von nun an bekommen Sie weder Status-Updates anderer Mitglieder noch E-Mails von Facebook. Sie können aber Ihr Facebook-Konto jederzeit wieder aktivieren.

Endgültig das Facebook-Konto löschen

Facebook trennt sich nur ungern von seinen Mitgliedern. Wohl deshalb gibt es bei den Einstellungen nur die Funktion zum Deaktivieren des Facebook-Kontos, nicht aber zum vollständigen Löschen. Falls Sie Ihr Facebook-Konto löschen möchten, rufen Sie folgende Internetadresse auf:

https://www.facebook.com/help/contact.php?show_form=delete_account.

Diesen Link versteckt Facebook im Bereich Hilfe. Dort müssen Nutzer nach Konto löschen suchen, um ihn zu finden. Mit einem Klick auf Absenden schicken Sie den Auftrag an Facebook. In den folgenden 14 Tagen sollten Sie sich nicht noch einmal einloggen, da andernfalls Facebook den Auftrag als Irrtum interpretiert und nichts unternimmt. Halten Sie jedoch zwei Wochen still, löscht Facebook tatsächlich sämtliche Daten, Einträge, Fotos und Links endgültig und unwiderruflich. Eine weitere Benachrichtigung darüber erhalten Sie jedoch nicht.

Weitere spannende Digital-Themen finden Sie hier.

Liebe Leserin, lieber Leser, bei t-online.de können Sie die meisten Artikel kommentieren. Einige Themen sind allerdings nicht kommentierbar. Warum das so ist, erfahren Sie in einer Stellungnahme der Chefredaktion. Weitere Hinweise finden Sie in unserer Netiquette. Wir danken für Ihr Verständnis.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
Anzeige
Anzeige 
Suchen Sie einen neuen Job im Einzelhandel?

Jetzt als Kaufmann/-frau im Einzelhandel bewerben. Jobsuche starten

Video des Tages
Nichts für schwache Nerven 
Filmer macht unheimliche Entdeckung an Spinne

Über sechs Millionen Menschen wollten den bizarren Clip schon sehen. Video

Anzeige


Anzeige