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Sparkasse Soest kassiert Kontogebühren pro Mausklick

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Kreatives Bezahlmodell  

Sparkasse kassiert für jeden Mausklick

16.12.2016, 13:05 Uhr | fen

Sparkasse Soest kassiert Kontogebühren pro Mausklick. Sparkassen-Filiale (Quelle: imago/Symbolbild Horst Galuschka)

Gebühren per Mausklick bei der Soester Sparkasse (Quelle: Symbolbild Horst Galuschka/imago)

Immer mehr Banken rücken vom kostenlosen Girokonto ab – die niedrigen Zinsen verhageln ihnen das einträgliche Kreditgeschäft. Die Sparkasse Soest hat sich eine ganz neue Möglichkeit einfallen lassen, um Kunden beim Online-Banking zur Kasse zu bitten: Bezahlt wird dort jetzt für jeden Mausklick. 

Wie der "Soester Anzeiger" schreibt, erhebt die örtliche Sparkasse eine Gebühr von einem Cent pro Mausklick auf das Online-Konto. Sobald der Kunde bei seinem Konto eingeloggt ist, kosten also nicht nur Kontoaktionen wie Überweisungen Geld, sondern auch schon das Abrufen der Umsätze.

"Schließlich werden schon beim bloßen Anklicken der Seite technische Prozesse im Hintergrund ausgelöst, die mit Kosten verbunden sind", erklärt Thomas Schnabel, Sprecher der Sparkasse, diese Regelung der Lokalzeitung. Es gebe zwei verschiedene Zahlmodelle für die Kontoführungsgebühren: Entscheidet sich der Kunde für die Pauschal-Variante von fünf Euro monatlich, sind damit alle Kosten abgegolten. Wählt er jedoch die günstigere Variante für 3,50 Euro, kommt für jeden Mausklick ein Cent hinzu. Die 1,50 Euro Preisermäßigung entsprechen also 150 Klicks.

Gebühren werden demnächst verdoppelt

Ob sich das für den Kunden auf Dauer rechnet, ist fraglich, denn die Sparkasse will die Klick-Gebühren demnächst auf zwei Cent verdoppeln. Das Bezahlen per Mausklick ist dann nicht erst ab dem 151. Klick, sondern schon ab dem 76. Klick teurer als beim Pauschalbetrag – drei Klicks pro Tag wären dann schon zu viel. Ob dieses kreative Bezahlmodell beim Kunden auf Gegenliebe stößt, ist nicht bekannt – die Verbraucherzentrale NRW reagierte nach Angaben der Zeitung mit "ungläubigem Staunen".

Die vom Gesetzgeber geforderte kostenfreie Abfrage des Kontostands ist zwar immer noch möglich, aber eher etwas für Nostalgiker. Denn dafür muss der Kunde eine Filiale aufsuchen und dort den Kontoauszugsdrucker bemühen. Zwar ist das für die Bank auch mit Kosten verbunden und sicherlich auch nicht umweltfreundlicher, aber so erfüllt die Bank die gesetzlichen Auflagen.

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