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Sicherheits-Check: Ist Ihr Windows wirklich sicher

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Praxis  

Checkliste: Ist Ihr Windows wirklich sicher?

01.08.2011, 17:12 Uhr | t-online.de / jh

Sicherheits-Check: Ist Ihr Windows wirklich sicher. Ist Ihr Windows wirklich sicher? Machen Sie den Sicherheits-Check (Quelle: T-Online.de)

Ist Ihr Windows wirklich sicher? Machen Sie den Sicherheits-Check (Quelle: T-Online.de)

Jede Woche schlagen Hacker zu und es werden Dutzende kleine und große Sicherheitslückenneu gemeldet. Wer sich nicht täglich damit beschäftigt, verliert schnell den Überblick. Doch ist das eigene Windows tatsächlich sicher vor Angriffen? Machen Sie den Check.

Völlige Sicherheit gegen Cyberattacken gibt es nicht, doch jeder Windows-Nutzer kann das Risiko minimieren. Unsere Sicherheits-Checkliste für Windows 7 und für Windows XP begleitet Sie durch die wichtigsten Windows-Menüs und zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wo Sie mit dem Absichern beginnen und welche Einstellungen für Ihr System die sichersten sind. So hält Ihr System dicht und macht es Hackern besonders schwer.

Auto-Update anwerfen

Aktualität ist Ihre beste Waffe. Hacker verschaffen sich besonders häufig Zugang über Sicherheitslücken im Windows-System und im Browser. Daher ist es besonders wichtig, die Software auf den neuesten Stand zu halten. Beim Betriebssystem selbst und dem Internet Explorer geschieht das über die Windows-Update-Funktion. Bei den meisten Anwendern ist das Windows Update auf Automatik eingestellt, so dass sich das System bei bestehender Internetverbindung automatisch aktualisiert. Dennoch sollten Sie prüfen, dass die Automatik wirklich aktiviert ist, denn das ist der zentrale Punkt der Systemsicherheit.

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Ein grünes Häkchen im Windows Update zeigt, dass mit dem System alles in Ordnung ist.  (Quelle: T-Online.de)Ein grünes Häkchen im Windows Update zeigt, dass mit dem System alles in Ordnung ist. (Quelle: T-Online.de) In Windows 7 öffnen Sie Windows Update über das Suchfeld im Startmenü. Nun sehen Sie bereits ein Logo, das über die Ampelfarbe signalisiert, wie der Status von Update und System ist. Rot bedeutet, dass dringend Handlungsbedarf besteht. Gelb weist darauf hin, dass Updates anstehen, aber noch nicht installiert sind. Grün bedeutet schließlich, dass alles auf dem neuesten Stand ist.

Virenschutz: Vollprüfung nicht vergessen

Eine Antiviren-Software wacht im Hintergrund von Windows und schlägt Alarm, wenn ein Virus woher auch immer aktiv wird. Der integrierte Hintergrundwächter prüft startende Programme, neue USB-Laufwerke, Dateien aus dem Internet und eventuell auch E-Mail-Anhänge. Letztes ist meist den kostenpflichtigen Programmen vorbehalten.

So manch ein PC-Nutzer schaltet den Virenwächter zeitweise ab, um das letzte Quäntchen Rechenleistung aus seinem PC herauszuholen – ein fataler Fehler. Der Virenschutz sollte immer eingeschaltet sein. Fehlt er, sollten Sie schnellstens einen laden, zum Beispiel einen kostenlosen wie Avira Free Antivirus.

Viele PC-Nutzer vernachlässigen zudem die Vollprüfung auf Schädlinge. Sie ist zwar zeitaufwändig, findet aber nach den Erfahrungen der Virenlabors mehr Schädlinge als der Hintergrundwächter. Einmal schleichen sich doch Viren am Hintergrundwächter vorbei und setzen sich im System fest. Natürlich bieten alle Programme einen Zeitplaner, um die Virensuche auf dem kompletten System automatisch anzustoßen.

Firewall hält Hacker fern

Zusätzliche Sicherheit bietet eine Firewall. Die in Windows integrierte Firewall schließt offene Tore (Ports) zum Internet, so dass niemand von außen auf den PC zugreifen kann. Wenn ein Programm einen Dienst verwenden möchte, der eine Verbindungsanfrage von außen annehmen kann, so prüft die Firewall, ob sie das Programm kennt. Wenn nicht, wird sie den Anwender fragen, ob er er einen Port öffnen möchte. Dies ist als Schutz vor Trojanern unabdingbar, denn Trojaner leben davon, dass sie als Server ihrem Absender eine Verbindung von außen öffnen. Bei der Firewall ist das Wichtigste, dass sie eingeschaltet ist. Ab Windows XP Service Pack 2 ist das standardmäßig der Fall.

Die Norton Firewall meldet sich, wenn ein Programm ins Internet will. (Quelle: T-Online.de)Die Norton Firewall meldet sich, wenn ein Programm ins Internet will. (Quelle: T-Online.de) Im Wartungscenter (Sicherheitscenter unter Windows XP) sehen Sie sofort am roten Balken, wenn die Firewall nicht aktiv ist. Mit dem Schalter Firewalloptionen anzeigen schalten Sie die Firewall ein. Neben der Windows-Firewall bieten auch Sicherheitssuiten zusätzliche Firewall-Lösungen an. Diese Firewalls überwachen den Datenverkehr in beide Richtungen. Sie bemerken also auch Programme, die von innen nach außen eine Verbindung öffnen. Der Anwender erhält eine Meldung und kann das Programm freigeben oder blockieren. Um die Zahl der Meldungen in Grenzen zu halten, verfügen die Sicherheits-Programme über Listen bekannter Anwendungen, die die Firewall schweigend akzeptiert. Auch die Firewall sollte wie der Virenschutz so eingestellt sein, dass sie sich regelmäßig aktualisiert, um neuen Bedrohungen zu widerstehen.

Banking-Tojaner aussperren

Heutzutage kommen die meisten Angriffe nicht mehr über ungesicherte Windows-Ports, denn dazu ist das Microsoft-Betriebssystem zu gut abgehärtet. Die meisten Bedrohungen kommen direkt aus dem World Wide Web. Der Anwender klickt unbedacht auf einen Link, zum Beispiel in Twitter, einer E-Mail oder Facebook und landet auf einer Hackerseite, die über bekannte Sicherheitslücken in der PC-Software des Anwenders versucht, einen Trojaner zu installieren. Diesen schädlichen Internetseiten sollten Sie natürlich aus dem Weg gehen. Tipp: Erweitern Sie Ihren Webbrowser um weitere Schutzfunktionen wie beispielsweise den Seitenwächter WOT. Ampelfarben signalisieren, wie gut oder schlecht es um die Vertrauenswürdigkeit einer Seite steht.

Haben Sie die Punkte in unserer Sicherheits-Checkliste befolgt und kennen die wichtigsten Fallstricke im Internet, ist Ihr System bereits gut geschützt.

 
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